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29.10.2010

Ökologischer Fußabdruck

Von Lucy Capra

Am Dienstag, dem 5. Oktober 2010, führten die Klassen 9e und 10e zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Rupp und Frau Capra ein Projekt zum Thema "Ökologischer Fußabdruck" durch, das der großen Mehrheit sehr gut gefallen hat und wohl noch einige Zeit bei uns nachwirken wird.

Zur Einführung in das Thema hatte unser Gastexperte von Greenpeace Marburg, Hanno Groh, einen sehr informativen PowerPoint-Vortrag mitgebracht, in dem den Schülern vieles zum Thema Umgang mit Ressourcen und individuellen Handlungsmöglichkeiten nahe gebracht wurde. Herr Groh hatte aber nicht nur seinen Vortrag und kistenweise Material mitgebracht, sondern nahm sich den gesamten Projekttag Zeit für uns, unterstützte die Arbeit der Schüler und half bei Fragen.

So konnte man dann auch bei der ersten Gruppenaufgabe, der spielerischen Erstellung des eigenen ökologischen Fußabdrucks, bereits viele intensive und neugierige Gespräche miterleben, die sie darum drehten, wie nun z.B. Fleischkonsum, die Art der Beheizung im elterlichen Zuhause oder auch die Reisegewohnheiten in den Ferien sich in der eigenen Umweltbilanz bemerkbar machen.

In der darauf folgenden längeren Workshop-Phase beschäftigen sich die Gruppen mit Material (einige auch mit englischem, als besondere "Bili-Komponente") zu den verschiedensten Themen, von der allgemeinen Frage nach Gerechtigkeit oder Lebenszufriedenheit bis hin zu verschiedenen alternativen Energien, und erstellten insgesamt 14 Poster. Diese besichtigten wir in einem abschließenden großen Galeriegang neben dem roten Sportplatz mit beiden Klassen, in dem die einzelnen Gruppen auf Nachfragen und Diskussionsbeiträge eingehen konnten, ehe wir sie gerade noch rechtzeitig vor einem Regenguss in die Pausenhalle brachten. Alle Interessierten sind übrigens herzlich eingeladen, sich unsere kleine Ausstellung dort anzuschauen und sich bei Fragen an uns zu wenden.

Das Projekt endete mit einer Auswertungsrunde, in der viele Schüler noch einmal bekräftigten, dass man eigentlich noch viel mehr Zeit zum Diskutieren gebraucht hätte und wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Umwelt und Ressourcenverbrauch intensiver zu beschäftigen - eben so, wie es ein ganztägiges Projekt viel besser ermöglicht als die einzelne Unterrichtsstunde. Vielen Dank noch mal an unseren Experten von Greenpeace, der uns den ganzen Tag so kompetent, freundlich und motivierend begleitet hat!