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12.02.2017

Klosterwochenende 13 kRel (Koch) in Fulda

Von Hartmuth Koch

Noch im Januar machten sich am Freitag nach dem Unterricht einige SchülerInnen des katholischen Religionskurs Q3 zusammen mit ihrem Kurslehrer auf nach Fulda. Für zwei Tage quartierten sie sich in den Räumen des Bischöflichen Priesterseminars direkt hinter dem Dom ein. Pfarrer Peter Bierschenk nahm die Gruppe schon am Freitagnachmittag mit zu einem interessanten Rundgang durch das Priesterseminar.

Die Geschichte des ehemaligen Klosters und damit auch der Priesterausbildung in Fulda begann schon im 8. Jahrhundert. Im Jahr 744 hatte Sturmius, der erste Abt des Klosters, im Auftrag des heiligen Bonifatius das Kloster Fulda gegründet. Der Eingang zum Refektorium ist übrigens das kunstvollste der frühbarocken Portale im Kreuzgang des Priesterseminars. Wappen und Jahreszahl über der Tür weisen auf das Jahr 1670. Besondere Eindrücke erhielten die Schüler von dem Refektorium und der Bibliothek des Hauses.

Nach dem Abendessen trafen sich die Kursteilnehmer, um mit Pfarrer Bierschenk inhaltlichen Schwerpunkten aus dem Halbjahr Q3 näher zu kommen: die Frage nach dem Gottesverständnis führte schließlich unweigerlich zum Problem der Theodizee.

Am Samstagvormittag standen wichtige Fragen um das Selbstverständnis sowie die Zukunft von Kirche zur Diskussion. Hier wurden u.a. interessante und ehrliche Einschätzungen, z.B. wie sich Kirche in vielleicht 20 Jahren gestaltet, ausgetauscht. Den Abschluss bildete eine überaus interessante Domführung mit einem Studenten der Fakultät. Nach einem genussvollen Cappuccino trat der Kurs am Samstagnachmittag wieder die Heimreise nach Marburg an.

05.07.2013

Wandertag zum „wortreich“

Am diesjährigen Wandertag fuhren wir, die Klassen 6d und 7e, im Rahmen des Deutschunterrichts mit Frau Wolf und Frau Wolter-Schober, nach Bad Hersfeld in das „wortreich“. Das „wortreich“ ist eine Art Museum zum mitmachen und ähnelt dem „Mathematikum“ in Gießen.

Am Morgen um 08:00 Uhr sind wir, vom Georg-Gaßmann-Stadion aus, los nach Bad Hersfeld gefahren. Als wir dort angekommen waren, haben Mitarbeiter unsere Klassen begrüßt und uns Grundsätzliches über das „wortreich“ erklärt. Das „wortreich“ ist ein Museum für Sprache und Kommunikation. Dort kann man durch die erfundene Lebensgeschichte eines Konrads, inspiriert aus dem Leben von Konrad Duden und Konrad Zuse, die beide in Bad Hersfeld gelebt und gearbeitet haben, spielerisch mehr, vor allem über die deutsche Sprache, aber auch über andere Sprachen und sonstige Kommunikationsarten erfahren. Und wird so durch die mit der Geschichte zusammenhängende Ausstellung geleitet.

Wir haben in vielen Experimenten die Geschichte und die Eigenschaften unserer Sprache näher kennengelernt. Durch das Mitmachen, zum Beispiel beim Theaterspiel, bei dem wir in passenden Kostümen berühmte Szenen und Märchen nachgespielt haben, lernte man, durch das kennenlernen  verschiedener Sprachstile in den verschiedenen Zeitepochen, mehr über die deutsche Sprachentwicklung. Auch durch andere kreative Stationen, wie Puppenspiele oder Gefühlskammern, hatte man Spaß daran mehr über die Lebensgeschichte Konrads zu erfahren.Die gesamte Ausstellung wurde von vielen verschiedenen Medien und auch durch Musik und Gerüche unterstützt, sodass das Mitmachen noch viel interessanter wurde.

In den verschiedenen Versuchen gab es oft Verbindungen zur Schule, da einige Dinge wie Kommunikation auch immer wieder, zwar in anderer Form, im Deutschunterricht vorkommen. Oft sind manche Dinge, durch diese Lernart zum Mitmachen, dem ein oder anderen klarer geworden.

Und es war sehr toll, sich bewusst mit der Sprache zu beschäftigen die wir jeden Tag benutzen. Da der Ausflug in das „wortreich“ sehr spannend und informativ war, können wir einen Besuch dorthin, vor allem für Kinder und Jugendliche, nur bekräftigen! Da man dort, auf eine ganz neue und interessante Art und Weise, mehr über die eigene Sprache erfährt.

Von: Luise Schulte und Hannah-Louisa Benecke, Klasse 7e