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01.11.2015

Identitätsfalle Internet

Ein Kurzfilm von Henri Heiland und Arne Hertstein zum Thema Gefahren des Internets, entstanden 2015 in Zusammenarbeit mit der Peers-AG der Elisabethschule Marburg.

14.01.2011

Suchtpräventionstag 2011

Die Peers 2010

Hinten v.l.n.r.: Frau Betz, Jule Peter, Elisabeth Michel, Leonie Haigis, Emma Weiler, Lea Pfeifer, Janna Teigeler, Zoe Cremer, Kaline Mütze, Lisa Eimer

Vorne v.l.n.r.: Isra Atalla, Isabel Müller, Nora Heiland, Jule Fründt, Tina Müller

Alkoholfreie Cocktails

Was machen Cocktails auf dem Schulhof?

Letzten Donnerstag wurde an der Elisabethschule in Marburg richtiges Sommerfeeling kreiert. Neben dem Klassiker KiBa (Kirsche und Banane) konnten die Schüler unter Sweet Kiss mit Kirsche, Ananas und Zitrone, Paradise Hunter mit Grenadine, Orange und Grapefruitsaft und Caipirinha aus Limette, Ginger Ale und Grapefruitsaft wählen.

Die sommerlichen Erfrischungen waren natürlich alkoholfrei, in ein schlaues Konzept eingebunden und für einen guten Zweck. An der Elisabethschule gibt es eine Gruppe von Schülern, die sich mit Drogen- und Alkoholsucht auseinandersetzt und präventive Projekte durchführt. Die momentan 15 Mitglieder der Peergroup haben unter Leitung der Lehrer Heike Betz und Thorsten Michels diesen Tag nun schon zum fünften Mal ins Leben gerufen. Weitere Aktionen, wie zum Beispiel eine Ernährungswoche, stehen auf dem Programm.

"Die Cocktails sind total lecker, irgendwie sommerlich!", findet der zehnjährige Dilan Laylany. "Ich glaube, wenn ich später Alkohol trinken darf, werde ich trotzdem versuchen, auch solche Cocktails zu trinken".

Gleich zu Pausenbeginn war der Stand umzingelt und die Schülerinnen kamen kaum mit dem Verkauf nach. "Die gedruckten Rezepte sind jedes Mal ganz schnell weg", beobachtet Michels, "Wir haben sie über die Jahre hinweg verbessert und geändert und die vier haben sich bewährt".

50 Cent pro Cocktail ist ein schülerfreundlicher Preis, den sich die Peergroup leisten kann, weil die Aktion auf Spenden beruht. "Wir haben im Lehrerzimmer einen Aushang gemacht und auch in den umliegenden Getränke- und Supermärkten nachgefragt", erklärt die zwölfjährige Naomi Zippel. "So sind etwa 80 Liter Saft zusammen gekommen!"

Den Erlös wird die Schule natürlich nicht behalten. "Die 115 Euro gehen an das Projekt Drachenherz, das vom Blauen Kreuz in Marburg zur Unterstützung von Kindern alkoholabhängiger Eltern ins Leben gerufen worden ist", erläutert Betz.

Bericht und Foto: Hanna Schwank · OP · 28.08.2008

Theaterstück der Peers

Im Rahmen unserer schulischen Suchtpräventionsarbeit haben die PEERS in Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogen und Schauspieler Herrn Andreas Benkwitz verschiedene Szenen entwickelt, die alle mit dem Thema "Süchte" in Zusammenhang stehen. Anlässlich des letzten Projekttages der Jahrgangsstufe 7 haben die Peers den Schülern diese Szenen vorgespielt und anschließend mit ihnen gemeinsam besprochen. Das Projekt hat auch außerschulisch Anklang gefunden. So sind die PEERS über die Hessische Landesstelle für Suchtfragen zum diesjährigen Hessentag nach Stadtallendorf eingeladen, um ihr Programm vor einem größeren Publikum vorzuspielen.

Links zu Videos folgen

24.09.2009

Peers

Wie kann die Schule dem Suchtmittelmissbrauch und dem Entstehen von Suchtverhalten entgegenwirken? "Wir haben an unserer Schule ein umfassendes Suchtpräventionsprogramm entwickelt, an dessen Verwirklichung allem Voran die Arbeit der Peers (engl.: Gleichaltrige) steht. Gerade in der Zeit der Pubertät bekommt der Einfluss des Gruppengeschehens auf die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen eine größere Bedeutung. Die Idee des Konzeptes liegt darin, dass sozial einflussreiche Schüler, die eine suchtkritische Einstellung haben, als Multiplikatoren ausgebildet werden und dass über die Peers Einstellungen, Werte und Normen bei den Mitschülern gefördert werden, die dem Missbrauch von Suchtmitteln entgegenwirken", so die Suchtpräventionslehrerin der Elisabethschule, Frau Heike Betz.

Zur Peergroup der Elisabethschule zählen elf Schülerinnen aus den Klassen 8 bis 11, die an diesem Abend überzeugend von ihren einzelnen Projekten berichteten. Diese leiteten über zur Theatervorführung der Patienten der Fachklinik Reddighausen.

"Die Diskussionsrunden mit den Akteuren nach der Aufführung finden ohne Lehrer statt und somit trauen sich die Schüler, ganz offen ihre Fragen zu stellen", so Sarah Kexel, seit drei Jahren aktives Mitglied der Peers. Sie ist davon überzeugt, dass die Theatergruppe und die anschließenden Gespräche mit den Süchtigen den Schülern sehr eindrucksvoll in Erinnerung bleiben.

Nicht weniger interessiert als die Schüler zeigten sich die Eltern in der an die Vorführung anschließenden offenen Diskussionsrunde. Die zentrale Frage war hier allerdings die Rolle der Eltern im Umgang mit der Sucht des Kindes. "Aufmerksam beobachten, früh eingreifen, sich nicht zum Verbündeten des Kindes machen" lautete der Rückblick der ehemaligen Drogenabhängigen.