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12.11.2016

Namenstag Heilige Elisabeth

Wir, ca. 50 katholische und evangelische Schüler und Schülerinnen der Elisabethschule Marburg, stellen uns der Herausforderung, den ökumenischen Gottesdienst anlässlich des Namenstages der Heiligen Elisabeth vorzubereiten.

Am 19. November möchten wir uns gemeinsam mit der Frage „Wie kann durch Nächstenliebe Hoffnung entstehen?“ auseinandersetzen. Zuvor haben wir uns mit dieser Frage eingehend beschäftigt. Am 5. November trafen sich die Religionskurse der Q3 der Elisabethschule gemeinsam im Martin-Luther-Haus und haben in Kleingruppen ein Gottesdienst zum Thema Hoffnung erarbeitet.

Da die Heilige Elisabeth für beide Konfessionen von großer Bedeutung ist, legen wir viel Wert darauf, den Gottesdienst ökumenisch zu feiern. Deshalb beginnen wir um 17.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Peter und Paul und begeben uns dann gemeinsam auf den Weg in die evangelische Elisabethkirche, wo der Gottesdienst weitergefeiert wird. Der Gottesdienst wird unterstützt durch eigens gestaltete musikalischer Begleitung.

Wir laden Sie ganz herzlich ein, zusammen mit uns diesen Gottesdienst und den Namenstag der Heiligen Elisabeth zu feiern.

04.12.2012

100-jähriges Jubiläum des Namenstages

Die Elisabethschule feierte vom 19. bis 24.11.2012

Von Silvia Lerch-Denfeld

1912 wurde aus der „Städtischen höheren Mädchenschule“ zunächst das Elisabethlyzeum, später die Elisabethschule in Marburg. Dass dieses denkwürdige Datum nicht einfach nur zur Kenntnis genommen, sondern dafür ein würdiger Rahmen geschaffen werden sollte, darüber waren sich viele Kolleginnen und Kollegen einig.

Natürlich sollte der sich zum hundertsten Male jährende Namenstag als etwas Besonderes begangen und auch der Namensgeberin gedacht werden. Doch aus dem Vorhaben, ein kleines Programm dafür zusammenzustellen, wurde nun doch eine ganz besondere Woche mit einem reichhaltigen Abrufangebot zu verschiedenen Themen, die die hundertjährige Schulgeschichte überspannten. Ehemalige Lehrerinnen und Lehrer fanden sich dazu bereit, aus verschiedenen Jahrzehnten ihre Erlebnisse und Erfahrungen als Zeitzeugen vorzustellen und mit Schüler/innen und Schülern darüber zu diskutieren. Auch Einblicke in die frühere Schule und Unterrichtsarbeit regten dazu an, diese mit der Schule heute zu vergleichen. Die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen waren aufmerksame Zuhörer/innen und hoch motivierte Gesprächspartner, die das Wissen der Experten gerne aufnahmen und sich damit auseinandersetzten. Zur Überraschung einiger Lerngruppen gab es auch im Schulgebäude selbst einiges Neue zu entdecken, als nämlich im Rahmen einer Führung zu Elisabethdarstellungen unerwartet künstlerische Produkte entdeckt wurden, an denen man bisher achtlos vorbeiging. Der ehemalige Schulleiter Herr Fuchs bot als Kirchenführer mehrere Führungen durch die Elisabethkirche für verschiedene Lerngruppen an. Es würde den Rahmen sprengen, auf alle Veranstaltungen eingehen zu wollen, doch gibt diese Auswahl einen Einblick in das Leitet Herunterladen der Datei einvielfältige Programm im Laufe der Jubiläumswoche, die mit einem Tag der offenen Tür endete.

Diese wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Elisabethkirche am Montag, dem 19.11.2012 eröffnet, der in der Kirche St. Peter und Paul begann. Das Besondere des regelmäßig montags stattfindenden Gottesdienstes bestand darin, dass dieses Mal der Religionskurs von Frau Trautwein (Q3) anlässlich des Namenstages unserer Schule den Gottesdienst mit vielen Ideen unter dem Motto „Zivilcourage“ mitgestaltete und dabei Herrn Pfarrer Nentwich von der Gemeinde St. Peter und Paul und Frau Dr. Müller von der Elisabethgemeinde kräftig unterstützte. Auch den Ausklang am Samstag prägten besondere Veranstaltungen, die von einer größeren Schulöffentlichkeit besucht werden konnten, da an diesem Tag zugleich die Eltern der Schulgemeinde zur Hospitation des Unterrichts eingeladen waren. Für historisch Interessierte gab es einen sehr informativen Vortrag zu den Glasfenstern in der Aula, in dem die Schülerin Johanna Pfeiffer ihre bisherige Arbeit zur besonderen Lernleistung souverän vorstellte. Passend dazu hatte das Schularchiv geöffnet, in dem Material zu verschiedenen Phasen der Schulgeschichte besichtigt werden konnte. Sehr gut angekommen ist die Idee eines Erzählcafés, in dem sich ehemalige Kolleginnen und Kollegen mit Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern zu einem spannenden Austausch über verschiedene Zeiten getroffen haben. Kaffee und Kuchen sorgten für eine entspannte und gemütliche Atmosphäre.

Die Anfangsidee, zum 100-jährigen Namenstag vor allem ehemalige Kolleginnen und Kollegen zur Mitwirkung einzuladen, blieb nicht nur als Kerngedanke der Arbeit an dem Programm erhalten, vielmehr erwies sie sich als so tragfähig, dass sich damit das Angebot zunehmend breiter und vielfältiger gestaltete, als ursprünglich von der kleinen Vorbereitungsgruppe von Lehrkräften gedacht. Diese Arbeitsgruppe (Roswitha Kraatz, Volker Fischer, Jacqueline Wolter-Schober, Ute Trautwein und Silvia Lerch-Denfeld) fand sich unter der Federführung der Fachschaft Geschichte zusammen und hat schließlich ein beachtliches und viel beachtetes Programm auf die Beine gestellt. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie produktiv eine gut funktionierende Teamarbeit sein kann, die allen auch viel Spaß machte.