Header 1Header 2Header 3Header 4
Header 5Header 6Header 7Header 8

Tobias Meinel (seit 2009)

Seit 1981 Lehrer am Gymnasium Philippinum, zuletzt als Studienleiter, 2004-2010 Lehrbeauftragter für Literaturdidaktik an der Philipps-Universität Marburg.

Karl Heinz Fuchs (1999-2009)

Seit 1975 Lehrer an der Herderschule in Gießen, Fachleiter für Politik, ab 1985 Leitung der Außenstelle des Hessischen Instituts für Lehrerfortbildung in Marburg, 1997 stellvertretender Leiter des Pädagogischen Instituts Mittelhessen, 2009 pensioniert.

Dr. Reimer Wulff (1976-1999)

Bis 1976 am Gymnasium Philippinum; ferner Fachleiter für Politik, seit 1971 Lehrauftrag für Osteuropäische Geschichte an der Philipps-Universität, langjährige kommunalpolitische Tätigkeit, 1999 pensioniert.

Sedisvakanz (1974-1976)

Nach dem Weggang von Dr. Martens übernehmen die Schulleitung kommissarisch:

  • 1.3.1974–31.1.1975: StD Siegfried Becher
  • 1.2.1975–6.6.1975: StD Gerhard Söhngen und
  • 7.6.1975–31.1.1976: OStR Karl Prätorius.

Dr. Rudolf Martens (1965-1974)

Vor 1964 Lehrer an verschiedenen Schulen in Kassel. In seine Amtszeit fallen Reformversuche wie die differenzierte Mittelstufe oder die Einrichtung von Realschulabsolventenklassen sowie die Einführung der Koedukation. 1974 Schuldezernent beim Regierungspräsidium in Kassel.

Dr. Andreas Hillgruber (1962-1964)

Öffnet externen Link in neuem FensterAndreas Hillgruber, Sohn eines Lehrers, wuchs in Ostpreußen auf und legte an der Staatlichen Hufenschule – Oberschule für Jungen in Königsberg das Abitur ab. Von 1943 bis 1945 diente er als Soldat in der Wehrmacht. Als Unteroffizier kam er 1945 zunächst in amerikanische, anschließend bis 1948 in französische Kriegsgefangenschaft.

In Göttingen promovierte er 1952, von 1954 bis 1964 arbeitete er im höheren Schuldienst, unter anderem am Justus–Liebig–Gymnasium in Darmstadt. Von 1962 bis 1964 war er Oberstudiendirektor an der Marburger Elisabethschule.

Von 1965 bis 1968 lehrte er als Professor an der Universität Marburg, von 1968 bis 1972 an der Universität Freiburg und von 1972 bis zu seinem Tod 1989 an der Universität zu Köln. Von 1968 bis 1969 war Hillgruber zudem „Leitender Historiker“ des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes.

Sedisvakanz (1961)

Nach dem Ausscheiden von Frau Dr. Hillmann am 27. Marz 1961 übernehmen Oberstudienrätin Gertrud Euler und - nach ihrer Erkrankung - ab Mai 1961 Oberstudienrat Herbert Schulz bis 4. Dezember 1961 kommissarisch die Leitung der Schule.

Dr. Dorothea Hillmann (1948-1961)

1934 als Studienrätin von den Nationalsozialisten aus politischen Gründen pensioniert, 1946-1948 Regierungs- und Schulrätin beim Hessischen Kultusministerium. In Ihre Amtszeit fallen verschiedene Reformversuche (sozialwissenschaftlicher Zweig, Auflockerung der Oberstufe). Langjährige kommunalpolitische Tätigkeit.

Leitet Herunterladen der Datei einNachruf von Dr. Renate Scharffenberg

Dr. Friedrich Bunnemann (1945-1948)

Im Dezember 1945 als politisch unbelastet von der US-Militärregierung erneut zum Schulleiter der Elisabethschule ernannt, 1948 pensioniert.

Dr. Dr. Kurt Döhner (1943-1945)

* 29.11.1891 in Erfurt. 1918-1943 mehrfach im Auslandsschuldienst in Mexico und an Universitäten beschäftigt. 1931–1934 Studienrat in Berlin. 1945 von der US-Militärverwaltung entlassen, nach Entnazifizierung 1946 wieder zum Schuldienst zugelassen, in den 50-er Jahren in der Schulabteilung des Regierungspräsidenten in Kassel beschäftigt.

Dr. Erwin Winkelmann (1938-1943)

Ab 4. Mai 1938. Davor im Auslandsschuldienst in Chile, Schulleiter in Simmern auf dem Hunsrück und im Reichserziehungsministerium tätig. Zwischen 17.11.1939  und Anfang 1941 zur Wehrmacht eingezogen und durch Oberstudienrat Haedrich vertreten, geht 1943 erneut in den Auslandsschuldienst.

Dr. Friedrich Bunnemann (1936-1937)

geb. 1881, Gymnasium Bückeburg, Studium in Tübingen und Göttingen, Referendariat in Wilhelmshaven und Duderstadt, Austauschlehrer am Lycée des jeunes gens in Agen und am Lycée Henri IV in Paris, 1908 Oberrealschule Wilhelmshaven, 1912-18 Lyzeum I und Oberlyzeum in Hannover, 1918 Direktor des Realgymnasiums in Ortelsburg (Ostpreußen), 1929-1936 Leiter des Öffnet externen Link in neuem FensterKaiserin-Friedrich-Gymnasiums in Bad Homburg; aus politischen Gründen 1936 von den Nationalsozialisten nach Marburg und zum 20.09.1937 beurlaubt, zum 31.03.1938 "auf eigenen Wunsch" in den Ruhestand getreten.

Vertretung zunächst durch StR Nehrkorn, ab 1.10.37 durch OStR Haedrich.

Dr. Willy Hoernecke (1931-1935)

* 15.09.1886 in Croppenstedt, Aschersleben/Harz. Bis 1924 Oberlehrer in Kassel, dann bis 1931 Direktor des Gymnasiums in Rinteln, 1936-1945 und ab 1948 Direktor der Opens external link in new windowDiltheyschule in Wiesbaden.

Otto Schneider (1924-1931)

* 23.04.1883 in Michelbach/Untertaunus. 1914–1923 Oberlehrer an der Opens external link in new windowRiehlschule in Biebrich, von den französischen Besatzungsbehörden ausgewiesen. Ab 1931 Direktor des Realgymnasiums (heute: Öffnet externen Link in neuem FensterGymnasium am Löhrtor) in Siegen. Ging 1938 in den Ruhestand.

Dr. Richard Seehaußen (1893-1924)

* 25.11.1858 in Eisleben. Dr. phil am 07.06.1882 in Halle. Bis 1890 Direktor der höheren Mädchenschule in Eberswalde, bis 1893 Direktor der höheren Mädchenschule in Herford, setzt sich aktiv für die Reform des Mädchenschulwesens und die Gleichstellung von Mädchen- und Jungenbildung ein, Mitglied im Verein des deutschen Mädchenschulwesens, 01.04.1924 Ruhestand.

Wilhelm Bernhard (1879-1893)

Pfarrer der lutherischen Gemeinde, zugleich Stadt- und Kreisschulinspektor und Mitglied der Stadtschuldeputation, am 20. Februar 1893 plötzlich an den Folgen einer Lungenentzündung verstorben.

Dr. Georg Buchenau ([1858-]1878)

* 12.04.1826 in Kassel. Zusammen mit Kathinka Günste 1858 Mitbegründer und Leiter der privaten höheren Mädchenschule, 1878 Leiter der mit der höheren Mädchenschule der Schwestern Grüneberg vereinigten höheren Töchterschule, verlässt Marburg noch 1878, um eine Schulleitung in Rinteln zu übernehmen. 1884-1900 Schulleiter des Öffnet externen Link in neuem FensterGymnasiums Philippinum Marburg.