Während ungewohnte Schneemassen über Marburg rieselten und viele Kinder den Spieletag in der Halle verbrachten, kamen Bus- und Zugverkehr in der Stadt langsam zum Erliegen. So präsentierte sich Marburg am 26.01.2026. Der Schulalltag war von Unklarheiten geprägt: Der Nachmittagsunterricht stand zur Diskussion, Schülerinnen und Schüler mussten organisieren, wie sie nach Hause gelangen, und insgesamt lag eine spürbare Unruhe in der Luft.
Doch fernab dieses Trubels offenbarte der Schnee auch seine stille, bedächtige Seite. Mit Freude wurden Figuren aus dem Roman „Nennt mich nicht Ismael“ als Schneegestalten zum Leben erweckt, es wurde gelacht, als Schneeengel entstanden, und selbst Schulgebäude und Schulhof zeigten sich in einem völlig neuen Licht.
Für einen Moment trat die Hektik in den Hintergrund – und der Winter schuf Raum für Kreativität, Gemeinschaft und ein Innehalten im Schulalltag.





