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31.07.2018

Erasmus+ KA1 2017-2019

 

Unser Antrag zielt auf die Stärkung der IT-Kompetenzen des Kollegiums und trägt den Titel:

„Lehren, Lernen, Schulorganisation 2.0: IKT-Kompetenzen in der Schule stärken“.

Der Antrag gilt der sog. Leitaktion 1 (engl. Key Action 1), die sich über 2 Jahre erstreckt und als Mobilitätsprojekt konzipiert ist. Die Förderung beim Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien an der Elisabethschule und der europäische Austausch darüber sind die primären Ziele unserer Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen dieses Erasmus+-Projekts. Weitere Ziele sind die Entwicklung der Schule durch die Verbesserung der Grundkompetenzen und der Unterrichtsqualität.

07.04.2019

Fortbildung in Amsterdam vom 01.–07. April 2019

 

Von Lars Perle und Rüdiger Weyer

Das Ziel unserer Fortbildung in Amsterdam war das Kennenlernen und Ausprobieren von Programmen oder Apps, die die Digitalisierung des Unterrichts oder der Schulverwaltung vorantreiben.

Die Fortbildung in Amsterdam vom 1.-7.4.19 mit dem Titel: "ICT-based classes" bot eine Vielzahl mehr oder weniger geeigenter Tools aus verschiedenen Bereichen an. So gibt es z.B. Programme, mit denen man an verschiedenen Orten und Rechnern an einem gemeinsamen Produkt (Text, Poster, Flyer etc.) arbeiten kann oder mit Vorlagen einfache Erklärvideos erstellen kann.

Wir hatten eine sehr intensive Arbeitsatmosphäre in einer angenehm kleinen Lerngruppe, so dass wir uns auch jenseits der Digitalisierungsthematik mit dem Schulalltag anderer Länder auseinander setzen konnten. Die besten Tools und Programme werden wir in zukünftigen Fortbildungen gerne vorstellen.

12.12.2018

Fortbildung in Mailand vom 05.–09. Mai 2018

Die Förderung von Informations- und Kommunikationstechnologien an unserer Elisabethschule und der europäische Austausch darüber sind die wichtigsten Ziele unserer Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen des Erasmus+-Projekts.

Die Fortbildung in Mailand vom 5.-9.5.18 mit dem Titel: "Interactive ICT-based, digital and web tools for an effective blended, flipped and cooperative learning", offerierte uns eine Vielzahl von Tools zur Erstellung, Bearbeitung und Präsentation von Lehrinhalten. Die Grundidee dabei ist, den Unterricht bezogen auf die Vermittlung von Kenntnissen und Wissen zu entlasten und den Schülern die Möglichkeit zu geben, in ihrem eigenen Tempo zu lernen. Dazu werden sämtliche Inhalte einer Unterrichtsreihe auf einer webbasierten Plattform installiert und sind dort jederzeit und so oft wie nötig abrufbar. Die Bandbreite der so zugänglich gemachten Informationen ist beachtlich: Lehrvideos, Sachtexte, Präsentationen, interaktive Tests, Umfragen, Grafiken, Quizformate, Cartoons etc. lassen hoffen, dass jeder Schüler einen zu ihm passenden Zugang zum jeweiligen Thema findet. Erste Versuche im eigenen Unterricht haben gezeigt, dass unsere ohnehin sehr medienaffinen Schüler und Schülerinnen sehr gut auf diese neue Präsentationsform reagieren, wobei auch die Tafel und Papier nach wie vor hoch im Kurs stehen. Die Mischung macht‘s.
Aus der Fülle der Tools haben wir eine Auswahl getroffen, die wir interessierten Kolleginnen und Kollegen im Rahmen eines Workshops vorstellen und zur Nutzung empfehlen möchten.  

Nachteilig ist allerdings die Lehrerexklusivität: Die Nutzung der Tools erfordert die Anmeldung mit umfangreichen persönlichen Daten, was für den schulischen Gebrauch bedeutet, dass die Schüler zum Rezipieren verurteilt sind und aus Datenschutzgründen nicht selbst mit diesen Programmen arbeiten dürfen. Vorteilhaft ist aber, dass die Schule mit Moodle bereits über eine allen Sicherheitsstandards und Ansprüchen genügende Plattform zur Präsentation verfügt, die insgesamt mehr Beachtung verdient.

Noch ein Wort zur „Kosten-Nutzen-Relation“: Sicherlich nimmt das Erstellen des Materials reichlich Zeit in Anspruch, einmal erstellt ist es aber ohne den üblichen Kopieraufwand unlimitiert einsetzbar.
Und noch ein Wort zum digitalen Deutschland: Auch wenn wir häufig den Eindruck haben, gerade was die Ausstattung angeht ein Entwicklungsland zu sein, stehen wir bezogen auf die Computerkenntnisse im internationalen Vergleich hervorragend da.

Von Patrick Eckert und Tanja Schütt

12.12.2018

Fortbildung vom 23.–28. April 2018 in Florenz

Die Entscheidung für das Fortbildungsangebot: „Photo & Video Making in our Classroom: Creating and Adapting Visual Resources“, orientierte sich zum einen an der Leitlinie informatons- und kommunikationstechnischer Schwerpunkte der Elisabethschule Marburg aber auch am fachlich bedingten Interesse und den Einsatzmöglichkeiten in Kunst und Darstellendes Spiel.
 
Der fünftägige Kurs wurde von einem professionellen Filmemacher angeleitet. Die aus Polen, Kroatien, Zypern, Spanien, Italien und Deutschland stammenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aufgefordert, ein eigenes Video-Projekt, das sich mit „Florenz“ beschäftigte, zu erstellen.

Das Fortbildungskonzept war nach den Produktionsschritten der Aufgabe gegliedert. So stand pro Tag mit einer morgendlichen Theorieeinheit und nachmittäglicher Praxisumsetzung fest, was die Produktion eines Video-Clips insgesamt erfordert. Mit großen Schritten ging es von der ersten Idee zum Drehbuch, von den Filmvorbereitungen zum zu den Aufnahmen und schließlich zur Nachbearbeitung und dem zeitaufwendigen Schnitt. Für sämtliche Unternehmungen waren die eigene technische Ausrüstung, wie Kamera und Laptop, sowie profunde Computerkenntnisse Voraussetzung.
Die mit großem Engagement in den wenigen Tagen entstandenen Projekte begeisterten den Kurs in der Abschlussbesprechung und zeigten das Florenz dieser Aprilwoche so vielfältig und kreativ wie die Teilnehmer sich selbst.
Kritisch bleibt anzumerken, dass, obwohl der Titel es verspricht, „Photo-Making“ zu keiner Zeit vermittelt wurde. Bisweilen war eine Art Stress bzw. Druck im Kurs dominant, da v. a. die Kenntnisse am Computer stark divergierten und vom Kursleiter kaum aufgefangen werden konnten. Die Zeit für die eigentlichen Arbeitsschritte einschließlich der notwendigen Übungsphasen schien daher (zu) knapp bemessen.
Die Fortbildung machte deutlich, dass Aufwand und Umfang eines solchen Video-Projektes sehr anspruchsvoll sind.

Für den Unterricht bedarf es deshalb unbedingt einer individuellen Anpassung der Zielsetzungen:

  • Inhalte (Plot) sollten klar und eingrenzbar sein
  • Technische Voraussetzungen müssen geprüft werden
  • Kenntnisse im Umgang mit Kamera und Computerprogrammen müssen geübt werden oder vorhanden sein


Die Teilnahme an dieser Erasmus+ Fortbildung war durchaus erfolgreich, da neben den spannenden objektiven Inhalten der internationale und kulturelle Austausch im Fokus stand und inspirierend nachwirkt.
Schulinterne Fortbildungsangebote zum Thema „Video-Erstellung im Unterricht“ für Kolleginnen und Kollegen stehen derzeit in Planung.  

Von Dr. Tobi Purtauf und Udo Buffler

12.12.2018

Fortbildung in Florenz vom 09.–14. April 2018

Unsere Fortbildung widmete sich dem Thema "Tablets and Smartphones: using mobile devices as educational tools".

Eine Gruppe von zwölf Lehrerinnen und Lehrern verschiedenster Schulformen aus Polen, Finnland, Island, der Türkei, Irland und Deutschland traf sich zum Erfahrungsaustausch in der EURO PASS Teacher Academy in Florenz.
Alle waren sehr neugierig zu sehen, wie die europäischen Nachbarn in Sachen neue Technologien im Unterricht aufgestellt sind. Daher gab es nach der sehr interessanten Vorstellung der einzelnen Schulen und der Verkostung türkischen Honigs auch gleich viele Nachfragen und Diskussionen. Besonders die Beiträge aus Polen und Irland zeigten auf, dass es europäische Länder gibt, in denen die Heranführung an multimediale Unterrichtsinhalte und Robotik bereits fester Bestandteil der Grund- und Mittelstufenlehrpläne ist. Neben Differenzen zeigte sich aber auch, dass der Ausstattungsgrad der Schulen durchaus vergleichbar ist.

In den Folgeveranstaltungen dieser Woche wurden eine ganze Reihe von Einsatzmöglichkeiten für Apps auf den mobilen Endgeräten der Schüler und Lehrer vorgestellt: Lernkarteien zum Vokabeltraining, gestaltbare Vokabeltests und Quizze, Abstimmungstools, Videoschnittsoftware für Screencast oder selbst gedrehte Lernvideos und Präsentationen. Für jede Anwendung wurde eine App vorgeschlagen, demonstriert und anschließend in einem gemeinsamen Workshop gestestet. Eine Lernplattform diente als digitaler Kursraum für die Präsentation der Ergebnisse der Wokshops.
Alle TeilnehmerInnen waren sehr motiviert und produktiv. Es wurde aber auch mal gelacht und von Florenz geschwärmt. Die Stadt ist ein Schmelztiegel von Kunst, Geschichte und Wissenschaft.
Als Pädagogen mussten wir natürlich einen Abstecher in eine auch in Deutschland sehr gut bekannte Nachbarstadt machen - siehe Foto.

Einige Wochen später und nach einigen Praxistests können wir feststellen, dass sich die App zum Schneiden von Videos, die Quizz-App und die Abstimmungs-App einen festen Platz auf unserem Homescreen verdient haben.

von Stephan Busse und Thomas Ritter

31.07.2018

Fortbildung in Rom vom 26.11.–02.12.2017

 

 

Von Stephanie Hankammer und Oliver Koberstein

„European School Development: Planning and Managing Erasmus+ Projects“

Die erste Fortbildung im Rahmen unserer acht beantragten Maßnahmen hat sich schwerpunktmäßig mit der Vorbereitung und Umsetzung europäischer Schulpartnerschaften beschäftigt und fand Anfang Dezember in Rom statt.

Das bunt gemischte Team aus interessierten Lehrkräften und Schulleitungsmitgliedern aus Schweden, Polen, Deutschland und Italien wurde von den Fortbildungsleiterinnen kompetent über europäisches Projektmanagement informiert.

Im Fokus standen Themen wie zum Beispiel die konkrete Antragsstellung, die Planung des Projektzeitraums, die Erstellung und Verwaltung des Budgets, sowie die zugehörigen Online-Tools.

Unsere Idee, eine Schulpartnerschaft mit Projektpartnern aus Finnland, Estland, Frankreich und Spanien zu gründen, konnte durch die individuelle Beratung vor Ort bereits konkretere Formen annehmen. Dank der vielen Informationen, Anregungen und Rückmeldungen hoffen wir nun, dass wir vielleicht schon in diesem Jahr ein europäisches Schulprojekt mit Schülerinnen und Schülern unserer Schule und den europäischen Partnern mit Workshops vor Ort umsetzen können.

14.06.2017

Erasmus+-Projekt für 2017-2019 genehmigt

Nach mehreren Anläufen, die leider von der EU-Kommission abgelehnt worden sind, sind wir endlich wieder mit einem Antrag für ein europäisches Bildungsprojekt erfolgreich gewesen. „Comenius“ ist tot, es lebe „Erasmus“.

Der Antrag gilt der sog. Leitaktion 1, die sich über 2 Jahre erstreckt und als sog. Mobilitätsprojekt konzipiert ist. Die Ziele sind:

  • Verbesserung der Unterrichtsqualität durch Unterstützung der beruflichen Entwicklung von Lehrkräften und Fachpersonal und die
  • Entwicklung der Schule durch Verbesserung der Grundkompetenzen, Querschnittskompetenzen und Einstellungen von Lehrkräften, zum Beispiel Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kenntnisse, digitale Kompetenzen und Unternehmergeist.

 Unser Antrag zielt auf die Stärkung der IT-Kompetenzen des Kollegiums und trägt den Titel:

„Lehren, Lernen, Schulorganisation 2.0: IKT-Kompetenzen in der Schule stärken“

 In den Schuljahren 2017/18 und 2018/19 werden im Rahmen dieses Projekts verschiedene internationale Fortbildungen angeboten, die von unserem Kollegium besucht werden können.

 Frau Hankammer und Herrn Koberstein möchte ich an dieser Stelle zu diesem Erfolg ganz herzlich gratulieren und Ihnen für Ihr Engagement danken. Ein herzliches Dankeschön aber auch an Frau Hanebutt, die sich in den letzten Jahren immer wieder um die Fortsetzung der Comenius-Arbeit bemüht hat.

Meinel, 14.6.2017

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