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Lehren und Lernen

Dieser Qualitätsbereich gilt als der Kernbereich innerschulischer Entwicklungsprozesse. Um den Schülerinnen und Schülern mehr Zeit zum Lernen zu geben, um sich mit den Unterrichtsinhalten intensiver zu beschäftigen und um mehr zu üben, hat sich die Elisabethschule für eine Umstellung auf die neunjährige Gymnasialzeit entschieden.

Zu den Stärken der Elisabethschule im Bereich des Unterrichtens zählen wir:

  • einen problemorientierten, methodisch vielfältigen, anregenden Unterricht.
  • besondere Angebote in Einzelklassen, wie beispielsweise die Musikklassen, den Projektunterricht in der Klasse 5, den bilingualen Zweig, die sog. Selbstständige Lernzeit in den Klassen 5 bis 8 u.v.a.m.
  • ein differenziertes Förderkonzept, das diesem Schulprogramm als Anhang beigefügt ist. Neben den verschiedenen Formen der Binnendifferenzierung halten wir ein breites außerunterrichtliches Förderangebot für stärkere und schwächere Schülerinnen und Schüler bereit.
  • ein breites Beratungsangebot und die Kooperation mit schulischen und außerschulischen Institutionen.


Ziele

Wir sind nicht frei von Schwächen, etwa wenn wir an die konkrete und kontinuierliche unterrichtliche Umsetzung unseres Leitbildes denken, Schülerinnen und Schüler zu fordern und zu fördern.

Die Reflexion der Lernprozesse, die Schaffung individualisierter Zugänge und die Entwicklung überfachlicher Kompetenzen im Unterricht muss noch mehr zum Anliegen der pädagogisch verantwortlich Handelnden werden. Wir arbeiten daher weiter an Diagnoseinstrumenten und differenzierten Fördermaßnahmen.

1. Aufbau von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen

Die gezielte Förderung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen wird ausgebaut, indem

  • die Nutzung außerschulischer Lernorte und die Einbindung von externen Fachkräften, auch Eltern, für den Unterricht fruchtbar gemacht werden,
  • die konzeptionelle Verankerung in Form von Fach-, Projekt- und Jahresplänen durch die Fachschaftsarbeit vorangebracht wird, insbesondere die Umstellung von G8 auf G9 und die Implementierung des Curriculums Methoden und Medien,
  • überfachliche Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen im Unterricht einen größeren Stellenwert erhalten,
  • die sog. Selbstständige Lernzeit konzeptionell und im Hinblick auf das Material weiterentwickelt wird
  • die Zertifizierung von Fremdsprachen-Kenntnissen unterstützt wird und die Schülerinnen und Schüler auf die Prüfungen gezielt vorbereitet werden,
  • die Praktika in der Jahrgangsstufe 9 und in der Qualifikationsphase umfassende Einblicke in die Berufswelt vermitteln,
  • wir den Unterricht und den Unterrichtserfolg regelmäßig mit den von der Gesamtkonferenz beschlossenen Instrumenten evaluieren.

2. Strukturierte und transparente Lehr- und Lernprozesse

  • Wir legen weiterhin großen Wert auf eine klare Strukturierung und Transparenz des Unterrichts ebenso wie auf die lernwirksame Nutzung der Unterrichtszeit, insbesondere auf effiziente Klassenführung.
  • Die Lehrkräfte halten die Variabilität der methodischen Lernarrangements hoch und profitieren durch den fachlichen Austausch unterschiedlicher Erfahrungen voneinander.
  • Die Einheitlichkeit und die Transparenz der Leistungsanforderungen werden durch regelmäßige Vergleichsarbeiten (ggf. mit Fremdkorrektur) erhöht.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden laufend über die Unterrichtsinhalte, die Leistungsanforderungen und über ihren Leistungsstand informiert.

3. Umgang mit heterogen Lernvoraussetzungen

Verschiedene Formen des selbstständigen Lernens sollen in allen Fächern und Klassenstufen viel stärker als bisher schulcurricular verankert und praktiziert werden.

  • Das ausgeprägte Förderangebot außerhalb des Unterrichts für leistungsstärkere und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler soll fortgesetzt werden (z.B. Förderkurse Mathematik E-Phase, Pull-out-Kurse). Dafür werden 4 Stunden der zusätzlichen Zuweisung zur Grundunterrichtsversorgung eingesetzt.
  • Individuelles Lernen im „Zentrum für selbstständiges Lernen“ (ZSL) wird besonders gefördert. Schülerinnen und Schüler können hier sowohl in Freistunden selbstständig lernen als auch Aufgaben bearbeiten, mit denen sie aus dem Unterricht zur Stillarbeit geschickt werden. Das ZSL ist deshalb von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet und wird von Kräften der Ganztagsschule beaufsichtigt.
  • Das Instrument der Förderpläne ist kritisch zu prüfen und grundlegend zu überarbeiten.
  • In den Jahrgangsstufen 5, 7 und der E-Phase legen die Fachkonferenzen Deutsch, Mathematik und Englisch Diagnoseinstrumente zur individuellen Lernstandsanalyse fest. Die Lehrkräfte beginnen noch vor den Herbstferien mit darauf aufbauenden, differenzierenden Fördermaßnahmen.

4. Lernförderliches Klima und Lernumgebung

Um den von wechselseitiger Wertschätzung, Fairness und Unterstützung geprägten Umgang von Lehrern und Schülern miteinander zu erhalten, evaluieren wir diesen laufend schulintern.

5. Auslaufende G-8-Jahrgänge

Die letzten G-8-Jahrgänge verdienen eine besondere Aufmerksamkeit. Schulleitung und Kollegium bemühen sich zusammen mit der Elternschaft und der Schülerschaft um geeignete Maßnahmen, die die Belastung der Jugendlichen verringern.