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20.02.2018

Kanada-Team zurückgekehrt

Die Spieler/innen der Elisabethschule im Kanada-Team: Hanna Bonacker (9), Lisa Bonacker (Q2), Elias Boutama (E), Luzie Hegele (Q2), Annika Krusche (E), Verena Pfeffer (Q2), Paul Schneider (Q2), Smilla Westenberger (E)

Unser Kanada-Team ist zurückgekehrt, mit vielen Siegen, guten Erfahrungen und interessanten Begegnungen im Gepäck. Die Tagesberichte des Fahrtleiters Hans Brauer zeigen uns, was unsere Spieler/innen geleistet haben, aber auch was ihnen in Kanada geboten wurde: ein phantastisches Programm, super organisiert und ein voller Erfolg. Den Schüler/innen große Anerkennung, dem Organisationsteam und den Betreuer/innen ein dickes Dankeschön, von unserer Seite vor allem an Frau Malkus.

Hier noch ein Opens external link in new windowVideo-Bericht der Edmonton News ...

Tagesbericht 31.1.2018

Was für ein Tag!

Gut geschlafen, gutes Frühstück, dann hinaus an die frische Luft, die Edmonton Oilers stehen auf dem Programm ... zieht euch warm an! Minus 20, gefühlt bestimmt minus 25 bis 30 ... Mütze, Schal und Handschuhe sind angesagt. Klarer Himmel, Sonnenschein, einfach traumhaft ... Traumhaftes wird uns heute noch des öfteren begegnen!

Rogers Place, ein nicht viel sagender Name, die Spielstätte der Edmonton Oilers. Bist du mal drin in dem Gebäude, kommst du aus dem Staunen nicht mehr heraus. Im September 2016 eingeweiht, für 480 Millionen Dollar gebaut, ist dieser Eishockey Dom jedes Spiel ausverkauft, und wir sind in der über 18 000 Personen fassenden Arena alleine in der Halle beim Training der Oilers ... traumhaft.

Leon Draisaitl, ein deutscher Oilers Star, ist auf dem Eis kaum zu erkennen, die Helmnummer 29 verrät ihn. Trainingsschluss nach einer Stunde, das war´s dann wohl denken alle, aber denkste! Wir werden in den Vorraum der "Hall of Fame" geführt, dort gibt der Headcoach der Oilers die tägliche Pressekonferenz nach dem Training. Janelle Neufeld, unsere sehr charmante Oilers Koordinatorin der Oilers Foundation Group, schenkt uns ein Oilers T-Shirt mit der Nummer 29 - Leon Draisaitl ... traumhaft. Aber nicht nur ein Shirt, nein jeder von uns bekommt eins (später wird gegoogelt, dass das im Geschäft 37 Dollar kostet) unglaublich traumhaft. Shirt wird angezogen, Teamfoto gemacht, Shirt wieder aus, denn wir wollen gehen, der Bus zur West Edmonton Mall kommt bald. Dann kommt Janelle wieder zurück, bitte Shirt wieder anziehen, es soll noch ein Teamfoto in der Hall of Fame mit Oilers Shirt gemacht werden. Ein professioneller Fotograf macht eine traumhafte Aufnahme, aber da kommt noch jemand in die Hall.... Nein, ist er es wirklich??? Leon? Sieht der wirklich so gut aus??? Ja, er ist es, Leon stellt sich zur Mannschaft, ein traumhaftes Bild! Smaltalk mit ihm, sehr sympatisch, nicht nur die Mädchenherzen schlagen höher, Shirt wird von ihm signiert ... traumhaft reicht schon bald nicht mehr ... Riesiger Applaus für Janelle, das war nicht zu erwarten, dass der Vormittag so traumhaft wird.

Aber jetzt ab in den Bus, die West Edmonton Mall mit ihren 800 Geschäften wartet, ebenso der World Water Park mit der Fläche eines Fußball Feldes. Im Park wird gerutscht, bis der Rücken rot ist, und die Coaches finden das freiwillige Konditionstraining "Mall auf Mall" ab gar nicht so schlecht, bei dem einen oder der anderen gleicht es dann später auch einem leichten Gewichtstraining, die shopping bags wiegen ja auch was ... good buy! Das war`s für heute, what a wonderfull day ... traumhaft! Morgen beginnt das Turnier, mal sehen, was uns dort erwartet.

Guten morgen, gute Nacht!

P.S.: Wer am Abend noch nicht müde ist oder nicht so früh schlafen geht, der kann sich das erste Turnierspiel der Mädchen gegen die girls der Louis St. Laurent Highschool um 23 Uhr und das Spiel unserer Jungs gegen die boys der Notre Dame Red Deer Highscholl um 01:00 Uhr auf Youtube ansehen und Däumchen drücken, vielleicht hilft es.

Tagesbericht 13.2.2018

Nachtrag zu Day "14" von gestern ... es war Day "15" und heute Day 16 ... ein eindrucksvoller Abschluss einer sehr gelungenen Projektfahrt ...

Zuerst nichts Neues: Leckeres Frühstück, keiner verschlafen ... (doch was Neues, war aber nicht so oft der Fall).

Walk zum CN-Tower: Zuerst bis zur großen Plattform, dann auch noch (heute kostenfrei) bis ganz nach oben bis auf 446 m ... Wahnsinn, was der Mensch alles planen (schon vor vor 42 Jahren) und bauen kann. Sogar "Höhenängstliche" trauen sich mit hinauf, Hut ab, höchster Respekt. Das können nur die einschätzen, die mit oben gewesen sind, und das waren alle!

Dann mit dem Aufzug in wenigen Sekunden wieder auf festem Boden ... Freizeit heißt heute zum letzten mal "Shoppingzeit im Eaton Center". Dann kommt der abschließende Höhepunkt: 

Air Canada Center - 19 800 Sitzplätze ... und für uns ist die ADIDAS SUITE reserviert! Vorher wird noch im Raptors Shop mit 30% Nachlass (kurzfristig organisiert) für knapp 700 CND eingekauft, dann geht es hinauf unters Hallendach ... So werden wir empfangen:

... scheinen dort schon bekannt zu sein???

Essen so viel wie du willst, ebenso Getränke, alles inklusive für einen super Preis, die Kids sind happy!

Und dann auch noch ein gutes NBA Spiel, Toronto gewinnt knapp, aber verdient gegen Miami ... Wir haben was erlebt, wir können was erzählen! Aber jetzt wird der Akku langsam leer, es wird Zeit, dass wir nach Hause fliegen! Was für ein Abschluss! Jetzt wünschen wir uns nur noch einen guten Flug!

Zum letzten Mal: Guten Morgen, gute Nacht!

P.S.: Geplante Ankunft in Marburg 9:00 Uhr!

Tagesbericht 12.2.2018

Das war heute eine wirkliche Entschädigung für den gestrigen Tag. Kaiserwetter am Lake Ontario.

Gemütlicher Start um 9:30 nach wirklich gutem Frühstücksbuffet (ausgewiesener Preis ohne Steuer 19,95 CAD.) mit Coach Canada.

Wir haben einen Eindruck bekommen, welches Verkehrsaufkommen die mit ca. 2,6 Millionen Einwohnern größte Stadt Kanadas (Greater Toronto Area hat knapp 7 Millionen Einwohner!) jeden Morgen stadteinwärts bewältigen muss ... wir fuhren allerdings stadtauswärts ... Glück gehabt!

Bei absolutem Kaiserwetter fahren wir über den Highway nach Niagara zu den Falls ... 90 Minuten.

Traumhafte Kulisse, Regenbogen in der aufsteigenden Gicht, herabstürzende Wassermassen ... "tausende" Bilder werden gemacht.

Dann kommt die Überraschung ... Jungs zuerst ins Fass und ab geht´s ... sie sind noch frohen Mutes .... Die Mädels ziehen nach ... und sind da schon ein wenig skeptischer ... Und die Coaches wissen wohl, was auf sie zukommt ...

Nach überstandener Abfahrt dann hoch auf den Skylon Tower. Noch mehr Fotos von oben und dann mit Coach Canada  zu Boston Pizza in die Dorchester Street. Alles wieder vorbereitet, in wenigen Minuten steht die leckere Pizza auf dem Tisch und wird schnell vertilgt.

Jetzt noch in das kleine Städtchen Niagara on the Lake, Souvenirs für Oma, Opa, Onkel, Tante und Geschwister werden eingekauft, dann geht´s zurück nach Toronto. Wider Erwarten geht das nicht so schnell, denn eigentlich müssten nach Dienstschluss doch alle aus der Stadt heraus fahren wollen. Unser Driver erklärt, dass eine Hauptverkehrsachse gesperrt sei und die Toronto Maple Leafs (Icehockey Team) heute Abend spielen (haben übrigens den Spitzenreiter aus Tampa Bay mit 4:3 geschlagen) und deshalb auch besonders viel Verkehr sei.

Nach 2,5 Stunden Fahrt sind wir wieder im wirklich guten Hotel, dann Pasta mit Meatballs oder vegetarischer, sehr leckeren Sauce, ausreichend Salat, Pops und Obst. Einige gehen noch mit ein paar Coaches um die vier Ecken, Toronto by night.  Morgen wollen wir die Projektfahrt mit 2 Highlights beschließen: CN Tower mit seinen 553 Metern und die Raptors besuchen.

Guten Morgen, gute Nacht!

Tagesbericht 11.2.2018

Nachtrag zum Day 13: Beide Teams haben gestern vor dem Mädchenendspiel (Mitternacht nach deutscher Zeit) Headcoach Jenny ein Geburtstagsständchen gesungen und einen Kuchen und Trikot überreicht. Heute wollte sie zusammen mit ihren Teams schnell von Calgary nach Toronto fliegen (4 Stunden), noch ein bisschen Toronto genießen ... und Geburtstag feiern ...

Denkste! Zuerst lief alles planmäßig, der erste Flight Status Check sagte "in time", Bus von Sunshinecoach mit Chef Willi, einem Österreicher - kennen wir seit Jahren -  war pünktlich um 7:45 vor dem Best Western, Koffer verladen, halbe Stunde Fahrt zum Airport, alles in time!

Einchecken ist diesmal von Air Canada super vorbereitet, innerhalb von 20 Minuten sind alle Koffer weg, in Frankfurt hat das fast 2,5 Stunden gedauert ... Sicherheitscheck fast problemlos, 2 x Haarwaschmittel deutlich über 100 ml im Handgepäck, "darf ich doch mit nehmen" ... denkste! Immer noch 11:15 Uhr auf der Abflugtafel, Gate C 70, alles gut! 

Denkste! Erste Mitteilung: Es ist noch nicht ganz klar wann wir abfliegen, "bad weather conditions in Toronto" ... aber wir haben Hoffnung, dass es doch pünktlich losgeht ... denkste! Eine Stunde Verzögerung, einchecken, wahrscheinlich um 19 Uhr (anstatt 17) in Toronto ... denkste! Charterbus umbestellen, Hotel informieren, mit gebuchtem Restaurant telefonieren, dass wir 2 Stunden später kommen ... kein Problem, alles gut! Sitzen dann im Flugzeug, warten auf Enteisung, das passiert relativ schnell, jetzt geht´s los!   

Denkste! Auf einmal stellt die Pilotin auf dem Rollvorfeld die Motoren ab, was ist denn jetzt los? Maschine kaputt? Durchsage: Dürfen in Toronto nicht gegen 19 Uhr landen, wird eine Stunde später sein ... Wieder die 3 Telefonate (aus dem Flieger ...), dann geht´s endlich los! Flug dauert kürzer als die Wartezeit. Landung um 19:52 ... jetzt geht´s schnell, Koffer fassen und ab downtown ins Hotel und in die Old Spaghetti Factory, wo die Nudeln auf uns warten!   

Denkste! Koffer kommen nicht ... warten schon 'ne halbe Stunde, ist 20:45, Spaghetti Factory sagt, müssen 21:30 Uhr da sein, sonst gibt´s nichts mehr. Planänderung: Busunternehmen angerufen, sagen Factory ab, brauchen mehr Zeit, können nicht pünktlich sein,  verpflegen uns noch im Flughafen ... denkste!  Gibt nichts Gescheites und ist dazu noch teuer ... Wieder Spaghetti ... angerufen, verhandelt ... geht doch noch, lassen für die hungrigen Teams länger auf!  Schnell in den Canada Coach Bus, ein Chinese mit "leichtem Akzent" bringt uns im Eiltempo hin ... Koffer im Hotel abstellen und ab über die Straße in die Factory. 

Geschafft, 21:40 Ankunft, alles gut ... wie man heute immer so schön sagt, Essen auch, Novotel auch! Ja, das war der entspannte Geburtstagstag ... gibt Schöneres ... feiern wir halt morgen!

Guten Morgen, gute Nacht!

P.S.: Sollte eigentlich eine entspannte kurze Mail werden ... denkste!  Aber alles gut!

Tagesbericht 10.2.2018

Wenn bei uns die Temperatur um 20 Grad steigt, dann dauert das bestimmt einige Tage und man kann dann auch schon von Frühling oder Vorsommer sprechen, dann bewegen wir uns in der 20er Graden über null.

Bei uns hat es gerade mal eine Nacht gedauert, von minus 25 am späten Abend auf minus 3 am nächsten Tag, der Chinook, der warme Fallwind am Ostrand der Rocky Mountains ist eingefallen und hat für nun "warme" Temperaturen gesorgt. Unglaublich schöner klarer Himmel, Sonnenschein ... so soll sein!

Heute mal bisschen ausschlafen, Frühstück um 9:30 Uhr, Abfahrt um 11:00, die Finals warten. Mr. Cliff, the driver with the yellow school bus, you know him, is waiting at the front door ...

Wie werden die Finals heute wieder ausgehen? Gleiche Ausgangslage wie beim Turnier in Edmonton. Jungs spielen um Platz 5, Mädchen um Platz 1 ...

Ein Superkrimi um die Mittagszeit: Unsere Boyes liefern sich mit dem Team der Winston Churchill High School aus Lethbridge einen ganz spannenden Fight, kein Team kann sich wirklich absetzen, das bleibt so bis zum Ende.  Der Gegner findet immer wieder Löcher in unserer Verteidigung und kann sich im Rebound auch oft behaupten, 6 Spiele in 6 Tagen fordern ihren Tribut.  Aber wir haben heute von außen ein gutes Händchen. Geschätze 10 3-Punkte-Würfe finden ihr Ziel im gegnerischen Korb und können unser Team immer wieder im Spiel halten. Der Krimi dauert wirklich bis zur Schlusssekunde, die glücklichere Mannschaft waren wir heute - im Gegensatz zu gestern - leider nicht.  73:75 hieß es am Ende, 6. Platz, das  ist insgesamt ok, hätte bei ein bisschen mehr Konstanz auch besser sein können!

Mädchenendspiel gegen Robert Thirsk Highschool aus Calgary:  Werden unsere Damen heute gefordert?  Wir machten zwar die ersten Punkte, dann übernahmen aber die Kanadierinnen das Kommando (für kurze Zeit) und spielten frech gegen die deutschen Favoritinnen auf. So blieb zumindest das erste Viertel relativ spannend, danach konnten wir uns Punkt für Punkt  absetzen, wobei man nie sicher sagen konnte, dass wir das Spiel "im Kasten" haben. Die mannschaftliche Geschlossenheit ließ es aber wieder zu, dass alle einsatzfähigen Spielerinnen zum Zuge kamen und am Turniersieg Anteil hatten. Der 73:48 Endstand war das knappste Ergebnis der "Gastspielreise" durch Kanada und drückt auch am Ende wieder die Überlegenheit des PHILLES-Team aus.

Luzie Hegele wird als Turnier MVP bei den Mädchen ausgezeichnet, herzlichen Glückwunsch! Sehr schön, beide Teams haben heute einen guten Job gemacht, das war ein wirklich zufriedenstellender sportlicher Abschluss!

18 Spiele haben wir absolviert, wurden überall herzlichst aufgenommen und betreut, haben uns als würdige Vertreter unserer Schulen und Marburgs erwiesen und sind in allen Schulen von den Schulleitungen zu unserem tollen Projekt und dem Verhalten unserer Teams beglückwünscht worden ... so soll es sein!

Die eine oder andere Schule überlegt, ob sie nicht auch mal nach Marburg kommen wollen. Die Schulleiterin der Bowness Highschool gab uns heute das von uns gezahlte Essensgeld zurück, sie möchte dafür gerne mit ihren Teams einmal in Marburg eingeladen werden ... so soll es sein! Heute Abend war Koffer packen angesagt, leckere Pizza gab es im Hotel und dann geht es morgen früh um 7:45 Uhr Richtung Toronto. 

Noch einmal: Auf geht´s Marburg, auf geht´s Guten Morgen, gute Nacht!

P.S.: Uiiiii, die Mails werden ja immer länger ... aber nicht mehr lange, sind ja bald wieder zu Hause!

Tagesbericht 9.2.2018

Und wieder mal 2 Finals ... Jungen im Consolation Final um Platz 5, Mädchen im Championship Final um Platz 1!

Herzlicher Empfang auch in Calgary. Das super organisierte Turnier der Bowness Highschool wurde um kurz vor neun heute morgen mit dem Abspielen der kanadischen und deutschen Nationalhymne eröffnet.

Unsere Mädchen ließen von Anfang an nichts anbrennen und besiegten die Bowness Trojans deutlich  mit 83:42.

Das erste Turierspiel der Jungen ebenfalls gegen die Torjaner verlief bis nach der Halbzeit relativ ausgeglichen, auch das 3. Viertel war ganz gut, im Schlussviertel spielte das Bowness Team allerdings einige Trümpfe aus und besiegten unsere Jungs mit 20 Punkten.

Mittags gab es wieder ein Lunch in der Gastgeberschule, Prinzipal Mrs. MacDonald bedankte sich bei unseren Teams dafür, dass sie an ihrem Traditionsturnier teilnehmen.

Eine Story muss hier erzählt werden: Mrs. MacDonald ist großer Flames Fan (die Eishockeymannschaft aus Calgary). Sie hat unser Teamfoto mit den Edmonton Oilers auf Facebook gesehen, bei den Calgary Flames angerufen und gesagt, es könne doch nicht sein, dass eine Mannschaft, die an ihrem Turnier in Calgary teilnimmt, nur Oilers Fans sind und mit Oilers Shirts im Internet erscheinen. Sie hat erreicht, dass die Flames einen Satz Teamshirts für uns zur Verfügung gestellt hat und übergab uns diese während des Lunchs. Nun sind wir also auch noch Flames Fans.

Nach zusätzlichen Bananen und Gatorade ging es für beide Teams zum zweiten Mal an diesem Tag ran:

Die PHILLES Mädchen spielten gegen die Winston Kuoll HS aus Regina wieder zu stark, keine echte Chance für den Gegner ... 69:43 ... Finale, ohohoho ... um 16 Uhr!

Bei den Jungs war es ein harter Kampf, der aber erfolgreich endete. Gut und weiter so! Zur Halbzeit lagen sie gegen die Mt Baker High School aus Cranbrook noch hinten, die Umstellung auf aggressive Zonenverteidigung, die konsequente Reboundarbeit und das Erzielen  wichtiger Körbe führten am Ende zum verdienten 46:45 Erfolg und bedeuteten den Einzug ins kleine Finale, das morgen Mittag um 12:30 stattfindet.

Nicht unbeteiligt war auch wieder unser Mädchenteam, das sich vorgenommen hatte, die Jungs "zum Sieg zu brüllen" ... es hat geklappt! Cliff the driver wartete wieder auf uns und brachte das Team rechtzeitig zum wohlverdienten Dinner: Pasta mit verschieden Soßen, Ceasar Salad, Garlic Bread, different Drinks.

So, morgen wieder zwei Finals, mal sehen, wie sie diesmal ausgehen. Diese Woche ging auch wieder so schnell rum, immer Action ... immer was los, aber das ist ja so gewollt, wir sind ja nicht nur zum Vergnügen hier!

Guten Morgen, gute Nacht!

Tagesbricht 8.2.2018

Wirklich schon der 11. Tag, den wir unterwegs sind?  Bleiben ja "nur" noch wenige Tage, die Zeit verfliegt!

In einigen Schulen in Calgary fiel heute die Schule aus, das wird dann im regionalen Fernsehen (davon gibt es ca. 5 Sender) morgens auch mitgeteilt. 

Kommen wir überhaupt nach Airdrie? Ist dort der Unterricht abgesagt? Zwei unterschiedliche Luftmassen sind im Bereich Calgary aufeinander getroffen:

Nein, alles paletti, alles im grünen, nein weißen Bereich!

Der Winterstorm hat zwar 40 cm Schnee gebracht, aber wir sind pünktlich in der Croxford Highschool, wo uns der Vice Principal Erhayat Ozcan (ehemaliger Coach von Headcoach Jenny Ungers Mann Patrick, als die Ungers in Edmontons studiert haben) herzlich begrüßt. 

Volle Halle, nach jeder Halbzeit wurde das Publikum komplett "ausgetauscht", damit jeder der gut 800 Schüler der Highschool an diesem für die Schule bedeutenden Basketballevent Teil haben konnte.  So was müsste es auch mal bei uns in Deutschland geben!

Die Mädchen waren wieder zuerst "dran" ... und dann die Mädels der einheimischen Cavaliers: 84:33, keine Chance für die "Reiterinnen", unsere Girls waren zu stark. Es war nicht einfach den Spannungsbogen hoch zu halten. Die Konzentration ließ im 3. Viertel zu Wwünschen übrig, gerade auch hinsichtlich auf das morgen beginnende Turnier an der Bowness Highschool, denn dort will man an den zwei Turniertagen wieder erfolgreich sein. Da kommen andere Kaliber auf die Mädels zu!

Na es geht doch Jungs! Besser gespielt, nicht optimal, aber besser!  97:36 gegen die Croxforter Jungs, klarer Sieg gegen ein nicht so starkes Team, aber so hoch muss man erst mal gewinnen. 

Das war möglich, da besser verteidigt und mehr im Team gespielt wurde. Coach Alver hat gute Arbeit geleistet, das sieht man!

Sich weiter so steigern, das ist das Ziel! Morgen stehen 2 Spiele auf dem Programm, das wird anstregend, absolute Konzentration und Teamgeist sind gefragt, wenn man erfolgreich sein will.

Let´s go Marburg, let´s go!

Nach den beiden Spielen noch eine Luncheinladung der Croxford Highschool, bei leckeren Sandwiches wurden wieder Kontakte geknüpft, Adressen ausgetausch, ja, so soll´s sein!

Der schon bekannte Mr. Cliff, the driver, bringt uns auf mit Schnee bedeckten Straßen sicher zur CrossIrionMill Mall. Teamleaderin Jenny Unger verteilt noch zur freudigen Überraschung ein bisschen "Extramoney" zum Shoppen, das kam sehr gut bei den Teams an!

Wenn das Orgateam mit dem Outletstore von Nike, wo alle sofort hinströmten, 20% Umsatzbeteiligung ausgehandelt hätte, hätte es sich mehr als einen "schönen Abend" von dem Erlös machen können.

Um 18 Uhr waren wir dann wieder zuhause, einige hatten sich in der Mall verpflegt, andere arbeiteten ihre "Zehnerkarte" bei McDonalds ab und dann gingen fast alle wieder in den Pool oder Hottub.

Vor dem Schlafengehen noch den Text der Nationalhymne lernen, wir wollen uns vor großem Publikum morgen nicht blamieren.

Guten Morgen, gute Nacht!

P.S.: Vielen Dank für die lieben Rückmeldungen, die uns erreicht haben. Zuhause fiebern doch einige am Frühstückstisch mit........

Tagesbericht 7.2.2018

Es schneit seit dem frühen Nachmittag, bis jetzt sind ca. 10-15 cm gefallen, im Laufe der Nacht sollen weitere 15 dazu kommen. Aber das ist hier Alltag, die Straßen werden erst geräumt, wenn der Schneefall aufgehört hat, sonst lohnt es sich ja nicht. Der Verkehr fließt trotzdem, zwar etwas langsamer, aber er fließt.

Was haben wir heute gemacht?  Morgens mit dem C-Train downtown gefahren, dann 4 Stunden "Freizeit". Am Olympic Plaza, wo 1988 die Siegerehrungen bei den Olympischen Winterspielen abends stattfanden, wurden die Teams in 4er Gruppen entlassen und auf Entdeckertour geschickt. Ziel der meisten war die Core Mall, die sich über 4 Straßenzüge hinzieht und man gar nicht merkt, dass man eine Straße in der 1. Etage überquert.

Dann Treffen um 3 Uhr wieder am Olympic Plaza und Fußmarsch zur St. Marys Highschool. Dort haben die Kanadateams 2016 vor 2 Jahren ein Turnier gegen sehr starke Mannschaften gespielt (und viele Spiele, teilweise knapp verloren) und sind damals sehr freundlich aufgenommen worden. Das war auch diesmal so, der Schulleiter ließ es sich nicht nehmen, die Deutschen zu diesen beiden Freundschaftsspielen persönlich zu begrüßen.

Da die Senior Teams der St. Marys Highschool an diesem Tag Punktspiele hatten, spielten wir gegen die Junior Teams aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10. Unsere Mädchen wünschen sich bald "endlich mal" einen stärkeren Gegner!  St. Marys hatte keine Chance, schon im ersten Viertel zeichnete sich die große Überlegenheit der Marburgerinnen ab, mit einer deutlichen 8:26 Führung ging man in das 2. Viertel. Die drei weiteren Viertel zeigten ein ähnliches Bild, wobei man im 3. etwas schwächelte, am Ende aber einen ungefährdeten 36:84 Sieg herausspielte.

Fazit: Gegner jung und nicht so stark, aber von nichts kommt nichts, gute Einstellung, Teamplay und Teamspirit zeichnen unsere Mädchen aus!

Nach dem Spiel Einladung von St. Marys zum gemeinsamen Sandwichessen in der Schulcafeteria, alle sind satt geworden, unsere Mädchen knüpften eifrig Kontakte mit den St. Marys Girls, während die Jungs sich in der Halle aufwärmten.

Großgewachsene kanadische Boys standen unseren mit "Durchschnittsgröße" bedachten Jungs gegenüber. St. Marys  gehört zu den Besten in der Region und zeigte das im Spiel auch von Anfang an. Vor allem die Pressverteidigung machte Probleme. Konsequenz waren Ballverluste im Spielaufbau und einige individuelle Fehler im Setplay. Unsere Jungs hatten es schwer, freie Würfe zu finden, und mussten sich aber dem übermächtigen Gegner trotz engagiertem Reboundverhalten am Ende mit 64:33 geschlagen geben, wobei das 3. und 4. Viertel wegen der Verkehrslage kürzer gespielt wurde, damit alle noch wohlbehalten nach Hause bzw. ins Hotel kommen konnten.

Fazit: Gegner jung, sehr stark und auch sehr groß, unsere Jungs ohne Fortune. Jetzt heißt es Kräfte bündeln und ab morgen an das ordentliche Turnier in Edmonton  anzuknüpfen. Alle liegen jetzt (22:30 Uhr) hoffentlich im Bett, damit sie morgen früh (9:30 Mädchen/11:00 Uhr Jungs) in Airdrie gegen die Croxford Highschool wieder einigermaßen frisch und fit sind. Müssen wegen der Wetterlage um 7:30 los fahren.

Guten Morgen, gute Nacht!

Tagesbericht 6.2.2018

Calgary activities.... Bisschen ausschlafen, Frühstück erst um neun, das war angenehm! Cliff von Willco Transportation bringt uns mit seinem yellow schoolbus sicher zum Olympic Park, in dem 1988 die Skisprung-, Bob- und Schlittenentscheide stattfanden. 

Skating ist angesagt und die Marburger Gruppe angekündigt (sorry, die Verträge wurden der Einfachheit halber unter Gymnasium Philippinum abgeschlossen).  

Tja, da sah man dann im "Oval" so manche Überraschung ... teilweise vertauschte Rollen ... geschmeidige Skater/innen, die man auf dem BB-Feld so nicht immer sieht, und basketballerische "Bewegungstalente", die das "Eis beherrschte" ... Spaß gemacht hat es wohl allen, ein gelungener Vormittag, der mit kleinen Eishockeyeinlagen endete.

Zum Abschluss noch ein Mannschaftsfoto, das Leon Draisaitl geschickt werden soll, als Hommage an ihn und die Oilers!

Danach Mittagspause in der Lodge. Enttäuschung, aber auch Erleichterung bei ein paar Jungs, als das angekündigte Tandemspringen mit Monoskiern einiger Teammitglieder von der Großschanze im Olympiapark aus organisatorischen Gründen ausfallen musste (das können nur Insider verstehen ????).

Extra für uns öffnete dann die "Hall of Fame" im Olympia Park, kanadische Idole haben dort ihren Platz gefunden und werden für ihre hervorragenden Leistungen geehrt. Sehr interessant, interaktiv und wirklich sehenswert die Ausstellung, voller Nationalstolz!

Heim  dann wieder mit Cliff, the driver in the yellow bus, bisschen chillen, dann bezahltes Teamdinner in Phils Restaurant.  Was gibt´s?  Burger! Diesmal nicht so gut und sättigend, McDonalds nebenan muss für die noch Hungrigen nochmal herhalten. Danach mit jetzt vollem Bauch  in den Pool oder Hottub, Coaches besprechen den nächsten Tag und die Abschluss Whatsapp-Nachricht von Coach Toni.

Guten Morgen, gute Nacht!

Tagesbericht 5.2.2018

Es ist deutlich wärmer geworden.  Anstatt minus 27 in Edmonton nur noch minus 18 in Calgary, in Banff bei schönem Sonnenschein nur minus 7, what a wonderfull day!

Fahrt dorthin dauerte 90 Minuten, die haben sich wieder gelohnt: Moderner Reisebus vom Sunshinecoach (Besitzer Willi, ein Österreicher, kennen wir schon seit 10 Jahren ...), keine gefrorenen Scheiben, wir konnten die tolle Landschaft genießen.

Banff ist ein verträumtes Städtchen in den Rockies, klein und fein, gemütlich! Bisschen shopping, kleine Andenken, dann endlich mal Nudeln in der Old Spaghetti Factory, lecker!

Dann ist der "Bear" los! Die Banff Comunity Highschool ist zum ersten Mal unser Gegner. Die kleine Schule mit ca. 250 Schülern hat ein ordentliches Basketballprogramm, wobei die Mädchen eher zahme "Bears" waren und die Jungs gegen unorthodox spielende "heiße Bears" antreten mussten.

Die Mädels hatten relativ leichtes Spiel und gewannen sicher mit 65:25, weil sie enormen Kampfgeist und Einsatzwillen zeigten.

Bei den Jungs war die Situation eine andere: Aggressive, wilde, unorthodox spielende Banff Bears kauften unseren Jungs schnell den Schneid ab. Man haderte mit sich selbst und der Welt, gab aber nicht auf und kämpfte sich immer wieder, trotz größerer Rückstände heran, am Ende reichte es aber nicht, die "losgelassenen Banff Bears" gewannen mit 79:68.

Angenehme Rückfahrt nach Calgary, manche noch kurz zu Mc Donald´s, dann ab in die Falle, morgen geht´s zum Olympic Parc, dort fanden 1988 die olympschen Winterspiele statt. Guten Morgen, gute Nacht!

Tagesbericht 4.2.2018

So sehen Sieger aus ...
Die "Käptens" haben den Pokal!
Turnier MVP Mädchen Lisa Bonacker

Heute morgen Bus laden und ab Richtung Calgary bei minus 27 Grad.

Wollten eigentlich ein wenig die Landschaft genießen, aber die Fensterscheiben waren von innen trotz gut funktionierender Heizung bis auf die Fahrerscheibe (Gott sei Dank!) zugefroren. Sind aber gut in Drumheller nach 3 1/2 Stunden angekommen.

Endlich mal ne leckere Boston Pizza zum Lunch. War wirklich gut, hat allen geschmeckt, dazu noch Salat und einige Pitcher Eistee oder Cola. Dann in ein wirklich sehenswertes Dino Museum gefahren. Das Tyrell Museum ist weltbekannt und - berühmt. Viele Dinos in Lebensgröße in der dazugehörigen Landschaft lassen erahnen, was vor vielen Millionen Jahren auf der Erde los wahr. Hat sich gelohnt der Abstecher.

Dann um 4 Uhr weiter nach Calgary. Ab 5 Uhr einsetzender Schneefall und relativ viel Verkehr für einen Sonntag, müssten die Kanadier nicht eigentlich auch Superbowl gucken??? Kommen dennoch gut im Best Western Plus Hotel an. Wow ... das Plus merkt man. Wirklich große Betten in großen Zimmern, Pool im Atrium, zum leckeren Burger im Restaurant können wir auch die Schlussphase des Superbowls sehen. Danach geht´s in den Pool und Hottub ... Muskelentspannung vor der anstrengenden Woche, 6 Spiele in 6 Tagen! Morgen geht´s bei hoffentlich schönem Wetter in die Rockies, nach Banff, wunderschöner Ort!

Guten Morgen, gute Nacht!

Tagesbericht 3.2.2018

Neue Erfahrungen ... Tournament Dance war wohl ganz interessant, wie man hörte, sind neue Freundschaften geschlossen worden...mehr wissen Insider ...

"Maas" am letzten Turniertag vor den Endspielen ... Um 8 Uhr morgens versammelten sich alle Teams zu einem Gottesdienst in der Aula der St. Joseph School und hielten  gemeinsam einen Gottesdienst. Auch von uns waren Teammitglieder beteiligt. Danach das "Tournament Breakfast", an dem natürlich auch alle Teams teilnahmen und der Präsident des Basketballverbandes von Alberta Mr. Paul Sir (Alberta ist fast so groß wie Deutschand) die "Festrede" hielt und den jungen Basketballern seine Erfahrungen als College und Profispieler. Da sieht man mal, welchen Stellenwert Sport, hier speziell Schulsport und im Besonderen Basketball in Kanada hat.

Nach dem Breakfast Ruhepause, dann die Endspiele: Jungs im "Consolation Final gegen das Team St. Joseph Red Deer. Leider verloren, wieder gekämpft, viele Würfe  - aus guten Positionen - verfehlen ihr Ziel. Mädels haben super angefeuert, aber manchmal hilft auch das nicht.   So ein Spiel kann man auch gewinnen, wenn das Glück mehr auf unserer Seite gewesen wäre.  Aber auch ein 6. Platz ist ein Ergebnis, mit dem man zu Beginn der sportlichen Wettkämpfe zufrieden sein kann. 6 weitere Spiele stehen auf dem Programm, die Jungs können noch beweisen, was sie wirklich "drauf" haben. 

Unsere Mädchen haben im Endspiel von Beginn an gezeigt, was sie wollen ... sehr hart und gut verteidigen und gewinnen! Ist ihnen sehr gut gelungen, erster Mädchen - Turniersieg seit Bestehen des Kanadaprojektes, Glückwunsch. Super gemacht, tolle Teamleistung!

Morgen früh zieht die Karawane weiter, erst nach Drumheller ins Tyrell-Dinosaurierer Museum, dann weiter nach Calgary. Hoffen wir mal, dass es heute Nacht nicht wieder so viel schneit und die Temperaturen ansteigen, heute waren es mit Windchill teilweise über minus 30.....brrrrrrr

Im Opens external link in new windowlokalen Fernsehen gab es heute einen Bericht.

Guten Morgen, gute Nacht ...

Tagesbericht 2.2.2018

Guten Morgen, schon ein bisschen wach???

Das waren auf jeden Fall unsere Teams heute Nachmittag! Zwei Siege, zwei Finale!!!!

Momentan regenerieren sich die Teams beim "Tournament Dance", an dem alle Turniermannschaften teilnehmen und bestimmt "internationale Verständigung" zwischen Jungen- und Mädchenteams stattfinden wird. Bei flotten Disco Rhythmen kommt man sich näher, verständigt sich, jeder so, wie er/sie es kann und will ... So soll`s sein!

Am Nachmittag wurden nach den Spielen E-Mail-Adressen und Handynummern mit den gegnerischen Mannschaften ausgetauscht, Kontakte geknüpft, vielleicht entstehen Freundschaften, so soll`s sein, das ist auch ein Projektgedanke!

Noch kurz zu den Spielen, das Jungenspiel wurde ja live übertragen, haben bestimmt viele gesehen. Im Vorfeld wurde überlegt: Was können die Jungs leisten? Das Auftaktspiel war ja gar nicht so schlecht, wurde aber auch verloren, da die mannschaftliche Geschlossenheit noch nicht so da war ... kann man ja auch beim ersten von 9 Spielen in Kanada noch nicht erwarten. Gewinnen sie heute und ziehen in das Consolation Champions Finale ein? Es wurde nicht gewettet, aber man war erst mal skeptisch.

Was dann beim Spiel gegen Assumption Cold Lake folgte, war dramatisch: Oft hinten gelegen, dann geführt, in Rückstand geraten, wieder aufgeholt, den Ausgleich zur Verlängerung geschafft und dann gewonnen, 75:64! So soll´s sein! Kompliment! Toll gesteigert, das Team wächst zusammen, alle hatten am Sieg Anteil! Das Mädchenteam hat auch dazu beigetragen: Ganz toll angefeuert, die Teams unterstützen sich super! Also bei den  Jungs war es schon viel besser als am Donnerstag, aber geht da noch mehr?

Die Mädchen spielten wieder stark, mannschaftlich sehr geschlossen, gute Defense, Blick für die freie Mitspielerin in der Offense ... so soll`s sein ... 86:34 am Ende, super gemacht, weiter so! Aber das wird schwierig. Gegen den Endspielgegner Archbishop Jordan aus Sherwood Park haben wir in den vergangenen Jahren dreimal das Endspiel verloren, aber das soll sich morgen ändern, sagen die Mädchen mit Coaches Unger/Schäfer, so soll´s sein!

Jungs spielen um 2:30 pm (22:30), wird aber wohl nicht übertragen, da nicht in der "Internethalle" gespielt wird. Mädchen um 06:00 pm (02:00), bitte aufbleiben und Daumen drücken, das hilft, hoffentlich tolles Spiel nicht "verschlafen", wird übertragen. Das war´s für heute. Guten Morgen, gute Nacht!

P.S.: Der Opens external link in new windowFacebook Artikel der Oilers ist auf facebook schon über 500 mal geliked worden.

Wo gibt´s denn sowas?

Bei den PHILLES Teams!  Soll´s sein!

Tagesbericht 1.2.2018

Und heute??
Nicht ganz so traumhaft, aber auch nicht so schlecht ... einfach eindrucksvoll ...
Sehr eindrucksvoll die Eröffnungsveranstaltung:
Ca. 1000 Personen in der Halle, unsere Teams werden sehr herzlich empfangen, oft erwähnt und mit viel Beifall bedacht ...
Eindrucksvoll, welche Bedeutung der Sport, hier speziell Basketball, für eine Schule hat: 35. Father Troy Turnier, wo gibt es denn so etwas in Deutschland??
Die ganze Schule "macht mit", "fiebert mit", "hilft mit"... präsentiert sich einfach ... Klasse!
Leckeres Fast Food Essen in der Schulcafeteria - (noch) nicht ironisch gemeint - als Lunch, danach geht´s endlich los, wir sind ja schon 4 Tage unterwegs.
Zusammengefasst: Mädels haben gegen leichten Gegner leichtes Spiel und gewinnen klar, Jungs kämpfen gegen schweren, etwas älteren Gegner hart, geben alles und verlieren:
Philles girls vs Louis St. Laurent Edmonton 75:13
Philles boys vs Notre Dame Red Deer 58:73
Heißt für morgen: Mädels spielen um Platz 1 bis 4, Jungs um Platz 5 bis 8. 
Wie es aussieht, haben die Mädels eine Chance das Turnier zu gewinnen, wenn sie wieder so mannschaftlich geschlossen auftreten, weiterhin gut verteidigen, aber die "einfachen Dinger" auch konsequent rein machen ... es wird aber nicht leicht, alles muss stimmen, und wenn das so werden wird, dann wird das wieder eindrucksvoll ...
Die Jungs müssen zeigen, dass sie neben großem kämpferischem Einsatz in der Defense auch mehr das Zusammenspiel im Angriff finden und mehr freie Würfe herausspielen, es sind immer fünf Spieler auf dem Feld, wo einer für den anderen die Chancen herausspielen und dann vollenden kann ...
Schaun wir mal, wie eindrucksvoll es morgen wird.
Mädchen spielen um 14 (22) Uhr, Jungs um 10 (18) Uhr. Im Livestream zu sehen ist wahrscheinlich nur das Jungenspiel, da nur aus einer Halle live übertragen wird.

Eindrucksvoller Tag ... guten Morgen, gute Nacht!

Tagesbericht 30.1.2018

Allen geht es gut!
Nach kurzer Nachtruhe und ordentlichem Frühstück wurden die Teams beim Gang zur 1 km entfernten St. Joseph School bei ca. 12 Grad minus wach, um beim ersten Training auf nordamerikanischen Boden konzentriert und aufmerksam sein zu können.
Turnierdirektor Adam Swap begrüßte die Marburger recht herzlich und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass seine Marburger wieder da sind!
Matze Allver und Jenny Unger zusammen mit Toni Schaefer ließen ihre Teams 90 Minuten trainieren, wobei am Ende des Mädchentrainings ein Wettbewerb ausgetragen wurde:
Wer einen Freiwurf trifft, darf anschließend einen Wurf von der Mittellinie machen, und wer als erste von dort trifft, bekommt von Coach Jenny etwas ausgegeben ...
Wer hat denn wohl gewonnen????
Geburtstagskind Luise Kahl! Doppelter Glückwunsch!
Nach dem Tranig gab es typisches kanadisches Lunch in der Schulcafeteria, Hamburger and Fries or Chicken and Pasta, hat gut geschmeckt.
Danach kleine Überraschung von den Coaches: Geburtstagstorte für Elias und Luise, dazu ein Ständchen von den Teams.

Nachmittags erste kleine Shopping Runde in der Kingsway Mall ... Good Buy!
Abends erste Kochübungen in den Appartements ... und chillen.
Guten Morgen, gute Nacht!
Morgen früh geht's zum Training der Edmonton Oilers in den 20.000 Zuschauer fassenden "Rogers Place" und danach ...

Tagesbericht 29.1.2018

Das wäre dann erst mal geschafft......wir sind gut angekommmen!
In einem einigen doch erst mal fremden Erdteil......
Mit 5,5 Stunden Verspätung doch mit allen pünktlich los geflogen (eine eTA war falsch) war der Flug nach Calgary ruhig und lang, ein Geburtstag wurde angesungen....
In Calgary wurde es dann sportlich, da wir nur ca. 25 Minuten bis zu connecting flight nach Edmonton hatten.
Aber wir sind ja sportlich. Geschafft!
Flug ist very bumby, macht aber nichts, sind ja bisschen  müde.
Shuttlebus ist da, Gepäck auch, ab zur Residence....40 Minuten Busfahrt, "alle aussteigen" Koffer ausladen und mitnehmen.....ein Koffer ist übrig?
Eine Person fehlt!
Keine Angst....saß in der letzten Reihe und schlief schon ganz fest.
Alles Ok!
Guten Morgen......gute Nacht!
1:16 Ortszeit...

23.01.2018

OP-Bericht über die Verabschiedung des Kanada-Teams

01.01.2018

Kanada-Projekt zusammen mit dem Philippinum

 

Die beiden Marburger Gymnasien, Elisabethschule und Gymnasium Philippinum, sind mit ihren Basketball-Schulmannschaften zu internationalen Basketballturnieren nach Edmonton und Calgary/Kanada in der Zeit vom 29.01. bis 15.2.2018 eingeladen worden.

Insgesamt 28 Schüler/innen und 5 Lehrpersonen der Elisabethschule und des Gymnasium Philippinum nehmen an dem Projekt teil und werden die deutschen Farben so gut wie möglich in Kanada vertreten, die „Marburger“  werden sich als einziges europäisches Team mit den stärksten Teams aus Kanada messen.

Frau Malkus und Frau Unger, Lehrkräfte der Elisabethschule und des Gymnasium Philippinum, haben als gemeinsame Leiterinnen  dieses Projektes mit den  Schülerinnen und Schülern folgende gleichgewichtige Zielsetzungen erarbeitet:

Das Projekt soll neben den sportlichen Zielsetzungen – im Rahmen zunehmend weltweiter Beziehungsnetze – dem guten Zusammenleben unserer Völker dienen: Das eigene Blickfeld soll erweitert werden, die Schülerinnen und Schüler lernen ein anderes Land und neue Menschen kennen.

Weiterhin sollen die Teams lernen, was es heißt, „Geld zu verdienen“. Durch ihren Einsatz  bei unterschiedlichen Veranstaltungen in Marburg und Umgebung (Tag der offenen Tür; Spieletag; Sportfest; Abiturientenentlassung; Studentensinfonieorchester etc.) verdienen sich die „Kanadafahrer“ Geld, indem sie dort die Bewirtschaftung übernehmen. Das Geld fließt nicht in die eigene Tasche, sondern in eine Gemeinschaftskasse, um den Geldbeutel der Eltern zu  entlasten.

Aber auch die  Weiterentwicklung der Persönlichkeit unserer Basketballer ist eine wichtige Zielsetzung: Die Teams trainieren zuverlässig und zielstrebig regelmäßig wöchentlich zusammen, um auf internationaler Ebene eine gute Rolle spielen zu können. Eine wichtige Bedingung für die Teilnahme an diesem Projekt ist auch, dass man in der Schule akzeptable Leistungen vorweisen kann, sich tadellos verhält und zuverlässig ist.

Mit den oben genannten Aktivitäten wird das Team selbst knapp die Hälfte der Gesamtkosten von ca. 65 000 Euro verdienen bzw. als Spenden einwerben, es bleibt aber immer noch ein Betrag von ca. 1250 Euro, der von den Eltern getragen werden muss.

Übernahme von Verantwortung, Eigeninitiative, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Engagement und Kontaktfähigkeit sind Eigenschaften, die die moderne Schule ausmachen. Das Projekt trägt deshalb auch zu einer Stärkung der Identifikation mit der Elisabethschule und dem Gymnasium Philippinum bei. Die Fördervereine beider Schule unterstützen das Projekt deshalb auch sehr.

Die Teilnehmer des Projektes treten gerne als Botschafter des Landes Hessen und der Bundesrepublik Deutschland auf, gerade auch deshalb, weil das Bundesland Hessen und die kanadische Provinz Alberta in einer Bildungspartnerschaft miteinander verbunden sind.