Am Sonntag, dem 06. September 26, im Historischen Rathaussaal
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – ein Auftakt für die Zukunft der Lyrik in Stadt und Elisabethschule”
Heinrich Heine, Mascha Kaléko, Erich Kästner, Walt Whitman, August Stramm und viele andere Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Zeiten kamen zu Wort. Dazu konnten alle Anwesenden selbstgeschriebenen Texten wie „Geld oder Gold“ und „Zukunft“ im Stil des Poetry-Slams folgen.
Ein Grundkurs Deutsch aus der Q3 und kundige Poetinnen der Projekt-AG SchreibKunst waren am Sonntag, dem 06.09., in den imposanten Rathaussaal gekommen, um der ehemals von der Neuen literarischen Gesellschaft begründeten Veranstaltung ein neues Gesicht zu geben: „Wo eine Tür zufällt, geht eine neue auf.” Oder – wie ein anderes Sprichwort sagt – „Wie man sät, so erntet man.“ Marburger Bürgerinnen und Bürger kamen in nicht geringer Anzahl hinzu, zogen Zettel mit Gedichten aus ihren Jackentaschen, Herr OB Dr. Spies als Lyrikliebhaber war mit von der Partie – und so erweiterte sich das Repertoire der rezitierten Gedichte um bekannte und unbekanntere Lyriker, um Kurt Tucholsky, Theobald Tiger und Hilde Domin. Es war ein wahrhaft lyrisches Fest, das bei Sekt und Wasser in wunderbarer Altweibersommer-Stimmung seinen Ausklang fand.
Ute Trautwein


