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24.08.2022

MINT-Sommercamp - Ein Erfahrungsbericht von Alena, Jil, Leonie und Sonja

 

In der ersten Ferienwoche startete das erste MINT-Sommercamp der Elisabethschule, welches von Herrn Kremper, Frau Rühling, Herrn Herget, Herrn Reitmeier und Herrn Rohde betreut wurde. An diesem Camp nahmen insgesamt elf Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 7-10 teil.

Unser erstes Projekt war die Umweltmessstation, bei der wir mit Mikrocontrollern und Sensoren arbeiteten, welche die Hauptbestandteile von unseren Messstationen waren. Nach einiger Tüftelzeit, konnten wir unsere Werke endlich auch draußen ausprobieren. Werte wie die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, die CO2-Konzentration oder den Feinstaubgehalt in der Luft konnten wir anschließend auf den programmierten Displays entnehmen. “One, two, three, Trockeneis-surprise”, war schließlich das Motto des letzten Experiments mit dem Trockeneis-Vulkan, von dem alle Teilnehmer*innen sehr begeistert waren.

Am Dienstag sind wir morgens zum Robotikum in der Adolf-Reichwein-Schule gefahren, wo wir mit humanoiden Robotern (auch genannt Nao, Didi, Dodo, Miki) arbeiteten und sie programmierten. Wir haben sie sprechen, antworten, sich bewegen, tanzen und sogar Musik spielen lassen. Dieser Workshop dauerte ungefähr bis zum Mittag, weswegen wir uns danach zum Chevy begaben, um dort zu essen. Nach der Mittagspause fuhren wir zum Fachbereich Physik in der Oberstadt und lernten dort etwas über Kosmologie und Astronomie. Zum Highlight des Tages sind wir mit staatlichem Gange noch zur Gerling Sternwarte die unzähligen Treppenstufen hinauf gekraxelt, wobei wir dann den Meridianstein gesucht haben und eine bezaubernde Aussicht genießen konnten.

Am Mittwoch ging es weiter mit dem abwechslungsreichen Programm. Diesmal waren wir beim Chemikum und lernten in einem Workshop, wie man den Klimawandel beweisen kann, indem wir spannende und spaßige Experimente durchführten. Nach unserer wohlverdienten Pizza-Pause ging es weiter mit einem anderen Workshop, in dem wir unter anderem Münzen zu ,,Gold” machten oder auch eine Trockeneis-,,Explosion” herbeiführten. Alles in einem war es ein toller Tag, an dem wir viel lernten.  

Am Donnerstag bekamen wir hohen Besuch eines Genetik-Professors aus Kassel, der uns einiges zu seinem Beruf erzählte. Des Weiteren informierte er uns über die Krankheit Malaria. Daraufhin simulierten wir eine Debatte zu demselben Thema, die sehr emotional ihr Ende fand. Der letzte Workshop des Tages trug sich im Planetarium des Philippinum zu, wo wir über Astronomie philosophierten und den Sternenhimmel, mit Hilfe eines Schirms, betrachteten. Am Abend gab es dann noch einen Grillabend, bei dem wir zusätzlich die Sterne betrachteten.

Am letzten Tag des MINT-Sommercamps waren wir im Mathematikum in Gießen. Dort gab es nach dem ersten Workshop, wo wir Somawürfel zusammenbauten, die Möglichkeit sich dort frei umzuschauen. Dabei gab es einiges interessantes zu betrachten und ebenfalls knifflige Rätsel zu lösen. Das Highlight des Tages war eine Drehscheibe, auf der wir mit Ringen experimentierten und Rennen veranstalteten, was wirklich besser war, als es sich anhört. 

Insgesamt hat uns diese Woche sehr gut gefallen. Wir haben viel gelernt und unsere Erwartungen wurden eindeutig übertroffen. Empfehlen würden wir es allen Schüler*innen, die neugierig und offen für Neues sind, gerne etwas lernen und neue Leute treffen wollen.

Von Sonja Michel, Alena Malik, Jil und Leonie Schwartzberg

08.04.2022

MINT-Sommercamp 2022


Du hast noch nichts vor in der ersten Ferienwoche, kommst in die 8. Klasse oder bist bereits in der 9., 10., 11. oder 12., wohnst in Marburg oder Umgebung und hast Lust am Experimentieren? 

Dann melde dich an. Vom 25. bis zum 29. Juli wird die Elisabethschule ein MINT-Sommercamp veranstalten. 

Das Anmeldeformular dafür findest du hier.

In mehreren Workshops werden spannende Fragestellungen aus dem Bereich der Mathematik, der Informatik, den Naturwissenschaften und der Technik behandelt. Dabei stehen die beiden Themen Klima und die Digitalisierung im Zentrum des Sommercamps (siehe auch den Flyer).

Wir werden eine Umweltmessstation bauen, chemische Experimente zu erneuerbaren Energien und zum Klimawandel durchführen. Mithilfe einer Nebelkammer werden wir die kleinsten Bausteine der Materie sichtbar machen. In dem Workshop "Mensch-Maschine-Interaktion" wirst du dem humanoiden Roboter DIDI das Laufen und Sprechen beibringen und die Möglichkeiten und Grenzen der künstlichen Intelligenz (KI) austesten. Lerne etwas über CRISPR und diskutiere mit Experten über die Frage: Wie weit dürfen Wissenschaftler gehen? Ist es besser die Umwelt oder das Leben und die Gesundheit zu schützen - oder geht beides? Zuletzt werden wir uns mit dem Zufall beschäftigen und der Frage nachgehen inwieweit kleine Veränderungen eine große Wirkung haben können.

Was ist sonst noch geplant?
Geplant ist außerdem ein Grillabend und eine Sternbeobachtung. Du wirst den Fachbereich Physik der Philipps-Universität Marburg, sowie das Chemikum und das Mathematikum besuchen und an einem hessenweiten MINT-Quiz teilnehmen. Du spielst mit dem Gedanken mal bei Jugend forscht oder einem anderen MINT-Wettbewerb mitzumachen, dann hast du im Rahmen des Sommercamps die Möglichkeit auch eigenen Fragestellungen zu entwickeln.

Allgemeine Hinweise: Alle Materialien, die für die Workshops benötigt werden, werden gestellt, d.h. außer für An- und Abreise und Verpflegung ist das Sommercamp kostenfrei

Das Sommercamp startet am Montag, dem 25.07., um 09:00 Uhr in der Aula der Elisabethschule Marburg, Leopold-Lucas-Straße 5, 35037 Marburg. Bei Fragen schreib eine E-Mail an: mint_at_elisabethschule.de

Das MINT-Team freut sich auf euch!

Max Herget, Alexander Kremper, Nino Reitmeier und Hannah Rühling


 

Du wohnst in einer anderen Region, würdest aber trotzdem gerne an einem MINT-Sommercamp teilnehmen, dann schau dir doch mal den nachfolgenden Flyer an.

 

31.03.2020

intoMINT 4.0

Die intoMINT-App ist eine App, mit der du dir die Faszination von MINT, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, nach Hause holen kannst. Die App intoMINT 4.0 wurde sowohl für iOS als auch Android entwickelt und richtet sich in erster Linie an junge Mädchen ab der 8. Klasse. Einfach den entsprechenden QR-Code scannen und loslegen.

Finde in kleinen Projekten und Experimenten heraus, was sich hinter verschiedenen Alltagsphänomenen wirklich verbirgt. Entdecke spielerisch wie spannend Naturwissenschaften sind und welche Chancen sich für die Zukunft daraus ergeben.

Die Projekte werden wissenschaftlich begleitet. Außerdem veranstaltet die Hochschule Anhalt regelmäßig kostenlose Workshops, in denen Du die App ausprobieren und mitgestalten kannst. Einzelgänger oder im Team? Entscheide selbst, ob du lieber allein oder mit Anderen neue Dinge entdecken möchtest. Das Projekt wird mit Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert unter dem Förderkennzeichen 01FP1623 und 01FP1625.

Bei Rückfragen wende dich an kremperelisabethschule.de oder an intominths-anhalt.de.

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A. Kremper

 

24.09.2017

Judith Basten im Erfinderlabor Biotechnologie

In der Woche vom 18. bis 22. September 2017 hat Judith Basten (Q3) am sog. Erfinderlabor Biotechnologie teilgenommen. Für die Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse auf der Abschlussveranstaltung an der Goethe-Universität Frankfurt hat sie großen Applaus bekommen und obendrein die Zusage für die Teilnahme an einem bundesweiten Forschungscamp des Fraunhofer-Instituts gewonnen.

Judith Basten gehört zu den 16 besonders herausragenden Schülerinnen und Schülern, die aus fast 200 Bewerber/innen in Hessen ausgewählt wurden. Judith war eine unserer ersten Pull-out-Schülerinnen, damals noch in Klasse 8, die auch an "Jugend forscht" teilgenommen hat.

Das 23. Erfinderlabor Biotechnoliogie fand in dem Unternehmen B.R.A.I.N. AG südlich von Darmstadt und an der Goethe-Universität, Fachbereich Biowissenschaften, unter der Leitung von Professor Helge Bode statt.

Das Erfinderlabor erlaubte den jungen Forscher/innen einerseits, Aufgabenstellungen und Verfahrensweisen der Bio-Technologie in der betrieblichen und universitären Forschung kennen zu lernen, andereseits aber auch eigene, für die Forschung relevante Experimente durchzuführen.

Die Ausgangsfrage für die eigenen Experimente war: "Welche Chancen bietet die Modifikation bakterieller DNA für die Herstellung bioaktiver Naturstoffe?" Am Beispiel der Entwicklung von Antibiotika und der Entwicklung von Pflanzen, die vermehrt Carotinoide enthalten sollen, erkundeten die jungen Forscher/innen, wie die dafür notwendigen gentechnischen Veränderungen vorgenommen werden können.

Nach der Abschlusspräsentation, in der sich jede/r einem Fachpublikum stellen musste, gab es noch eine Feedback-Runde, die die Qualität der kleinen Forschungsarbeiten würdigte.

Judith Basten war die erste, die präsentieren musste - und das machte sie vorbildlich: klar, sehr gut nachvollziehbar, rhetorisch geschickt, gelassen, routiniert - besser als die meisten Professoren. Gratulation!

Opens external link in current windowArtikel im Darmstädter Echo

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T. Meinel