Im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung haben sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler erfolgreich qualifiziert und konnten nun ihre Abschlusszertifikate entgegennehmen.
Vor Ort würdigten Karsten Oerder (Leiter der Dienststelle Marburg) und Yvonne Dharmawan (Bereichsleiterin Ausbildung) das Engagement der Jugendlichen sowie die enge Zusammenarbeit mit der Schule.


Ein besonderes Merkmal an der Elisabethschule ist die langfristig angelegte Ausbildung im Schulsanitätsdienst: Bereits ab Klasse 9 belegen die Schülerinnen und Schüler den Kurs „Humanbiologie“, erwerben zunächst den Erste-Hilfe-Schein und anschließend die Zusatzqualifikation für den Schulsanitätsdienst. Erste Einsätze erfolgen begleitet durch erfahrene Patinnen und Paten.
In Klasse 10 folgt die weiterführende Sanitätshelferausbildung mit Theorie-, Praxis- und Prüfungsphasen. Der Abschluss erfolgt durch eine zweitägige Prüfung kurz vor Schuljahresende.
Der Schulsanitätsdienst ist fest im Schulalltag verankert: Die ausgebildeten Jugendlichen übernehmen Dienste in den Pausen, sind während des Unterrichts erreichbar und betreuen Schulveranstaltungen.
Aktuell engagieren sich über 90 Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Jahrgangsstufen im Schulsanitätsdienst. Das Konzept gilt als besonders umfangreich und in dieser Form außergewöhnlich.
„Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung“, betonte Karsten Oerder und dankte insbesondere Tanja Schütt für ihren großen Einsatz, durch den das Ausbildungsangebot in dieser Qualität möglich wird.
Die Elisabethschule setzt gemeinsam mit den Johannitern ein starkes Zeichen für Verantwortung, praxisnahe Ausbildung und soziales Engagement. Wer sich auch nach der Schulzeit weiter engagieren möchte, findet bei den Johannitern vielfältige Möglichkeiten, etwa im Rahmen eines FSJ.