USA Austausch 2026

Es ist wieder soweit! 7 Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase beginnen ihren dreiwöchigen USA-Austausch. Sie werden auf unterschiedliche Bundesstaaten verteilt und dort das Leben in einer amerikanischen Familie und an einer amerikanischen Highschool kennenlernen. Wir wünschen allen eine erlebnisreiche und unvergessliche Zeit auf der anderen Seite des Atlantiks! M. Diedrich, S. Hankammer, O. Koberstein

Erfahrungsbericht von Florian

Nachdem ein Partner für mich gefunden wurde, habe ich ihn direkt angeschrieben. Wir haben uns sofort gut verstanden und über die verschiedensten Themen geredet, von Robotik und Computern bis hin zu Drohnen und anderer Technik. Dann ging es auch schon los nach Amerika, wo Karl und sein Vater Jason uns abends am Flughafen abholten.

Karl hat drei Geschwister: einen 22-jährigen Bruder namens Kris, eine 16-jährige Stiefschwester namens Evelyn und eine zweijährige Halbschwester namens Victoria, die alle nur Vivi nennen. Während meines Aufenthalts war außerdem Lina da, eine weitere Austauschschülerin aus Deutschland, die ebenfalls über das Friendship-Connection-Programm teilgenommen hatte und Evelyn als Partnerin hatte.

Am Donnerstag ging ich zum ersten Mal mit in die Schule. Dort stellte uns die Deutschlehrerin die Schule vor und händigte uns unsere Schülerausweise aus, die wir von nun an immer tragen mussten. An der Eden Prairie High School gibt es pro Quartal vier Fächer, die sich täglich wiederholen. Karl hatte vor den Ferien die Fächer Biologie, Health, Mathe und amerikanische Geschichte. Besonders unterhaltsam fand ich den Geschichtsunterricht, in dem die Schüler eine Talkshow gestalten mussten, die die amerikanische Geschichte beschreibt – mit Figuren wie Donald Trump oder Abraham Lincoln und passenden Werbespots aus der jeweiligen Epoche. Nach den Ferien hatte Karl dann die Fächer Biologie, Schmuck und Metallbearbeitung, Sport und Mathe, während bei mir Mathe durch das Fach „Persönliche Finanzen” ersetzt wurde. In „Personal Finance“ habe ich unter anderem gelernt, wie Steuern in den USA funktionieren und dass es beim Geld immer auf vieles ankommt.

Den Großteil der Ferien verbrachte ich bei Karls Mutter Ingrid, da Karls Robotics-Team an einer Meisterschaft teilnahm, Kris begrüßte mich gleich auf Deutsch, da er die Sprache aus Schule und Universität kannte. Außerdem spielten wir ein paar Spiele auf Deutsch, da Kris darauf bestand, sein Deutsch weiterzuüben. In Minneapolis besuchten wir ein Geschichtsmuseum und erlebten große Proteste gegen die Einwanderungsbehörde ICE und Trump. Vor fast jedem Laden standen Schilder mit der Aufschrift „No ICE allowed“. Am 28.03. wurde St. Paul auch nahezu komplett für den „No Kings“-Protest mit mehreren hunderttausend Teilnehmern gesperrt.

Das absolute Highlight des Austausches war die Robotics-Meisterschaft. Das Ziel war es, möglichst viele Bälle in einen Korb zu schießen, während das gegnerische Team dies zu verhindern versuchte. Unser Team belegte am Ende Platz 12 von 47.

Besonders beeindruckend war ein chinesisches Team, das Eden Prairie als Stützpunkt nutzte. Es schenkte uns reichlich Merchandise und qualifizierte sich sogar für die nächste Liga. Bei einem Gewinnspiel am Rande der Veranstaltung gewann ich überraschenderweise einen Bambulab-3D-Drucker, den ich mangels Transportmöglichkeit zwar an das Robotics-Team verkaufte, aber die Freude darüber blieb.

Insgesamt war der Austausch eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Ich habe nicht nur einen echten Einblick in den amerikanischen Schulalltag und die Kultur vor Ort bekommen, sondern auch viele herzliche Menschen kennengelernt, die mich überall offen aufgenommen haben.

Florian Ebert

Erfahrungsbericht von Carolina

Ich habe drei Wochen in Spartanburg, einer Stadt im US-Bundesstaat South Carolina, verbracht. Dort hatte ich die Möglichkeit, viele neue Erfahrungen zu sammeln und den amerikanischen Alltag mitzuerleben.

Unsere Reise begann am Frankfurter Flughafen, wo wir uns mit unseren Begleitlehrern trafen, die uns zu unseren Zielorten begleiten sollten. Zusammen mit vielen anderen flog ich zunächst nach Newark. Dort teilte sich die große Gruppe in kleinere Gruppen auf. Zusammen mit meiner Gruppe flog ich weiter nach Charlotte in North Carolina. In Charlotte wurden wir von unseren Gastfamilien mit Plakaten herzlich willkommen geheißen. Von dort aus fuhr ich mit meiner Gastfamilie etwa eine Stunde nach Spartanburg. Sie zeigten mir ihr Haus und ich konnte meine Gastfamilie erst einmal richtig kennenlernen. Dank ihrer Gastfreundlichkeit fühlte ich mich sofort wohl.

In den kommenden drei Wochen besuchte ich die Spartanburg High School. Bis auf wenige Ausnahmen hatte ich dort immer den gleichen Tagesablauf. Die Schule begann morgens um 08:10 Uhr und endete um 15:30 Uhr. Ich hatte jeden Tag dieselben Fächer, die ich teilweise aber auch selbst auswählen durfte. Insgesamt würde ich sagen, dass sich die Schule in den USA im Vergleich zu Deutschland im Tagesablauf, im Umgang zwischen Lehrern und Schülern sowie im Sicherheitssystem unterscheidet. Außerdem wirkt die Schule lockerer und es gibt weniger Regelungen. An meiner Highschool wurde ich ebenfalls sehr freundlich aufgenommen und schnell integriert.

Meine Gastfamilie und meine Austauschpartnerin Charlotte haben mir während meines Aufenthalts vieles ermöglicht und dafür gesorgt, dass die drei Wochen zu einer ganz besonderen Erinnerung geworden sind. Mit meiner Gastfamilie habe ich nicht nur Spartanburg besser kennengelernt, sondern auch Charleston, eine Küstenstadt in South Carolina, und Cashiers, einen kleinen Ort in den Bergen von North Carolina. In Charleston waren wir am Meer, haben die Stadt erkundet und gemeinsam mit der Verwandtschaft meiner Gastfamilie ein für mich unvergessliches Osterfest gefeiert. Auch in Cashiers habe ich viel erlebt und vor allem die Natur North Carolinas besser kennengelernt.

Außerdem war ich bei einem Baseballspiel, was ebenfalls eine besondere Erfahrung für mich war. Mit Charlottes Freunden haben wir ebenfalls viel unternommen, zum Beispiel haben wir Geschäfte erkundet, Fahrradtouren gemacht und Smoothies getrunken. Besonders schön fand ich außerdem die Spaziergänge mit meiner Gastmutter oder meiner Austauschpartnerin, bei denen ich Spartanburg noch besser kennenlernen konnte.

Am Ende der drei Wochen veranstaltete meine Gastfamilie eine kleine Abschlussfeier für mich. Am Tag meiner Abreise brachte mich meine Gastmutter zum Flughafen, wo ich mich erneut mit meiner Gruppe traf. Auf dem Rückflug flogen wir wieder über Newark und wurden schließlich in Frankfurt von unseren Familien abgeholt.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich den Austausch mit den USA auf jeden Fall weiterempfehlen würde, da er eine gute Möglichkeit bietet, den Alltag in den USA kennenzulernen und persönlich viele besondere und schöne Erfahrungen zu sammeln. Auch meine Gastfamilie ist mir sehr ans Herz gewachsen, und ich wurde von allen herzlich aufgenommen.

Carolina Kühne

Erfahrungsbericht von Leni

USA-AUSTAUSCH 

Mein Amerika-Austausch war eine unvergessliche Erfahrung, die ich jederzeit wieder machen würde. Insgesamt war ich fast vier Wochen in den USA, genauer gesagt im kleinen Ort Northfield, der südlich von Cleveland im Bundesstaat Ohio liegt. Dort hatte ich die Möglichkeit, viele neue Erfahrungen zu sammeln und den amerikanischen Alltag hautnah mitzuerleben. Meine Reise begann am Frankfurter Flughafen, wo wir uns zunächst als Gruppe trafen. Gemeinsam flogen wir nach New York, wo sich die große Gruppe anschließend auf die verschiedenen Bundesstaaten aufteilte. Für mich ging es weiter nach Cleveland, wo ich von meiner Gastfamilie herzlich aufgenommen wurde. Schon vom ersten Moment an fühlte ich mich sehr wohl und wurde sofort wie ein Familienmitglied behandelt. Während meines Aufenthalts besuchte ich die Nordonia High School und konnte den amerikanischen Schulalltag miterleben. Der Alltag war vor allem von der Schule geprägt, wodurch ich viele Einblicke in das amerikanische Schulsystem gewinnen konnte. Besonders interessant fand ich das Gemeinschaftsgefühl an der Schule und die Unterschiede zum deutschen Schulalltag. Auch außerhalb der Schule unternahmen wir viel. So besuchte ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie Eishockey- und Baseballspiele, was für mich eine ganz neue Erfahrung war. Außerdem war ich mit meiner Gastschwester oft nach der Schule golfen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Wir haben auch häufig etwas mit Freunden unternommen und dadurch viele schöne gemeinsame Erlebnisse gesammelt. Während des Spring Breaks waren wir in Lexington, Kentucky. 

Wir schauten uns die University of Kentucky an, besuchten den bekannten Kentucky Horse Park sowie verschiedene Ranches. Dadurch konnte ich auch andere Regionen der USA kennenlernen und viele neue Eindrücke sammeln. Besonders schön war die Zeit mit meiner Gastfamilie. Ich habe mich mit allen sehr gut verstanden und vor allem zu meiner Gastschwester ein enges Verhältnis aufgebaut. Wir verbrachten viel Zeit zusammen und unternahmen viele gemeinsame Aktivitäten. Deshalb freue ich mich jetzt schon sehr darauf, dass sie mich bald in Deutschland besuchen wird. Insgesamt kann ich sagen, dass der Austausch eine unglaublich wertvolle Erfahrung für mich war. Ich konnte nicht nur den amerikanischen Alltag kennenlernen, sondern auch viele neue Menschen treffen und Freundschaften schließen. Meine Gastfamilie ist mir in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen, und ich freue mich darauf, sie irgendwann wieder in den USA zu besuchen. Einen solchen Austausch kann ich jedem nur weiterempfehlen, da man dabei viele neue Erfahrungen sammelt und persönlich wächst.

Leni Smuda

Erfahrungsbericht von Paulina

Ein Abenteuer wie im Film – und ein zweites Zuhause in Ohio!

Meine Reise in die USA begann mit einem sehr entspannten Flug. Ich bin mit einer Gruppe geflogen, die sehr nett war, und die gesamte Reise verlief reibungslos. Insgesamt war ich dreieinhalb Wochen dort und diese Zeit fühlt sich rückblickend wie ein Traum an. Dass ich die Chance bekommen habe, bereits als Achtklässlerin im Alter von 13 Jahren nach Amerika zu fliegen, bedeutet mir unglaublich viel. Es war eine riesige Erfahrung, für die ich einfach nur dankbar bin.

In Ohio angekommen, sah alles genau so aus wie in den Filmen! Die Straßen, die typischen Häuser und die Nachbarschaft sahen genau so aus, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Ein absolutes Highlight war der Alltag in der Middle School: Morgens bin ich immer zusammen mit meiner Gastschwester in einem der typischen gelben Schulbusse zur Schule gefahren – das war jedes Mal ein richtiges Filmgefühl.

Als Achtklässlerin habe ich das Flair an der Schule richtig miterlebt: Sport hat einen riesigen Stellenwert und dieses typische Feeling von Football und Cheerleading war überall zu spüren. Alle Lehrer und Mitschüler waren so offen und fröhlich, dass ich mich sofort willkommen gefühlt habe.

Ein riesiger Teil dieses Abenteuers war meine fantastische Gastfamilie. Wir haben uns von Anfang an super verstanden und sie waren unglaublich herzlich. Besonders zu meiner Gastmutter hatte ich eine tolle Verbindung. Sie war immer für mich da, was mir besonders am Anfang sehr geholfen hat. Auch mit meiner Gastschwester, die ebenfalls 13 Jahre alt ist, habe ich mich sofort verstanden. Wir haben den gleichen Charakter, weshalb wir eine richtig schöne Zeit und jede Menge Spaß zusammen hatten. Was das Englisch angeht, hatte ich vorher etwas Respekt, aber der war sofort verschwunden. Die Menschen dort sprachen so angenehm und deutlich, dass man sie wirklich mühelos verstehen konnte. Es war ein tolles Gefühl, wie natürlich die Gespräche wurden und wie leicht es mir fiel, mich mit den Leuten auszutauschen. Dadurch konnte ich schnell echte Freundschaften schließen, und wir sind auch jetzt noch jeden Tag in Kontakt. Ich merke deutlich, wie sehr sich mein Englisch durch das tägliche Reden verbessert hat, und ich fühle mich beim Sprechen jetzt viel sicherer.

Die Ausflüge und die gemeinsamen Erlebnisse waren einfach einmalig. Wir waren beispielsweise shoppen, haben einen riesigen Wasserfreizeitpark besucht und sind zu vielen tollen Sehenswürdigkeiten und typisch amerikanischen Orten gefahren, die alle sehr beeindruckend waren. Jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, merke ich richtig, dass ich Heimweh nach Amerika habe, weil es einfach so wunderschön war. Umso mehr freue ich mich, dass meine Gastschwester mich 2027 hier besuchen wird! Meine Gastfamilie hat mich herzlich eingeladen, jederzeit wiederzukommen. Das zeigt mir wieder einmal, wie unglaublich höflich und herzlich die Menschen dort sind und wie großartig diese Erfahrung war.

Wenn ihr jemals die Möglichkeit habt, so einen Austausch zu machen: Traut euch! Gerade in jungen Jahren prägt sie einen sehr und ist eine Erfahrung, die ich wirklich jedem von Herzen weiterempfehlen kann.

Paulina Zielen

Erfahrungsbericht von Riana

Missouri, Washington

Während meines dreiwöchigen Schüleraustausches in Washington, einer kleinen Stadt im Bundesstaat Missouri, USA, hatte ich die Möglichkeit, einen Einblick in den amerikanischen Alltag und das dortige Schulsystem zu gewinnen.

Meine Gastfamilie und ich standen bereits einige Wochen vor meiner Ankunft in den USA in Kontakt. Dadurch konnte ich durch ihre Erzählungen schon einmal einen kleinen Einblick in ihr Leben und den Alltag vor Ort gewinnen. Dieser vorherige Kontakt hat es mir erleichtert, mich schnell einzuleben.

Die Reise begann am Frankfurter Flughafen, wo sich alle deutschen Austauschschüler mit der Begleitlehrerin trafen. Zusammen flogen wir zunächst nach Chicago, mussten uns dort allerdings in kleinere Gruppen aufteilen, da jeder ein anderes Endziel hatte. Meine Gruppe und ich flogen nach Saint Louis, wo wir von dem Deutschlehrer der Schule, auf die ich die nächsten Wochen ging, mit dem Bus abgeholt und zur Schule gebracht wurden. Von dort aus wurde jeder von seiner Gastfamilie herzlich empfangen. Mit dem Auto fuhren meine Gastfamilie und ich zu ihrem Haus. Dort lernte ich die Familie richtig kennen und fühlte mich durch ihre Gastfreundschaft schnell willkommen und wie ein Teil der Familie.

In den nächsten drei Wochen besuchte ich die Highschool meiner Austauschpartnerin Emmalyn.

Die Schule war eine Privatschule. Dort gab es ein besonderes Stundenplan-System mit sogenannten „Blue Days” und „Gold Days”. An diesen beiden Tagen hatte man jeweils unterschiedliche, aber immer gleichbleibende Fächer, sodass sich der Stundenplan regelmäßig wiederholte. Dadurch war der Schulalltag sehr strukturiert und gut überschaubar.

Im Vergleich zu deutschen Schulen war der Unterricht insgesamt deutlich entspannter und weniger streng. Der Umgang zwischen Lehrern und Schülern war sehr locker und freundlich, was zu einer angenehmen Lernatmosphäre beitrug. Der Schultag endete jeden Tag um 15:55 Uhr.

An einem Schultag sind wir deutschen Austauschschüler zusammen mit unseren amerikanischen Austauschpartnern und dem Deutschlehrer in die nahegelegene Stadt Washington gelaufen, wo wir an einem Stadtrundgang teilgenommen haben. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Häuser eher älter und historisch geprägt waren.

Abgesehen vom Erkunden der Läden in den USA und dem Treffen mit Freunden von Emmalyn stand auch der Besuch eines Baseballspiels auf dem Programm, was für mich eine sehr schöne Erfahrung war.

In den Osterferien haben mich meine Austauschpartnerin und ihre Mutter zu einem Trip nach Chicago, Illinois, eingeladen. Wir haben die Stadt besichtigt und viele Orte wie die „Bean”, das Skydeck im Willis Tower, den Navy Pier und ein Museum besucht. Obwohl es in Chicago sehr windig war und es auch ab und zu geregnet hat, gefiel es mir dort sehr gut, da es im Vergleich zu den Großstädten in Deutschland eine ganz andere Erfahrung war. Zu Ostern hat sich meine Gastfamilie mit ihren Familien getroffen, zusammen gegessen und die Kinder haben Ostereier gesucht. In der letzten Woche habe ich anschließend den typischen amerikanischen Alltag weiter erlebt und mit meiner Austauschschülerin immer mal wieder ein paar Orte in der Gegend erkundet, unter anderem ein großes Einkaufszentrum in Saint Louis. Zum Abschluss meiner Zeit habe ich mich von meiner Gastfamilie verabschiedet. Meine Gruppe und ich wurden zum Flughafen in St. Louis gefahren. Von dort aus sind wir über Chicago nach Frankfurt geflogen und wurden dort wieder von unseren Familien abgeholt.

Mir hat der dreiwöchige Austausch in Amerika sehr gut gefallen und ich kann ihn nur weiterempfehlen, denn es war ein schönes Erlebnis, an das ich viele neue Erinnerungen habe.

Riana Dittrich

Erfahrungsbericht von Till

Mein Austausch in Ohio 2026

Während meines Austauschjahres habe ich bei der Familie Moore in Wooster, Ohio, gewohnt. Meine Gastfamilie wohnt sehr ländlich, mitten in der Amish-Community, und ist ungefähr eine Stunde Fahrt von Cleveland und Columbus entfernt. Ich besuchte eine kleine Highschool, die etwa 20 Minuten von meiner Gastfamilie entfernt war. Die Schule war ganz anders als in Deutschland. Der Umgang mit den Lehrern war viel entspannter. Die Schüler haben mit den Lehrern geredet, als wären es ihre besten Freunde, und umgekehrt genauso. Außerdem gab es deutlich mehr Freiheit bei der Fächerwahl und die Auswahl war auch deutlich größer.

Meine Gastfamilie hatte vor mir schon sechs andere Austauschschüler aus Deutschland. Deshalb hatten sie schon einen groben Plan, was man alles unternehmen kann. Wir haben in diesen dreieinhalb Wochen so viel Cooles unternommen, dass ich gar nicht alles aufzählen kann. Am meisten in Erinnerung geblieben sind mir unser Wochenendausflug nach Kanada zu den Niagarafällen, mein erstes NBA-Spiel in Cleveland und der Ausflug nach Columbus mit einem Abstecher zu einem deutschen Restaurant in German Village.

Ich hatte echt Glück mit meiner Gastfamilie. Die Eltern waren sehr lieb, die Geschwister waren auch alle sehr sympathisch und ich habe mich mit meinem Austauschpartner unglaublich gut verstanden. Wir haben uns so gut verstanden, dass er jetzt doch nach Deutschland kommt.

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel Spaß ich bei diesem Austausch hatte. Deshalb würde ich jedem empfehlen, an einem Austausch teilzunehmen, denn ich habe nicht nur unglaublich viele neue und coole Eindrücke gesammelt, sondern auch eine neue Freundschaft geschlossen. Man muss nur damit klarkommen, dass die religiösen und politischen Einstellungen aus deutscher Sicht etwas fragwürdig sein können.

Till Braune