Header 1Header 2Header 3Header 4
Header 5Header 6Header 7Header 8

Schauspiel Frankfurt Backstage

Die Exkursion des DS-Kurs Q3 von Herrn Purtauf hat uns am 03.November 2016 in das Schauspiel Frankfurt geführt, in eines der bedeutendsten Theaterhäuser Deutschlands. Wir bekamen in einer Backstage- Führung die Gelegenheit, einen Blick in und hinter die Kulissen zu werfen, konnten uns die zahlreichen einzelnen Gewerke anschauen, vom Malersaal (der an sich schon größer ist als die von uns ersehnte Multifunktionshalle) bis hin zum Kulissenlager, vom Perückenfundus bis hin zur Plastizier-Werkstatt, nur wenige der vielen Spezialwerkstätten neben Schlosserei, Schreinerei, Kostümbildnerei etc.

 

Besonders spannend erwies sich die Möglichkeit, selbst von hinten auf der Bühne des Großen Schauspielhauses zu stehen, kurz bevor das Stück KÖNIGIN LEAR begann. Diese beeindruckende deutschsprachige Erstaufführung unter der Regie von Kay Voges nach der Stückfassung von Tom Lanoye transportiert Shakespeares König Lear gekonnt in die Moderne, behält, verdichtet und verändert dabei den Handlungsstrang. Vor allem das Bühnenbild, bei dem allein 1,5 km einzeln ansteuerbare LED-Lichter in Bändern verlegt wurden, hat neben der starken schauspielerischen Leistung des achtköpfigen Ensembles nachhaltige Eindrücke hinterlassen.

 

Tobias Purtauf

Filmprojekt in Palästina mit dem Hessischen Landestheater

Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Hessischen Landestheater erhalten drei ElisabethschülerInnen die einmalige Gelegenheit, am Projekt YOUNG ODDITIES teilzunehmen.

Ziel des Projekts

In Zusammenarbeit mit insgesamt jeweils 6 Jugendlichen aus zwei Ländern (Palästina und Deutschland) und drei Städten (Dschenin, Marburg und Wuppertal), werden Victoria Schmidt und Alexander Peiler, Gründer des Projekts YoungOddities: a movie about dreams in palestine and germany, über einen Zeitraum von einem Jahr in einem Austausch mittels einer offenen,persönlichen und künstlerischen Interaktion, über Landesgrenzen hinweg, ihre jeweiligen Kulturen des Aufwachsens, ihre Emotionen, Ziele, Gedanken, Reflektionen und Utopien artikulieren und einen Stummfilm in Dschenin, Palästina drehen. Drehbeginn ist voraussichtlich der 1.8.2016. Gelebte Interkulturalität soll in diesem Projekt der umfassende Rahmen sein. Genau hier setzt YoungOddities ein: Uns interessieren Gemeinsamkeiten, wir eruieren Trennendes, fokussieren das Eigene im Spiegel des Anderen, setzen uns auf unterschiedliche Weise mit dem jeweiligen Leben auseinander, ganz praktisch, sehr direkt in der gemeinsamen Erarbeitung, Vorbereitung und Durchführung des Projektes, in dem die Jugendlichen zu Planern, Machern, Akteuren und Akteurinnen ihrer eigenen Geschichte und in der Geschichte der anderen werden, sowohl im direkten Austausch als auch über andere Medien. Die Entwicklung und Ausarbeitung eigener Geschichten, und somit deren gegenseitige Wertschätzung, sind stärkend für das Selbstwertgefühl- und bewusstsein der Jugendlichen.

Aus den eigenen Geschichten zusätzlich einen Film zu entwickeln und zu drehen ist eine Arbeit, bei der Planung, Kenntnis der Technik, Verlässlichkeit, Transparenz, großes Vertrauen und eine enge Zusammenarbeit von allen Seiten unabdingbar sind. Dabei werden die Mittel des Theaters (und des Films) im Mittelpunkt stehen: Sprache, Gestik, Mimik und Körperlichkeit werden vertiefend bewusst gemacht, eingesetzt und entziffert, Kommunikation vollzieht sich im Projekt YoungOddities also mit unterschiedlichsten Mitteln, so wird der Einsatz von Technik die gemeinsame Reise ebenfalls begleiten und Plattformen wie Facebook oder Twitter und Blogs, die international zu Sprachrohren für die Jugend geworden sind, sollen reflexiv eingesetzt werden. Es gilt in diesem Kontext die Medienwelt und ihre Nutzung einerseits zu überprüfen, im interkulturellen Kontext zu beurteilen und zu interpretieren, andererseits mit ihrer Hilfe das Projekt von Anfang an als Kommunikationsform zu nutzen und Ergebnisse für alle Interessierten im großen Radius zu kommunizieren und nachvollziehbar zu machen.

Auf der Facebook-SeiteOpens external link in new window https://www.facebook.com/YoungOddities?fref=ts werden die teilnehmenden Jugendlichen aus Dschenin und Deutschland ab Februar 2016 miteinander kommunizieren, sich austauschen und kennenlernen. Es werden erste Episoden diskutiert und entwickelt. Außerdem wird das Projekt einem Internetblog dokumentiert:

Opens external link in new windowwww . youngoddities.wordpress.com .

Gemeinsam sollen die Jugendlichen aus beiden Städten unter der Leitung von Mohammed Dasuqi, Ayman Ibrahim, Alexander Peiler und Victoria Schmidt Einblicke in die Kamera- und Filmarbeit sowie Schauspiel und Storytelling bekommen und gemeinsam Geschichten und Figuren für den Stummfilm entwickeln. Ansprechpartner in der Elisabethschule ist Tobias Purtauf.

Ein kleiner Vorgeschmack ist hier zu sehen: Opens external link in new windowhttps://www.youtube.com/watch?v=vjClK3YZEV8

10.10.2014

Nacht der verborgenen Geschichte

Ob Pilger, Politiker oder Professoren - ein Blick auf die unterschiedlichsten menschlichen Begegnungen aus den vergangenen Jahrhunderten macht Marburgs Geschichte lebendig und erlebbar.

Auch zwei Schülerinnen der Elisabethschule sind mit dabei, wenn es darum geht, die Geschichte unserer Stadt in verschiedenen Szenen in Erinnerung zu rufen. Lea Piechocki und Kira Völker (Jgst. 9) haben als Schauspielerinnen an diesem Vorhaben mitgewirkt. Wir freuen uns über dieses Engagement und gratulieren zu den erfolgreichen Auftritten.

Ein Öffnet externen Link in neuem Fensterausführlicher Bericht ist auf der Homepage der Stadt Marburg zu lesen.

Elisabethschule im Kino

Der ehemalige Elisabethschüler Martin Gerhardt hat ein ambitioniertes Filmprojekt gestartet. dabei war die Elisabethschule nicht nur ein Drehort, zahlreiche Elisabethschüler waren als Statisten aktiv und mit Herrn Purtauf und Frau Reisch haben auch Lehrer aktiv als Schauspieler mitgewirkt.

 

Filmpremiere "Die Sprachlosen"

.. Sonntag, 2.9. um 12.00 Uhr im Cineplex Marburg ..

.. 70 Minuten Laufzeit ..

.. Eintritt frei ..

 

Bericht aus der Gießener Allgemeinen Zeitung:

"Der 21-jährige Martin Gerhard hat im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres ein Jahr lang beim Offenen Kanal mitgearbeitet. In diesem Zeitraum hat er auch sein Projekt »Die Sprachlosen« vorangetrieben. Der etwa 70-minütige Film wird am Sonntag, dem 2. September, um 12 Uhr bei freiem Eintritt im Cineplex Marburg gezeigt.

Gedreht wurde der Film, der von der Landesvereinigung für kulturelle Bildung Hessen gefördert wurde, in nur zweieinhalb Wochen im Mai dieses Jahres. Die benötigte Ausrüstung hat der Offene Kanal zur Verfügung gestellt, bei dem der gebürtige Marburger auch Schnitt- und Kamerakurse angeboten hat oder Projektarbeiten zur richtigen Nutzung von audiovisuellen Medien mit Kindern und Jugendlichen betreute. Während seiner Arbeit entschloss er sich ohne jegliches Budget, ein filmisches Porträt seiner Generation zu schaffen. Dieses sollte neben eigenen Erlebnissen auch eine gemeinsame Identität der heutigen Jugend ausdrücken. Gerhard: »Ein Film, mit dem man sich identifizieren kann, und in den ich persönliche Erfahrungen eingebracht habe.«

Überhaupt ist das Werk des jungen Filmemachers nicht nur als »low-budget«-, sondern vielmehr als »no-budget«-Produktion zu bezeichnen: Bei den Dreharbeiten und der Nachbearbeitung halfen nicht nur Freunde und Bekannte, Arbeitskollegen, Theater- und Filminteressierte, sondern sogar ehemalige Lehrer aus Gerhards Schulzeit in Marburg – allesamt ohne Gage. Auch die Musik des Films kommt von befreundeten Bands und Solokünstlern aus Mittelhessen und dem Marburger Raum. Produktion, Drehbuch und Regie hat Gerhard alleine übernommen, der seit etwa einem halben Jahr mit dem Filmprojekt beschäftigt ist und nunmehr in die finale Phase der Produktion eintaucht, um dem Werk den letzten Feinschliff zu geben.

Gedreht wurde der Film mit seinen etwa 15 Sprechrollen und vier Hauptdarstellern – allesamt Freunde Gerhards – an verschiedenen Drehorten in Marburg und Umgebung: dem Schloss, einem Imbiss, einer Discothek und Privatwohnungen.

Inhaltlich beschäftigt sich der Film mit den vier heranwachsenden Freunden Luis, Jasper, Henry und Imar, die innerhalb von 24 Stunden in verfahrene Situationen geraten, welche sie ungewollt innehalten lassen. Eine Lösung der belastenden Ereignisse scheint für sie ungewiss...

Der Film thematisiert die alltäglichen Situationen, Probleme, Ängste, Träume und Ziele der Protagonisten und deren Auseinandersetzung mit den aufgeworfenen Fragen. Alle durchleben im Laufe der Zeit eine individuelle Entwicklung und lösen sich von der eigenen Sprachlosigkeit und dem Unvermögen, sich anderen Personen gegenüber zu öffnen. »Ein Porträt einer heranwachsenden Generation, die mit Identitätsängsten, Leistungsdruck, Isolation und immer weniger Vertrauen und echter Freundschaft aufwächst«, so der Filmmacher.

Da seine Tätigkeit beim Offenen Kanal im September endet und ein Studium in Mannheim ruft, hofft der Filmproduzent, der während des gesamten Zeitraums alleine für die gesamte Organisation des Projekts verantwortlich war, genügend Erfahrungen gesammelt zu haben, um später einmal als Filmregisseur arbeiten zu können."

 

Quelle:

www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Stadtkultur/Artikel,-Martin-Gerhard-Ohne-Budget-zum-70-minuetigen-Film-_arid,361285_regid,1_puid,1_pageid,266.html

Landestheater probt Ernstfall

Hier geblieben

Das Hessische Landestheater probt den Ernstfall in der Elisabethschule. Vor der Premiere des neues Klassenzimmerstückes "Hier geblieben" findet die abschließende Hauptprobe vor den Augen eines DS-Kurses der E-Phase statt. Mit den moblien Klassenzimmerproduktionen geht das Hessische Landestheater direkt mit seinen Theaterstücken in die Schulen.


Zum Inhalt:
"Tanja lebt in Berlin. Ihre Familie hat in Deutschland Zuflucht gefunden. Hier geht sie zur Schule und verbringt die Nachmittage mit ihren Freunden. Eines Tages steht jedoch die Ausländerbehörde im Klassenzimmer. Tanja wird in Abschiebehaft gebracht. Die Familie soll zurück in ihr Geburtsland Bosnien ausreisen. Aber die Schulfreunde von Tanja wollen nicht untätig bleiben. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin beginnen die Schüler um das Bleiberecht von Tanja zu kämpfen.
Mit „Hier geblieben“ hat das Autorenkollektiv Bruns, Grazewicz und Laucke im Rahmen des Aktionsprogramms „Hier geblieben! Für ein Bleiberecht von Kindern, Jugendlichen und deren Familien“ den authentischen Fall der Familie Ristic nachgezeichnet, die 1995 aus Bosnien floh, um in Deutschland Asyl zu beantragen.
Der Fall steht exemplarisch für die Situation von mehr als 200.000 sogenannten geduldeten Flüchtlingen in Deutschland und bildet dabei zugleich eine Ausnahme in seinem ,guten’Ende. Dass die Familie Ristic letztlich eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland erhalten hat, liegt zu einem wesentlichen Teil am Engagement von Tanjas Mitschülern, denen es gelang, aus einem unmittelbaren Interesse heraus ein Zeichen zu setzen. Das Stück will junge Menschen ermutigen, im Fall einer verspürten und spürbaren Ungerechtigkeit nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern sich lautstark zu wehren: Es ist egal woher du kommst, wichtig ist, dass du bleibst."

(Zitat, Quelle: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://theater-marburg.com/tm/JungesTheater/Stuecke/101).

Der "Ernstfall" findet statt am Montag, 05. 09.2011 in der 5. Stunde.

20.11.2010

Was soll das Theater in der Schule? Elisabethschule diskutiert mit Ministerin

Die Frage »Kulturelle Bildung oder Nachwuchspflege - was soll das Theater in der Schule?« wird im Rahmen der Hessischen Theatergespräche am 24. November 2010 diskutiert.  
Mit diesen und anderen Fragen werden sich zusammen mit der Hessischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann, Matthias Faltz vom Hessischen Landestheater, Dr. Tobias Purtauf von der Elisabethschule Marburg und Michael Prötzel von der Europaschule Gladenbach auseinandersetzen. Die Gesprächsleitung übernimmt Prof. Dr. Wolfgang Schneider vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.

Gemeinsam mit Pädagogen und Theaterexperten wird das Gespräch dieses Mal um die Zusammenhänge zwischen Schule und Theater gehen. Beide Institutionen haben in letzter Zeit besonders in Hessen eine gemeinsame Vorreiterrolle bei der Entwicklung und praktischen Vermittlung »kultureller Bildung« übernommen. Erst am 6. März dieses Jahres wurde von Vertretern der beteiligten Ministerien und Dachverbände in Marburg die richtungweisende »Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit von Theatern und Schulen« anlässlich der Eröffnung der 15. Hessischen Kinder- und Jugendtheaterwoche am Landestheater unterzeichnet.

Aber was bedeutet »kulturelle Bildung« überhaupt? Sollte Theater an der Schule ein zum verbindlichen Bestandteil des Lehrplans werden? Was versprechen sich die Theater von ihrer Arbeit mit den Schulen? Und wie sieht diese in der Praxis aus - wo sind Erfolge zu vermelden, wo gilt es, noch bestehende Hemmnisse zu überwinden?

Die Hessischen Theatergespräche sind eine in dieser Spielzeit begonnene Serie von Podiumsdiskussionen, zu denen einmal im Monat Experten aus Politik, Wissenschaft und Kunst mit interessierten Marburgern zusammenkommen, um über Themen rund ums Theater zu sprechen. Die Gesprächsreihe wird gemeinsam vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und dem Hessischen Landestheater Marburg veranstaltet.

Theater-AG: Termine 2011

Nach dem immesen Interesse an der Teilnahme der AG hat sich nun eine spielfreudige Gruppe von 25 SchülerInnen zusammengefunden.
Inszeniert wird das Drama "Verbrennungen" von Waidi Mouawad.

Die Termine für die diesjährige Produktion der Theater-AG der Oberstufe stehen fest:

Aufführungen in der Waggonhalle

   Mittwoch, 15. Juni 2011
   Donnerstag, 16. Juni 2011
   Freitag, 17. Juni 2011

Probewochenende in Fronhausen

   Donnerstag, 24. - Samstag 26. Februar 2011

 

Mittelhessische Schultheatertage 2010

Die DS- Kurse der Jahrgangsstufe 12 von Frau Wagner und Frau Benz-Hoff haben unter großem Erfolg ihre diesjährigen Produktionen bei den Mittelhessischen Schultheatertagen in Gießen (26. Mai 2010) gezeigt und dabei wieder einmal die hoge Qualität des Schultheaters an der Elisabethschule demonstriert. Wir gratulieren.

03.03.2010

E-Schultheater spielt vor Kultus + Wissenschaftsministerin

Hessische Rahmenvereinbarung Theater und Schule wird unterzeichnet

Die Hessischen Staatsministerinnen, Frau Henzler (Hessisches Kultusministerium) und Frau Kühne-Hörmann (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst) haben eine Einladung nach Marburg zur Eröffnung der 15. Hessischen Kinder- und Jugendtheaterwoche am 6. März 2010, 18.00 Uhr, angenommen, um dort öffentlich die Hessische Rahmenvereinbarung "Theater und Schule" zu unterzeichnen.
Die Vereinbarung schafft eine Grundlage für die Zusammenarbeit von Theatern mit Schulen in Hessen. Sie wird auch von dem Vorsitzenden der ASSITEJ e.V. Prof. Dr. Wolfgang Schneider, der Vorsitzenden des Landesverbandes Freier Theater in Hessen, Angelika Sieburg und von Joachim Reiss, Vorsitzender des Landesverbandes Schultheater in Hessen unterzeichnet werden.

Der Kurs DS11 Purtauf gibt der politischen Veranstaltung das szenische Rahmenprogramm.