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24.11.2016

Geplant sind meine Figuren nur sehr selten

Zoran Drvenkar begeistert Zuhörer an der Elisabethschule

Von Jacqueline Wolter-Schober

Der Autor Zoram Drvenkar, der auf Bestrebungen von Frau Wolter-Schober den Weg aus einem beschaulichen Ort in Brandenburg nach Marburg gefunden hatte, las am 3.11.2016 aus seinem Werk „Der letzte Engel“ vor. Gespannt verfolgten zwei Klassen der Einführungsphase die Lesung und konnten teilhaben an den zu Beginn skurril wirkenden Geschichten von Motte... einem 16-jährigen Jungen, der über Nacht plötzlich Flügel hat...

Nach längerer Pause hat sich Zoran Drvenkar wieder dem Jugendbuch gewidmet. Eigentlich jedoch kein klassisches Jugendbuch – durchaus auch für erwachsenen Leser geeignet. Ein Thriller – aber nicht nur, ein Jugendbuch – nur bedingt, ein Historienroman – immerhin reist man mit den Gebrüdern Grimm ins 19. Jahrhundert – auch nur am Rande... auf jeden Fall ein ungewöhnliches Buch.

Die Schülerinnen und Schüler waren fasziniert von Buch und Autor und wir bedanken uns sehr herzlich beim Leseland 2016, welche dieses Projekt erst möglich gemacht haben.

03.07.2016

ZORAN DVENKAR liest

Die Elisabethschule beim Leseland Hessen

ZORAN DVENKAR liest am 3.11.2016 aus seinem neuen Buch

Der letzte Engel - Der Ruf aus dem Eis

16.07.2016

Büchners „Lenz“ als Ein-Mann-Theaterstück

Von Teodora-Mihaela Berindei

Der Schauspieler Christian Wirmer wurde am 29. Juni 2016 zum zweiten Mal an der Elisabethschule Marburg herzlich empfangen, um den Schülerinnen und Schülern der  12. Klasse Georg Büchners „Lenz“ mit Hilfe von Mimik und Gestik zu rezitieren.

Die Erzählung „Lenz“ handelt von dem gleichnamigen Schriftsteller, der Ende des 18. Jahrhunderts in der Schweiz bei dem damals bekannten Pfarrer Oberlin Unterstützung sucht, weil er unter krankhaften psychischen Zuständen leidet.

Wirmers erster Besuch in der Elisabethschule war für die Mehrheit der Zuschauer eine unerwartete Überraschung, weshalb die Deutschlehrer sich entschieden hatten, diese Initiative zu wiederholen. Zusätzlich wollten sie dadurch das Interesse ihrer Schüler an Literatur und Theater erhöhen und diesen eine entspannte Vorbereitung für das kommende Abitur anbieten.

Viele sind der Meinung, dass das Schauspiel Wirmers sehr beeindruckend war, weil er den ganzen „Lenz“ auswendig konnte. Die Mühe und das Talent des Künstlers wurden auf jeden Fall geschätzt, denn es ist eine schwierige Herausforderung, eine Aufführung allein zu geben.

16.07.2015

Ruth Verroen liest zum ersten Mal an einer Marburger Schule

Von Inga Theiß

„Wir wollen dich hier nicht!“ Mit dieser Bemerkung verweisen die Mitschüler ihren Klassenkameraden, der nach den Nürnberger Rassegesetzen ein „Halbjude“ ist, vom Sportfest ihrer Marburger Schule. A. Jacobsohn ist der Onkel von Ruth Verroen, die am Montag, dem 6. Juli 2015 in der 8./9. Stunde in die Schule gekommen war, um dem Geschichts-LK von Frau Harder und dem Geschichts-GK von Frau Theiß ihre Familiengeschichte zu erzählen – die „Geschichte einer jüdischen Familie in Deutschland“.

So lautet auch der Untertitel ihres Buches, das sie nach dem Fund unzähliger Briefe und Dokumente auf dem Dachboden ihres Elternhauses in der Marburger Schückingstraße geschrieben hatte. Briefe, die von einem wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg erzählen, von einer nahezu geglückten Assimilation, vom nationalen Fühlen und Denken des jüdischen Bürgertums, das sogar freiwillig in den Ersten Weltkrieg zog, um die deutsche Nation zu verteidigen.

Der Nationalsozialismus aber macht alles Erreichte zunichte: Ruth Verroens Großvater, der an der Marburger Universität lehrende Sprachwissenschaftler Hermann Jacobsohn, nimmt sich kurz nach seiner Entlassung im Zuge des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums das Leben; seine Kinder, die als „Halbjuden“ gelten, können ihre beruflichen und privaten Lebensentwürfe nicht mehr verwirklichen und sind zudem von der Verfolgung bedroht. Ganz still war es in F204, als Ruth Verroen vom bewegten Leben ihrer Familie berichtet.

09.03.2015

Andreas Steinhöfel liest für LaPaz

Fotos: Gerd Krüger

Stimmen dazu aus der Klasse 5d

Die Aula war voll! Alle achteten auf Andreas Steinhöfel, der vorne auf der Tribüne saß. Nun begann es! Er fing an zu lesen. Er erzählte auch für diejenigen, die das Buch nicht kannten, wer Oskar und Rico eigentlich sind. Es sind zwei Jungen, Rico ist blond und tiefbegabt. Oskar ist klein, trägt immer einen Motorradhelm und ist hochbegabt.
Am 3. März 2015 fand in der Elisabethschule eine Lesung statt. Andreas Steinhöfel war da, um aus „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ vorzulesen.

In der Aula standen viele Stühle und vorne, auf der Tribüne, standen ein Stuhl und ein Tisch. Auf dem Tisch stand ein Glas Wasser. Alle Kinder der Unterstufe versammelten sich in der Aula.

Jeder, der zur Lesung kam, bezahlte 2 €, aber das Geld ging nicht an Andreas Steinhöfel, sondern an die Kumi Wasi Schule in La Paz, unsere Partnerschule. Das fand ich sehr schön von Andreas Steinhöfel, dass er kein Geld möchte, sondern eine Spende für eine sinnvolle Sache. Frau Malkus und Herr Ladron erzählten uns einiges über unsere Partnerschule. Auch ein Mädchen, die nach ihrem Abi ein Jahr nach La Paz zu unserer Partnerschule gehen will, sprach zu uns.

Es war insgesamt eine gute Spendenaktion für die Partnerschule in La Paz.

Als Andreas Steinhöfel ein paar Szenen vorgelesen hatte, kamen einige schon nicht mehr aus dem Lachen raus. Er trank immer zwischendurch ein Schlückchen Wasser. Er kann sehr gut betonen. Zwischendurch machte er Pausen und wir konnten Fragen stellen.

Jemand fragte, warum er auf dem Plakat so anders aussehen würde als in echt. Er antwortete ganz ehrlich, dass das Bild schon neun Jahre alt sei. Seitdem habe er 20 Kilo zugenommen, weil er mit dem Rauchen aufgehört hat.
Er hat viel Privates über sich erzählt.

Es wurde auch gefragt, wie er auf Rico und Oskar gekommen ist. Er antwortete, er wollte eigentlich über einen Hochbegabten schreiben, hat aber dann gefunden, dass es viel schöner sei, über zwei verschiedene Jungs zu schreiben.

Jemand fragte, warum er Autor geworden sei. Er antwortete, dass er eigentlich Lehrer werden wollte, aber sich das nochmal überlegt hatte.

Die Lesung war sehr toll, der Roman ist super, weil in diesem Buch ein Hochbegabter mit einem Tiefbegabten Abenteuer erlebt.

Es gibt auch andere Meinungen: Ich persönlich habe die Geschichte langweilig gefunden, weil ich mich nicht für das Thema interessiere.

Der Roman wird auch verfilmt. Er spielt in Berlin, in einer Straße, die es wirklich gibt, die Andreas Steinhöfel auch gut kennt. In der Straße hat er selbst gewohnt, aber er hat es geschickt gemacht, in dem Roman kommt eine Hausnummer vor, die es in echt nicht gibt: 93. Es kommen nämlich immer wieder Leute in die Straße und suchen Oscar und Rico.

Alles in allem war die Lesung interessant und spannend.

16.03.2014

Die Edelweißpiraten

Fotos: Gerd Krüger

Autor der „Edelweißpiraten“ an der Elisabethschule

Am Mittwoch, dem 5. März 2014, kam der Jugendbuchautor Dirk Reinhardt in die Elisabethschule, um den Schülern der Klassen 9 die Geschichte der Edelweißpiraten näher zu bringen.

Nach einer allgemeinen Vorstellung bereitete der Autor die Lesung vor, indem er den Schülern Allgemeines zum Faschismus in Deutschland und der Existenz der Edelweißpiraten vermittelte. Er erklärte, dass einfache Jugendliche, die aus der Arbeiterschicht kamen und deshalb nach acht Schuljahren ins Berufsleben entlassen wurden, ihre knappe Freizeit nicht in der Hitlerjugend verbringen wollten, wo sie sich nur - wie sonst auch - wieder von den „Bürgertumskindern“ herumkommandieren lassen mussten.

Durch bunte Kleidung und längere Haare grenzten sich die „Edelweißpiraten“ optisch von der HJ ab und wurden schließlich auch politisch aktiv. Mit Flugblättern und Hauswandparolen protestierten sie gegen Hitler und den Krieg. Im Ruhrgebiet ließen sie sogar Versorgungszüge für das Heer entgleisen. Die Gestapo verfolgte die Edelweißpiraten mit aller Härte, so dass nur wenige den Krieg überlebten.

Die Geschichte dieser Jugendlichen wurde eindrucksvoll wiedergegeben und kann in Buchform nachgelesen werden.

21.11.2013

Der Schrei des Löwen

Ein Roman von Ortwin Ramadan

Zwei Brüder, Yoba und Chioke, genannt Chichi, fliehen aus ihrem Heimatland Nigeria nach Europa. Da Chioke Autist ist, setzt Yoba alle Mittel in Bewegung, damit ihm medizinisch geholfen wird. Um sich Geld für die Überfahrt zu beschaffen, klaut Yoba einem Gangsterboss eine Tasche voll Geld.

Flüchtlinge werden oft auf ihrer harten Reise bestohlen. Yoba und Chichi gelangen in ein Dorf auf dem Weg nach Agadess, wo Chioke von Straßenkindern verprügelt wird, die an den Leinenbeutel mit Geld gelangen wollen. Gerettet werden sie von Sunday, Babatunde, Maurice und Kuto, die Studenten an der Universität waren. Babatunde und seine Freunde helfen den Brüdern nach Agadess zu kommen, wo alle Lastwagen starten.

Chioke und Yoba fahren auf einem riesigen Laster durch die Wüste, doch in der ersten Lagernacht verschwindet Chichi, und Yoba macht sich auf die Suche nach ihm, doch in der Zeit fährt der Laster weiter. Ein Karawanenführer nimmt Yoba mit an die Küste, wo er dann auch seinen autistischen Bruder wiederfindet. Von dort an geht es mit einem Boot direkt nach Sizilien. Doch ein gewaltiger Sturm zieht auf und viele Mitreisende werden seekrank.

Werden die Brüder es schaffen?

Ortwin Ramadan las am 21.11.2013 einer 7. und 8. Klasse vor. Er hat uns auch an Karten gezeigt, durch welche Länder Chioke und Yoba gereist sind. Afrika ist (wirklich kaum vorstellbar) so groß wie Nordamerika, Indien und Europa zusammen und hat die größte Wüstenfläche der Erde. Die Geschichte ist packend geschrieben, dass man sich die Geschichte bildlich vorstellen kann. Sie basiert auf Ereignissen, die leider immer wieder passieren, nämlich das immer wieder Flüchtlingsschiffe vor den Küsten Lampedusas und Siziliens kentern.

 

Ein Buch für jeden im Alter ab 13 Jahren, denn es hat sehr ergreifende Stellen und ist sehr gefühlvoll. Mit großem Interesse haben wir Schüler und Schülerinnen den Erzählungen des Autors zugehört.

Eleni Rassidakis und Clara Driehsen (7e)


Der Autor Ortwin Ramadan hat in unserer Schule das Buch „Der Schrei des Löwen“ vorgestellt, worin es um zwei Jugendliche geht, welche die Reise von Nigeria nach Europa antreten. Herr Ramadan hat die einzelnen Etappen ihrer Flucht vorgelesen (Laster, Schiff), sodass man einen guten Einblick bekommen hat. Da er uns die Wege genau beschrieben und das, was dazwischen passiert ist, erzählt hat, konnten wir trotz der Sprünge immer dabei mitdenken. Ich fand, das war eine gelungene Idee und der Autor hat sehr spannend gelesen. Er hat uns einen Eindruck über die harte Reise der Flüchtlinge aus Afrika gegeben, und jetzt ist mir noch deutlicher geworden, wie viel die Menschen riskieren.

Leider waren nicht genügend Stühle da, woraufhin manche auf dem Boden und auf dem Tisch sitzen mussten und sich nicht so richtig konzentrieren konnten, weil man keine Rückenlehne hatte.

Alles in allem war es aber trotzdem interessant, und ich denke, es gibt manche, die das Buch danach lesen werden.

Hendrik Behrens (7e)

13.10.2013

„Auf Du und Du mit einem Regisseur“

Markus Dietrich II in der Autogrammstunde

Von Xenia Epp (Klasse 5e)

Am 08.10.2013 hatten wir, die Klasse 5e, ein besonderes Kinoerlebnis. Im Rahmen des Kinder- und Jugendfilmfestivals (Final Cut) besuchten wir das Cineplex. Wir sahen den Film „Sputnik“ und durften anschließend noch mit dem Regisseur Markus Dietrich (kein Witz!) sprechen. Er beantwortete uns alle Fragen und erzählte, wie er zur Idee des Filmes kam, über die Schauspieler und den Filmdreh. Natürlich durften auch die Autogrammrunde und das Popcorn nicht fehlen.

Der Film ist sehr empfehlenswert (Kinostart: 24.10.) und wir raten euch, ihn auch anzusehen. Dann leider allerdings ohne Regisseur.

15.05.2013

Lesung mit Frank Schmeißer

Lesung mit Frank Schmeißer

Am 6. Mai 2013 waren wir, die Klasse 5e, zusammen mit zwei anderen 5. Klassen in Raum F 204 zu einer Lesung mit dem Autoren Frank Schmeißer eingeladen. Am Anfang hat er uns etwas über die Hauptpersonen in seinen Romanen erzählt und wir durften alle Fragen, die uns eingefallen sind, stellen.

Später las er uns aus seinem Buch "Schurken machen Krawall" vor. Am Ende der Lesung haben sich all darauf gestürzt, ein Autogramm von ihm zu bekommen oder ein Buch signieren zu lassen. Insgesamt hat uns die Lesung sehr gut gefallen.


(Rabia, Katharina, Kl. 5e)

05.05.2013

Finn-Ole Heinrich las aus „Räuberhände“

Am Donnerstag, dem 18. April 2013, fand in unserer Aula eine Lesung von Finn-Ole Heinrich für die gesamte Einführungsphase statt. Unter anderem ist er der Autor des Buches „Räuberhände“, welches von einigen Schülern zum Teil im Unterricht behandelt wurde. Da er aufgrund technischer Schwierigkeiten sein ursprüngliches Vorhaben mit Unterstützung von Soundeffekten nicht realisieren konnte, improvisierte er, indem er uns einige seiner in einem Sammelband veröffentlichten Kurzgeschichten vorlas. Als letztes las er „Kleine Schwester Suppe“, eine Kurzgeschichte, die er noch niemals zuvor vorgelesen hatte.

Immer wieder wurde sein Vortrag von Schülerfragen in Bezug auf Recherchen und Ideen aufgelockert. Wir erfuhren, dass die Ideen für seine Geschichten auf bestimmten, realen Lebenssituationen basieren.

Kurz vor Beginn der Pause durften wir noch zu ihm gehen und persönlich mit ihm sprechen, Bücher signieren lassen und uns Tipps für eigene Schreibprojekte von ihm holen.

Alles in allem war es eine sehr gelungene Lesung, es hat Spaß gemacht ihm zu zuhören, da seine Vortragsweise sehr lebhaft war und auch die Themen der Geschichten sehr interessant und anpruchsvoll waren.

Kira Kremer, 11f

02.05.2013

Birk Meinhardt aus „Brüder und Schwestern“

Am 23. April 2013 wurde bei uns an der Elisabethschule zum zweiten Mal der Welttag des Buches gefeiert. Dieser Gedenktag wurde im Jahr 1995 von der UNESCO eingeführt und wird seitdem international gefeiert. Das Datum bezieht sich auf den 23. April 1616, welcher nicht nur der Todestag des berühmten spanischen Schriftstellers Miguel Cervantes ist, sondern auch der von William Shakespeare, wobei zu beachten ist, dass zu dieser Zeit in England noch mit dem Julianischen Kalender gerechnet wurde, während in Spanien schon der Gregorianische Kalender galt. Somit starb Shakespeare zehn Tage später als Cervantes.

Ziel dieser Veranstaltung war es, den Kindern und Jugendlichen Freude und Interesse an Büchern und am Lesen zu vermitteln. Verantwortlich für die Organisation dieser sehr gelungenen Veranstaltung waren Frau Terés und Frau Heinemeyer.

Frau Gerling leitete die Veranstaltung durch eine kurze Rede ein. Ihr Motto: Das Buch müsse weiterleben! Sie begrüßte außerdem den Schriftsteller Birk Meinhardt, der in der 3. und 4. Stunde Einblicke in seinen neusten Roman "Brüder und Schwestern" gab.

Birk Meinhardt stammt aus Ostberlin und ist als Schriftsteller tätig. Zuvor war er Journalist und schrieb unter anderem für den Tagesspiegel und die Süddeutsche Zeitung. Er las uns Schülern drei Textstellen seines Gesellschaftsromans vor und erzählte zwischendurch etwas zu den Hintergründen der Geschichte. Der Roman erzählt das Leben einer Familie mit drei Kindern, welche vor der Wende in der DDR lebte. Der Roman ist sehr abwechslungsreich geschrieben. Es findet sich darin Ironie, ein bisschen Kitsch und Kritik an der DDR.

Die erste Textstelle, die Herr Meinhardt ausgewählt hat, war ein Blick in die Vergangenheit der Hauptperson Willy. In seiner Kindheit wollten er und sein Freund wissen, ob Ferkel wirklich schwimmen können. Um das auszuprobieren, klauten sie zwei Ferkel und warfen sie ins Wasser. Diese Aktion endete damit, das sich Willys Freund verletzte und eines der Ferkel starb.
Die zweite Textstelle bezog sich auf Wolf Biermann, ein Musiker und Kritiker der SED-Diktatur, welcher während des DDR-Regimes ein Auftritts- und Publikationsverbot hatte. Während eines Konzertes in der Bundesrepublik Deutschland, also außerhalb der DDR, trug er ein Fleischerhemd. In dieser Textstelle handelte es sich um Matti, einer von Willys Söhnen. Ein guter Freund von ihm, Jonas, trug ein Fleischerhemd in der Schule. Dies führte zu Auseinandersetzungen und Konflikten zwischen Schülern und Lehrern. Als Resultat wurde Jonas schließlich von der Schule ausgeschlossen.

In der dritten Textstelle wurden die schönen Seiten und Momente während der DDR gezeigt. Denn es gab nicht nur diese politische Fixierung, sondern es war auch ein Leben voller Lachen, Spielen und Lieben. Hierbei handelte es sich wieder um Matti, der nun als Schiffsführer tätig war und sein Leben glücklich gestaltete.

Birk Meinhardts Roman ist etwa 700 Seiten lang und eine frei erfundene Geschichte, welche sich aber an der Realität orientiert. Meinhardt hat die Situationen, die er in seinem Roman beschreibt, in Berlin selbst erlebt und auch die Dialekte authentisch mit einfließen lassen. Die Lesung ist bei uns Schülern sehr gut angekommen. Wir haben sehr gute Eindrücke von dem Buch mitgenommen und zwischendurch wurde auch viel gelacht. Wir hoffen, dass im kommenden Jahr wieder eine Lesung an der Elisabethschule stattfinden wird.

Eva Pichler und Claudia Braun Carrasco

10.09.2012

Lesung mit Marlene Röder

Marlene Röder, Foto: Jen Preusen

Von Clara Gloning, Alisa Metzger und Natasche Sokurenko (Klasse 9e)

Am 5. Septembver 2012 fand in der Elisabethschule in der 5. und 6. Stunde eine Lesung mit Marlene Röder für die Jahrgangsstufe 9 statt.

Frau Röder ist eine junge Schriftstellerin, die für den Ravensburger Verlag Jugend- und Kinderbücher schreibt. Während der Lesung brachte sie die Schülerinnen und Schüler mit Erzählungen aus ihrem aktuellen Buch "Melvin, mein Hund und die russischen Gurken" zum Lachen, aber auch zum Nachdenken. Das Buch beinhaltet 18 Kurzgeschichten über Themen, die Jugendliche betreffen, beispielsweise Mobbing.

Im Anschluss an die Lesung stand die Autorin für Fragen seitens der Schüler zur Verfügung, verteilte Autogramme und gab Insidertipps für Nachwuchsschreiber.