Ein Abend voller Gespräche, Glanzlichter und digitalem Flimmern!
Unser diesjähriger Elternsprechtag hätte fast als schulische Variante von Marburg b(u)y night durchgehen können – nur dass bei uns statt Sonderangeboten pädagogische Einsichten und Gespräche auf Augenhöhe im Mittelpunkt standen.
Fünf Tage vor dem lange geplanten Elternsprechtag teilte uns die Stadt Marburg mit, dass es wegen sicherheitstechnischer Mängel an der Stromanlage im A-Gebäude kein Licht geben werde. Ein paar Baustrahler pro Gang wurden vom Schulträger zur Linderung zur Verfügung gestellt. Deshalb rief die Schulleitung die Kolleginnen und Kollegen auf, für eine eigene Illumination zu sorgen. Dank der zuverlässig funktionierenden Steckdosen rund um die digitalen Tafeln blieb niemand im Dunkeln. Die pragmatische Lösung: Digi-Boards auf Weiß stellen. Das gibt Licht, wirkt überraschend gemütlich – und macht fast einen Teint wie professionelle Studioausleuchtung. Einigen Kolleginnen und Kollegen war gedämpfteres Licht wichtiger. Sie nutzten ausrangierte Overhead-Projektoren und die Stehlampen aus dem heimischen Wohnzimmer. Manche entzündeten sogar ein digitales Kaminfeuer auf den Bildschirmen.
Trotz aller Lichtspiele blieb natürlich das Wichtigste im Vordergrund: der intensive Austausch zwischen Eltern und Lehrkräften. Es wurde beraten, gelobt, geplant – und manchmal auch gemeinsam über diesen besonderen Elternsprechtag geschmunzelt. Nach der erfolgreich gemeisterten Herausforderung reift in der Schulgemeinde ein stiller Wunsch heran. Vielleicht schafft es unser nächster Elternsprechtag ja in das offizielle Programm von Marburg b(u)y night – kreativ beleuchtet wäre er jedenfalls. Und eine Verschiebung um 2 Wochen auf den Freitag vor dem 1. Advent wäre schulorganisatorisch kein Problem. Zudem könnten wir den Schul-Weihnachtsmarkt auf diesen Termin legen, dann würden wir auch dem kommerziellen Aspekt des Marburger Lichterfests gerecht werden.


