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Chemie an der Elisabethschule

Entsprechend der Definition von Chemie beschäftigt sich auch das Schulfach Chemie mit den verschiedenen Stoffen und deren Reaktionen. Man versucht einerseits die Stoffe aufgrund ihrer Eigenschaften zu verschiedenen Stoffgruppen zusammenzufassen - also systematisch zu ordnen - und andererseits das chemische Reaktionsverhalten der Stoffe zu erklären und vorherzusagen.

Als naturwissenschaftliche Methode spielt das Experiment in der Chemie eine zentrale Rolle. Ausgehend von den Beobachtungen und Ergebnissen eines Versuches, versucht man diese zu deuten oder man stellt eine Theorie auf und versucht diese durch ein geeignetes Experiment zu bestätigen. Viele Beobachtungen können durch Zuhilfenahme entsprechender Modelle erklärt werden.

An der Elisabethschule versuchen wir, den experimentellen Charakter des Faches mit unserer Alltagswelt zu verbinden, d.h. die teilweise abstrakt wirkende fachwissenschaftliche Terminologie wird anhand an bekannten Phänomenen unterrichtet und wirkt folglich sinnstiftend. Ohne Bezüge zur "wirklichen Wirklichkeit" (Hartmut von Hentig) bleibt das Wissen singulär und isoliert, bleibt ohne individuelle Relevanz bezüglich möglicher Handlungsalternativen und bestimmt das Verhalten der Lernenden. Jenes ohne Bezug zur wirklichen Realität gelehrte Wissen, wird durch die Schüler folglich als Utopie interpretiert und als unrealis-tisches Gegenmodell zur eigenen Überzeugung verstanden.
Diese Konzeption ist also der Versuch einer Abschwächung des rein lehrerzentrierten Unterrichts und einer ausschließlich kognitiven Erschließungen von Sachverhalten zu Gunsten affektiver Erkenntnisse der Schüler, indem methodische Ebenen des handelnden Umgangs mit und der produktiven Reaktion auf Inhalte ausgeweitet werden. Die Aktivitäten im Unterricht liegen also hauptsächlich bei den Schülern; der Lehrer tritt in den Hintergrund und steht beratend zur Seite.

Zum Regelunterricht:

Der Chemieunterricht beginnt unter G8-Bedingungen in der Jahrgangsstufe 7 und wird bis zur Jahrgangsstufe 10 (E 1/2) zweistündig unterrichtet.

In der Einführungsphase (E2) wird im Fach Chemie eine zusätzliche Stunde zur Kompensation eingebunden, um den SchülerInnen die Möglichkeit zu bieten, Lücken zu schließen bzw. Interessen zu verstärken.
In der Qualifikationsphase besteht die Möglichkeit, Chemie als Leistungskurs (5-stündig) oder Grundkurs (3-stündig) zu belegen.

In der folgenden Auflistung sehen Sie eine Darstellung der verpflichtenden Unterrichtsinhalte:

StufeInhalt
7
  • Stoffe unterscheiden und isolieren:
    Stoffe - Strukturen - Eigenschaften
  • Stoffe werden verändert - Die chemische Reaktion
8
  • Chemisches Verhalten vorhersagen, beschreiben und verstehen:
    Symbole und Modelle
  • Ordnung in der Vielfalt:
    Die Zusammenhänge zwischen Atombau und Periodensystem der Elemente
  • Salze: Elektrolyse und Ionenbegriff
9
  • Lebensgrundlage Wasser - Die Eigenschaften von Wasser verstehen: Verknüpfung von Atomen - die Elektronenpaarbindung
  • Säuren und Laugen:
    Wasser als Reaktionspartner - Protolysereaktionen
  • Fossile Brennstoffe:
    Kohlenwasserstoffe als Energieträger
10 (E1/E2)
  • Redoxreaktionen
  • Einführung in die Kohlenwasserstoffchemie
11/12 (Q1-Q4)In der Qualifikationsphase können die inhaltlichen Schwerpunkt in der zeitlichen Abfolge variieren, so dass an dieser Stelle lediglich eine mögliche Variante dargestellt wird!
  • Kohlenstoffchemie I
  • Kohlenstoffchemie II
  • Chemisches Gleichgewicht
  • Ausgewählte Themen zu "Angewandte Chemie"
  • LK zusätzlich: Antrieb und Steuerung chemischer Reaktionen

 

Weitere Unterrichtsangebote

  • Naturwissenschaftliches Praktikum in der Jahrgangsstufe 5
  • Heranführung an experimentelle Naturwissenschaft, Weckung und Verstärkung naturwissenschaftlicher Interessen
  • Chemie - AG zur Vorbereitung auf die Chemie-Olympiade