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02.01.2015

Mausefallenautos im Physik-Unterricht der 9d und 9e

Mausefallenautos im Physik-Unterricht der 9d und 9e

Einen Monat lang hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit, einfache Radfahrzeuge zu bauen, die mit der Spann-Energie einer Mausefalle möglichst weit fahren sollten. Aber auch mit einer gelungenen schriftlichen Darstellung der Bau-Geschichte konnten die Nachwuchs-Ingenieure Punkte machen - denn die Fahrleistungen solcher Eigenbauten sind nicht immer glänzend; Spitzenweiten liegen über 13 Meter. Nicht zu schlagen ist hingegen die bunte Vielfalt der Bauformen. Überzeugen Sie sich selbst an Hand der kompletten Fotoserie aus beiden Klassen.

Am 19. November 2014 veranstaltete die Klasse 9d im Unterricht von Herrn Krane ein Wettrennen mit ihren selbstgebauten Mausefallenautos. Die Schüler sollten im Rahmen eines Physikprojekts eine Mausefalle als Antrieb für ein selbstgebautes kleines Auto verwenden. Die Antriebskraft zum Fahren sollte nur von der Mausefalle kommen; je mehr eigene Ideen, desto besser. Alle Autos waren sehr unterschiedlich, einig bunt beklebt oder bemalt, zumindest viele Eigenkreationen. Gewonnen hat der, dessen Auto am weitesten fährt, aber im Grunde ging es darum, die Ergebnisse vorzustellen. Immerhin steckte viel Arbeit darin! Trotz der paar Unfälle zu Hause oder beim Transport zur Schule klappte im Prinzip alles, und zum Abschluss gab die Klasse noch ihr Feedback zum Projekt. Mit Fotos wurde der Wettbewerb dokumentiert. (Sophia Göke)

31.03.2011

Ausstellung "Weltmaschine" zu Gast in Gießen

Fallschirmspringer in der Ausbildung

Die "Weltmaschine" ist der größte Teilchenbeschleuniger der Welt, genannt Large Hadron Collider (LHC) am Forschungszentrum CERN in Genf. Eine Forschergruppe der JLU unter Leitung von Prof. Michael Düren ist seit 2006 Mitglied der ATLAS-Kollaboration, die den größten und komplexesten je gebauten Detektor der Teilchenphysik betreibt. Der ATLAS-Detektor ist 46 Meter lang und 25 Meter hoch und befindet sich in einer unterirdischen Kaverne 100 Meter unter der Erdoberfläche.

Im ATLAS-Detektor wird die Entstehung der Welt nach dem Urknall studiert. Protonen, die im LHC beschleunigt werden, werden im Zentrum des ATLAS-Detektors zur Kollision gebracht. Die dabei frei werdende Energie wandelt sich dort - ähnlich wie bei der Entstehung unserer Welt kurz nach dem Urknall - in kleinste Teilchen aus Materie und Antimaterie um. Die Physiker betreiben diese "Weltmaschine", um hinter die großen Geheimnisse der fundamentalen Bausteine und Kräfte in der Welt des Mikrokosmos zu kommen. Die Wissenschaftler hoffen mit dieser Maschine das bislang verborgene Higgs-Teilchen zu finden, welches den Quarks, den Bestandteilen von Proton und Neutron, ihre Masse gibt.

Aufmerksame Cineasten kennen den ATLAS-Detektor bereits aus dem Spielfilm "Illuminati" mit Tom Hanks. In einer Filmszene wird der erfolgreiche Zusammenstoß der Protonen mit dem Satz kommentiert: "Das Signal erscheint auf den Luminositätssensoren". Damit sind wir beim Beitrag der JLU Gießen zu ATLAS. Die Gießener Forschergruppe hat einen Luminositätsdetektor gebaut, der zum Ziel hat die Kollisionsrate der LHC-Protonen im ATLAS-Detektor exakt zu bestimmen. Dieser Detektor besteht aus acht kleinen Modulen. Sie wurden im Januar diesen Jahres im LHC-Tunnel eingebaut. Ein neuntes Modul wird als Original in der Ausstellung im Mathematikum zu sehen sein.

Die Forschung am CERN ist ein Musterbeispiel für internationale Zusammenarbeit. Allein am ATLAS-Experiment arbeiten mehr als 3000 Wissenschaftler, Techniker und Ingenieure aus 37 Lan zusammen - jenseits aller nationalen Interessen und kulturellen Unterschiede.

Die Ausstellung wurde von der Gemeinschaft der Deutschen Teilchenphysiker mit Unterstützung des BMBF und des CERN entwickelt und in Zusammenarbeit von Prof. Albrecht Beutelspacher (Mathematikum) und Prof. Michael Düren (II. Physikalischen Institut der JLU) nach Gießen geholt. Sie ist für alle Altersklassen geeignet und enthält - wie im Mathematikum üblich - auch Exponate zum selber Ausprobieren.

Zusatzangebot für Schulklassen: Mo. bis Fr., 14.00 und 15.00 Uhr: Einstündiger Besuch der Ausstellung mit ausführlicher Einführung und Betreuung für Schulklassen
Anmeldung per Telefon: 0641 9697972
(Montag bis Freitag 8-12 und Dienstag 8-17 Uhr)
oder E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailanmeldungmathematikum.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag bis 20.00 Uhr
Wochenende und Feiertage   10.00 bis 19.00 Uhr
Für die Ausstellung "Weltmaschine" wird kein zusätzliches Eintrittsgeld erhoben.

Weitere Infos unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.weltmaschine.de/giessen

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für Rückfragen: Prof. Michael Düren;
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailMichael.Duerenexp2.physik.uni-giessen.de

10.12.2009

Aktuelles aus dem Physikunterricht

11. Klasse

Kinematik

Gruppenrallyes sind ein Diagnose- und Testverfahren, bei dem aufgrund der Ergebnisse eines Anfangstests Gruppen etwa gleicher Leistungsstärke zusammengesetzt werden. In der sich anschließenden Übungsphase versucht jede Gruppe, sich durch gegenseitige Unterstützung in ihrem Lern- und Verstehensprozess möglichst weit zu verbessern und voranzubringen, um im Abschlusstest der Gruppenrallye möglichst gut zu bestehen.

WICHTIG: Gruppenrallyes werden zwar bepunktet, um die Gruppen einteilen bzw. die Gewinnergruppe festlegen zu können, es gibt darauf aber keine Noten!

Gewinner ist diejenige Gruppe, die sich im Vergleich zu ihrer Gesamtpunktzahl aus dem Anfangstest am meisten gesteigert hat!


Hier sind der Leitet Herunterladen der Datei einAnfangstest und der Leitet Herunterladen der Datei einAbschlusstest einer Physikgruppenrallye zur Kinematik als pdf herunterzuladen. Viel Freude damit...

Mausefallenautos