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Geschichte der Schule

Das Schulgebäude in der Universitätsstraße von 1879 bis 1956. Es stand neben den sog. Stadtsälen, dem ehemaligen Theater, und gegenüber der Synagoge, die 1938 dem Naziterror zum Opfer fiel. Heute befindet sich an dieser Stelle das Savigny-Haus, das die juristische Faktultät beherbergt.

Opens internal link in current window1957 bezog die Elisabethschule das neue Gebäude in der Leopold-Lucas-Straße, damals noch Schwangasse, das auf dem Gelände des Marburger Tennisvereins errichtet wurde.

Organisationsformen der Schule

Die Geschichte der Elisabethschule zeigt die für das höhere Mädchenschulwesen im 19. und 20. Jahrhundert typischen Entwicklungsphasen, die durch Veränderungen von Schulrecht, Schulorganisation und Bildungsplänen gleichermaßen bestimmt sind und deren Programm, Zielsetzung und Eigenart bereits im Schulnamen, der offiziellen Schulbezeichnung, zum Ausdruck kommen. Die folgende Übersicht mag dies belegen:

1858–1879 Private höhere Töchterschule
1879–1884 Städtische höhere Töchterschule
1894–1911 Städtische höhere Mädchenschule (seit 1909: höhere Lehranstalt)
1911–1912 Städtisches Lyzeum
1912–1924 Elisabethschule - städtisches Lyzeum
1924–1925 Staatliches Lyzeum
1925–1929 Staatliches Lyzeum und Oberlyzeum
1929–1933 Staatliches Lyzeum und Oberlyzeum mit reform-realgymnasialem Zweig 1933–1937 Staatliches Lyzeum und Reform-Realgymnasium
1937 Oberschule für Mädchen — sprachliche Form
1937–1945 Oberschule für Mädchen (sprachliche und hauswirtschaftliche Form) 1946–1956 Realgymnasium für Mädchen (seit 1950 mit sozialwissenschaftlichem Zweig)
1956–1975 Neusprachliches und Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium seit 1975 Gymnasium mit neugestalteter gymnasialer Oberstufe (nach KMK-Modell).