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13.08.2017

Schweizaustausch | Aarberg 2017

Von Verena Schwitalla und Anna Wolf

Unsere Woche „auf“ Aarberg in der schönen Schweiz

In der Woche vom 18.06. bis 24.06.2017 waren wir, die Klasse 9c von Frau Drude, zum Gegenbesuch in Aarberg. Unsere Reise begann früh morgens am Hauptbahnhof in Marburg. Nach einer langen Zugfahrt kamen wir in der schönen Schweiz im Kanton Bern an, wo wir herzlich begrüßt wurden. Den restlichen Tag verbrachte jeder in seiner Gastfamilie, in der wir auf unterschiedlichen Wegen die Schweiz näher kennenlernen durften.Das Wetter war die ganze Woche so grandios, dass die Sonne vom Himmel lachte und keine einzige Wolke den Himmel trübte.

Der erste Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung in der Aula durch den Schulleiter Herrn Heiniger, der uns unter anderem die Symbolik der Schweizer Flagge erklärte. Darauf folgte eine interessante Schulbesichtigung und eine aufschlussreiche Stadtführung durch Aarberg mit den Schweizer Austauschschülern. Hiernach wurden wir im Rathaus in Empfang genommen, wo wir mehr über die Geschichte Aarbergs erfuhren.

Von 12:00 - 13:10 Uhr hatten wir Mittagspause, die wir entweder in den Gastfamilien oder in der Schule verbrachten. Ab 13:30 Uhr fanden die von den Schweizern mühevoll vorbereiteten Module statt. Eines absolvierten wir am Montag, den Rest machten wir am Dienstag. Die vier Module beschäftigten sich mit den Themen „Schwingen“, eine Nationalsportart in der Schweiz, und kulinarischen Besonderheiten, außerdem gab es noch ein Filmprojekt und einen Bern-deutsch-Kurs. Nach den Modulen trafen wir uns in unserer Freizeit gemeinsam im Schwimmbad.Am nächsten Tag (Mittwoch) unternahmen wir unseren ersten Ausflug, der uns ins schöne Bern, der Hauptstadt der Schweiz, führte. Dort besichtigten wir das Bundeshaus, welches uns durch einen Politiker nähergebracht wurde. Unsere darauffolgende Stadtführung zeigte uns die Stadt Bern etwas genauer, mit ihren historischen, malerischen Häusern und den vielen Läden und Geschäften, die wir danach noch einmal ausführlich in Kleingruppen erkunden duften. Damit sollte unser Tag enden.

Für den Donnerstag war ein weiterer Tagesausflug in die Aareschlucht und nach Luzern geplant. Die Aareschlucht war mit ihren Stromschnellen und dem tollen Ausblick auf jeden Fall einen Besuch wert.Daraufhin folgte ein spaßiger Aufenthalt in den „adventure rooms“ in Luzern, in denen wir mit Teamgeist Rätsel lösen sollten, um aus diesen Räumen heraus zu kommen. Nach diesem schönen Erlebnis blieb uns noch eine Stunde Freizeit in Luzern.

Am Freitag erstellten wir Plakate zu unseren Erlebnissen in der Schweiz, die dann in der Schule aufgehängt wurden. Ab 10:15 Uhr fand ein Spieleturnier statt, welches in den Kategorien Fußball, Unihockey, und Handball ausgefochten wurde. Am Ende gewann Team Weiß. Freitag war der einzige Tag, an dem wir nachmittags viel Freizeit hatten, was wir natürlich ausnutzten, um in „die Badi“ zu gehen, da es an diesem Tag sowie auch an den anderen sehr warm war.

Am  Abend gegen 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr hatten wir unseren Abschlussabend, an dem wir „grillierten“ und den in dieser Woche entstandenen Film aus dem Filmprojekt anschauten. Dieser Abend war wunderschön und unterhaltsam.

Am Samstag war die schöne Woche in der Schweiz leider auch schon zu Ende und wir fuhren gegen 10:00 Uhr in Lyss mit dem Zug am Bahnhof los. Nach ungefähr sieben Stunden kamen wir munter in Marburg an. Schlussendlich können wir sagen, dass wir nette Menschen, eine neue Kultur und viele neue Dinge kennenlernen durften.

16.07.2015

Schweizaustausch | Aarberg 2015

Aareschlucht
Bern
Vierwaldstättersee
Abschlussfoto

Von Kira Völker und Maria Meisl

Unsere Woche in der Schweiz

Vom 07.06. bis 13.06.2015 waren wir, die Klasse 9b, zum Gegenaustausch in Aarberg.

Nach einer siebenstündigen Fahrt wurden wir freundlich und liebevoll von den Gastfamilien aufgenommen und verbrachten den restlichen Tag damit, die Schweiz auf die verschiedensten Weisen kennenzulernen.

Am Montag, pünktlich um 8 Uhr, wurden wir begrüßt und bekamen eine Führung durch die Schule und Aarberg. Danach begannen die verschiedenen Module, die die Schweizer mühevoll vorbereitet hatten. Sie drehten sich rund um die Schweiz: Typisch Schweiz, Schweizer Gesellschaftsspiele, der Nationalsport Schwingen und Happy Video. In letzterem haben wir alle zusammen einen Film zum Lied „Happy“ gedreht. Spät am Abend trafen wir uns erneut, um die neue Aarberger Turnhalle mit einem Konzert einzuweihen.

Am Dienstag unternahmen wir unseren ersten Ausflug, der uns nach Bern führte. Dort besuchten wir zuerst das Bundeshaus und bekamen danach eine weitere Stadtführung. Letzen Endes hatten wir aber noch genug Zeit, selber die Stadt mit ihren Geschäften zu erkunden.

Am Mittwoch ging es mit den Modulen weiter und am Nachmittag hatten wir ein wenig Freizeit, wo sich viele im Schwimmbad getroffen haben oder an den Bieler See gefahren sind.

Einen weiteren Tagesausflug hatten wir für den Donnerstag geplant, er sollte uns in die Innerschweiz führen und uns selbst die Schauplätze des Dramas „Wilhelm Tell“ zeigen, welches wir zuvor im Unterricht intensiv durchgenommen hatten. Wir sahen also Plätze wie den Vierwaldstättersee und den Rütli. Nachmittags konnten wir uns wieder die am Vierwaldstättersee liegende Stadt Luzern anschauen.

An unserem letzten „richtigen“ Tag waren wir wieder in der Schule, um die Ausstellung unserer Woche für die anderen Klassen vorzubereiten. Parallel fand ein Spiel- und Sportmorgen mit den Disziplinen Basketball, Brennball und Fußball statt. Den Nachmittag, der leider unser letzter war, verbrachten fast alle in Biel, um Lasertag zu spielen. Gegen 18 Uhr trafen wir uns alle allerdings wieder, denn es stand ein gemeinsamer Grillabend mit Eltern zum Abschluss auf dem Programm.

Am Samstag war die gemeinsame Austauschwoche auch schon vorüber und wir fuhren nach einem traurigen Abschied gegen 10 Uhr aus Lyss los.

Alles in allem war es eine schöne Woche, aus der wir viel mitnehmen werden, sicher neue, tolle Menschen kennengelernt haben und die Schweiz aus einer anderen Perspektive betrachten konnten.

Schweizer zu Gast in Marburg

Erste Bilder von der Abschluss-Präsentation am 12.9.2014:

11.06.2014

Schweizaustausch - Aarberg 2014

Seit inzwischen 13 Jahren besteht ein guter Kontakt in die Schweiz und eine (diesmal sogar zwei!!) Klasse(n) der Elisabethschule reisen zu unseren Schweizer Freunden der Öffnet externen Link in neuem FensterReal- und Sekundarschule Aarberg. Thema im Fußballjahr ist in Aarberg diesmal für die 9b: Swiss made und für die 9d: WM 2014.

In der Berner Altstadt
Volleyball in der Turnhalle
Blick auf den Eiger von Süden
Fußballmatch
Beginn des Klimapfads
Kleiner Wasserfall
In der Gletscherschlucht
Gemeinsame Abschlussveranstaltung mit Voting
Gruppenfoto auf dem Schulgelände

Da sich bei 41 Schülern trotz der ökologischen Frage die Alternative einer Busfahrt anbot, sind wir diesmal am Pfingstmontag, 9. Juni, mit einem großen Reisebus in die Schweiz gefahren. Nach einer klimatisierten Fahrt mit z.T. sehr extremen Temperaturen auf den Raststätten sind wir ohne Stau gut und wohlbehalten angekommen und verbrachten den ersten Abend in den Gastfamilien.

Wegen der Größe der Gruppe gab es ab Dienstag teilweise ein gesplittetes Programm. Die ganze Gruppe wurde am Morgen zunächst im historischen Saal des Aarberger Rathauses vom Vizegemeindepräsidenten Gauler mit einem Aarberg-Infofilm und kleinen "Zuckerstöcken" aus Aarberger Produktion begrüßt. Anschließend ging es für die 9d aus MR und die 9b aus Aa mit dem Zug nach Bern, wo wir bei grandiosen Temperaturen die Stadt erkundet haben und über jeden schattigen Platz, sei es in den kilometerlangen Arkaden oder dem schönen Münster, froh waren. Am späten Nachmittag bekamen wir Gelegenheit, eine knappe Stunde einer Parlamentsdiskussion im Bundeshaus zu folgen, bei der über alle politischen Grenzen hinweg Einigkeit in der Ablehnung der sog. "Ecopop"-Initiative zum Ausdruck kam. In einer halbstündigen Diskussion konnten wir einige interessante Aspekte sodann mit der Öffnet externen Link in neuem FensterNationalrätin Nadine Masshardt vertiefen - Herzlichen Dank! – Gleichzeitig arbeiteten die beiden anderen Klassen in der Schule je in Workshops zu ihrem Thema.

Am Mittwoch wurden die Rollen dann entsprechend getauscht: Die 9b aus Marburg und die 9a aus Aa mussten schon sehr früh mit dem Zug nach Bern fahren, weil sie am Morgen die erste Führung des Tages im Bundeshaus bekamen. Den Rest des Tages verbrachten sie dann wiederum bei schönstem Sonnenschein in der Stadt. – Die anderen waren diesmal in der Schule aktiv und schlossen am Nachmittag den Schultag mit einem Fußballturnier ab.

Ein Höhepunkt der Woche war für alle mit Sicherheit die große Exkursion am Donnerstag: Mit zwei Bussen ging es morgens in die Berge nach Öffnet externen Link in neuem FensterGrindelwald, wo wir Eiger, Mönch und Jungfrau bestaunen konnten. Mit der Gondel fuhren wir nach Bort, um von dort für einige Stunden dem Klimapfad entlangzuwandern. Bei wiederum herrlichem Wetter und besten Temperaturen war die Abkühlung der Füße in einem kühlen Bergfluss willkommen und erfrischend.

Mit dem Buss ging es weiter zum Öffnet externen Link in neuem FensterUnteren Grindelwaldgletscher, wo wir bei deutlich kühleren Temperaturen zu Fuß die lange Gletscherschlucht hinaufgehen konnten. Die Dimensionen der Felsen und des Eises sind in ihrer Sprengkraft kaum zu fassen.

Ein kleiner Abstecher entlang des Thuner Sees nach Thun brachte zum Tagesabschluss noch eine kleine nasse Erfrischung von oben und beendete einen erlebnisreichen Tag.

Am Vormittag des Freitag präsentierten alle vier Klassen die Ergebnisse ihrer Workshops auch der 8. Klasse, die im kommenden Turnus am Austausch mit Marburg teilnimmt. Den Nachmittag nutzten viele zu einem weiteren Gang in die Badeanstalt oder an die Aare, bevor die Woche am Abend mit einem großen Abschluss-Grillieren/-Bräteln zusammen mit den Eltern abgeschlossen wurde. Äußerst tränenreich ging es am Samstag Morgen zu, als sich der Bus gegen 10 Uhr Richtung Heimat aufmachte.

Allen Schweizer Gastgebern sagen wir nochmals ein herzliches Merci für die grandiose Woche, die offenen Türen und Herzen und die begeisternde Gastfreundschaft. Auf bald in Deutschland!

20.09.2013

Besuch der Schweizer in Marburg

Am Sonntagabend kamen die Schweizer am Bahnhof an. Wir holten sie ab und verbrachten den Abend mit ihnen in unseren Familien. 

Der Montag begann mit einer aufregenden Stadtrallye durch Marburg; dabei sahen wir (das sind insgesamt 85 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b/d der Elisabethschule und 9a/b der Real- und Sekundarschule Aarberg) das Schloss, die Elisabethkirche, die Oberstadt und auch die lutherische Pfarrkirche. Selbst das regnerische Wetter verdarb uns nicht den Spaß. Wir, die Marburger 9b und 9d, hielten für unsere Gäste aus Aarberg Vorträge an den verschiedenen Stationen. Danach trafen wir uns im Alten Botanischen Garten und wanderten alle gemeinsam zurück zur Elisabethschule zu einem gemeinsamen Picknick.

Anschließend wurden wir in Gruppen eingeteilt, in denen immer deutsche und Schweizer Schüler waren, um mit den Workshops zu beginnen: In einem musste man Ameisen zeichnen und Informationen zu Ameisen sammeln, in dem nächsten sich mit einem Gedicht zu Ameisen beschäftigen und ein kleines Theaterspiel machen, und in dem dritten Ameisen aus Draht bauen.

Danach konnten wir uns endlich auf das Hessische Kuchenbüffet stürzen, das die Eltern gestiftet hatten. Es gab Obst, Getränke, Kuchen und auch leckeres Gebäck. Der Renner waren die Cupcakes. Am Ende des Tages konnte jeder Schüler aussuchen, welchen Sport er machen wollte, aber die meisten spielten Fußball.

Am Dienstag trafen wir uns um acht in der Schule, um mit der Workshoparbeit fortzufahren. Wir wechselten zweimal den Raum, wo uns unsere Lehrer mit den Arbeitsaufträgen zum Ameisenbau, den Gedichten und vielen Sachinformationen versorgten, sodass wir alle am Ende drei Workshops besucht haben.

Dies dauerte bis zum Mittag an und wir haben dann in der Schule alle gemeinsam gegessen: Pizza Margarita mit Salat und Obst. Als wir fertig waren, durften wir in die Stadt gehen, wo viele von uns ein zweites Mittagessen einnahmen – bei McDonalds.

Um viertel vor drei trafen wir uns am Cineplex. Der Film, der extra für uns gespielt wurde, hieß „Systemfehler – wenn Inge tanzt“. In dem Film geht es um eine junge Band, die kurz vor dem Durchbruch steht. Doch der Gitarrist verletzt sich kurz vor einem wichtigen Konzert schwer, sodass die einzige Möglichkeit ist, die unbeliebte Inge zu fragen, ob sie als Gitarristin einspringt. Die jedoch stellt gewisse Bedingungen…

Nach dem Film hatten wir Freizeit.

Am Mittwoch trafen wir uns um acht Uhr am Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg. Von dort brachen wir mit dem Bus nach Kassel auf. In Kassel angekommen gingen wir entweder zum Naturkundemuseum oder zur Orangerie in der Karlsaue. Die Themen der Museumsführungen waren „Evolution“, „Sonne – Mond und Sterne“, „Seltsame Wesen“ und „Zeitmessung“.
Als die Führungen zu Ende waren, durften wir frei in der Stadt herumlaufen, bis wir uns um 13.45 am Treffpunkt wiedereingefunden haben.

Von dort aus ging es mit dem Bus zum Herkules, Kassels Wahrzeichen auf der Spitze des Bergparkes. Der Herkules ist eine Kupfersäule des griechischen Halbgottes Herakles. Die Statue ist 8,30 m hoch. Von oben am Herkules sind wir durch den Bergpark zum Schloss heruntergelaufen und haben uns die Wasserspiele angesehen. Wir konnten mit dem Wasser von oben nach unten zum Schloss laufen.

Nach einem kurzen Kuchenbuffet fuhren wir mit dem Bus nach Hause.

Der Donnerstag begann damit, dass wir uns im Musiksaal einen Film über das Schwingen, den Schweizer Nationalsport anschauten. Desweiteren sangen wir Schweizer Lieder.
Um 10 Uhr fand dann eine Lesung des Schriftstellers Ralph Dutli im Rathaus statt. Ralph Dutli erzählte uns über seine Bücher und las dann Textstellen aus dem Buch „Lied vom Honig“ vor.

In diesem Buch geht es hauptsächlich um Bienen und ihre Bedeutung. Nach dieser Lesung hatten wir ein wenig Zeit um durch die Stadt zu schlendern. Danach trafen wir uns alle an der Elisabethkirche und bekamen eine Führung, bei der wir wichtige Daten über die Heilige Elisabeth und über die Elisabethkirche erhielten.

Später trafen wir uns dann in der Schule, um einen Flashmob einzuüben und somit den Tag abzuschließen.

Am Freitagmorgen versammelten wir uns zunächst alle im Musiksaal, wo wir in Kleingruppen zur Vorbereitung der Präsentation eingeteilt wurden. Jede Kleingruppe sollte zu einem bestimmten Thema ein Plakat erstellen und dieses dann später in der Aula vorstellen. Beispielsweise machte eine Gruppe ein Plakat zu dem Schriftsteller Ralph Dutli, eine andere erstellte ein Poster, auf dem die während des Schweizaustausches am häufigsten benutzten Wörter auf Schweizerdeutsch und auf Hochdeutsch abgebildet sind, und auf einem anderen Plakat stehen alle Fakten der Ameisenstraße. Bei dieser Präsentation sollten auch eingeübte Lieder und kurze Szenen vorgestellt werden, sodass wir diese nochmals einübten. Auch der Flashmob wurde vorgestellt.

Abschied

Um 17.00 Uhr trafen wir uns alle im Bootshaus. Jeder brachte etwas für das Buffet mit, z.B. Kuchen oder Getränke. Jetzt hatten wir freie Zeit und spielten Fußball und unterhielten uns. Wir durften auch auf der Lahn paddeln, was viel Spaß machte.

Später wurden dann die ersten Würstchen auf den Grill gelegt, das Büffet eröffnet und den Eltern mit der Vorführung des Flashmobs gedankt.

Am Samstag gab es auf dem Hauptbahnhof viele Tränen zum Abschied und das Versprechen sich bald wieder zu sehen – Zeichen für einen gelungenen Austausch!

Jonas May, Nils Kesting, Tom Breuer

Besuch in Aarberg 2013

Im vergangenen Herbst waren die Schweizer Schüler und Schülerinnen unserer Partnerschule aus Aarberg für eine Woche hier in Marburg. Da sie unser schönes Städtchen bewundern durften, wollten wir es ihnen natürlich gleich tun, also besuchten wir sie ebenfalls für eine Woche in Aarberg.

Die Fahrt ging am 16.06.2013 am Marburger Hauptbahnhof los. Wir versammelten uns um zwanzig nach neun in der Bahnhofshalle, um anschließend den Zug um halb zehn nach Frankfurt zu nehmen. Wir mussten nicht nur in Frankfurt, sondern auch in Basel und Bern umsteigen. Nach insgesamt sechs Stunden Zugfahrt kamen wir dann „endlich“ in Lyss an, wo wir auch direkt von den Gastfamilien unserer Austauschpartner abgeholt wurden.

Das Programm fing am Montag mit einer Begrüßung des Schulleiters der Aarberger Schule an. Anschließend hatten unsere Lehrer (Frau Ackermann, Frau Drude, Frau Kraatz und Herr Hahn-Schröder) drei kleine Workshops für uns vorbereitet.

Da die Schule in Aarberg keine Cafeteria hat, haben wir in der Mittagspause immer selbst gemachtes Essen von unseren Gastmüttern gegessen. Am Nachmittag gingen die meisten von uns in das örtliche Freibad (die Badi).

Am Abend ging das Programm dann noch weiter. Treffpunkt war der Chuzenturm außerhalb von Aarberg. Hier haben wir ein typisch schweizerisches Käse-Fondue gegessen.

Am Dienstag haben wir die beiden restlichen Workshops gemacht, und uns abends privat zum Grillen getroffen.

Am Mittwochmorgen trafen wir uns sehr früh an der Schule, um nach Grindelwald zu fahren. Dort angekommen fuhren wir mit den Gondeln zu der Mittelstation an der großen Scheidegg. Um eine noch bessere Sicht auf die drei Bergriesen zu bekommen, wanderten wir den Klimapfad entlang. Nachdem wir an sehr vielen schönen Bergwiesen und vielen Kühen und Schafen vorbei gelaufen sind, kamen wir nach zwei Stunden an dem Hotel Wetterhorn an. Hier verbrachten wir  unsere Mittagspause. Im Anschluss besichtigten wir noch eine sehr schöne Gletscherschlucht unterhalb des kleinen Grindelwaldgletschers und fuhren nach Interlaken. Um neunzehn Uhr waren wir, dann doch alle sehr geschafft, wieder an der Schule.

Das Programm für den Donnerstag versprach jedoch keine Erholung. Eine weitere Tagesfahrt. Diesmal ging es nach Bern, mit einer kleinen Stadtführung und anschließendem besuch im Bundeshaus mit einer aufschlussreichen Fragerunde mit einer Schweizer Politikerin.

Zum Wochenausklang war der Freitag ein entspannender Tag. Im Laufe des Vormittags erarbeiteten wir eine Präsentation für die achten Klassen und stellten diese ihnen auch vor. Den kompletten Nachmittag hatten wir frei (endlich!). Abends hieß es dann Grillen mit den Lehrern und den Gastfamilien.

Leider ging dieser Abend viel zu schnell rum, sodass der Tag der Abfahrt immer näher rückte. Am Samstag war es  soweit: die Rückfahrt nach Marburg!

Oscar Bauerbach und Franziska Moritz, 9d

13.09.2011

Marburg Tag 1

Vor dem Rathaus

12.09.11 - Stadtrundgang...

 

 

 

 

 

 

17.06.2011

Aarberg Tag 5 und Abreise

Sing-Probe
Präsentationszuhörer

17.06.11 - Vorbereitung der Präsentation - Freizeit...!!

Morgens waren Marburger Schüler nicht wenig überrascht als sie Ihren Marburger Schulleiter Tobias Meinel auf dem Areal antrafen. Er war in Begleitung seiner Frau extra für die Abschlussveranstaltung und den Abend mit der Schulkommission am Tag zuvor angereist und erkundete mit Interesse die ganze Schule.

Nach einer gemeinsamen Chorprobe zur Auffrischung unserer vier Chorstücke haben wir in zahlreichen Gruppen die Präsentation für zukünftige Aspiranten auf den Ausstausch vorbereitet. Dabei wurden sowohl Tagesberichte als auch Themenberichte auf großen Plakaten dargestellt und die ganze Woche vielschichtig ausgewertet. Die Präsentationen hängen noch einige Zeit in der Aarberger Schule. Schüler und Schulleitungen zeigten sich nicht wenig beeindruckt.

Auf dem Schulhof gab es als letzte offizielle, gemeinsame Veranstaltung ein großes Grillen für alle Austauschschüler und -lehrer. Trotz gewisser Eintrübungen während der dann folgenden letzten Nacht freuen sich die Ausrichter des Austauschs auf die Fortsetzung im September, wenn es in eine neue Runde geht:

Aarberg - Marburg // Marburg - Aarberg.

(Sehr) tränenreich und mit vertieften Freundschaften ging mit dem Abschied auf dem Bahnhof Lyss eine weitere Runde des Schweiz-Austauschs um kurz nach 10 Uhr am Samstag zu Ende, als der Zug gen Bern losfuhr.

Ein ganz besonderer Dank sei an dieser Stelle gesagt an die Motoren des Austauschs Roswitha Kraatz und Martin Hagi.

Bundeshaus
Astrolabium der Zytglogge
Jungbär
Berner Münster, Aare im Vordergrund

16.06.2011

Aarberg Tag 4

16.06.11 - Stadt Bern - Deutsche Botschaft - Bärenpark

Der gemeinsame Tag begann in der Nähe des Bahnhofs, als wir früh mit dem Postbus losfuhren und auf dem Weg nach Bern nach und nach alle eingesammelt haben. Als erstes haben wir uns das Bundeshaus mit allen Kantonswappen und z.B. den vier Säulen für die vier Landessprachen angesehen, ebenso die über 600 Jahre alte "Zytglogge", die die außergewöhnliche Mondfinsternis von gestern abend immer noch anzeigte: Deutlich lagen Sonne, Erde und Mond auf einer gedachten Achse der Uhr.

Nach dem Empfang in der deutschen Botschaft mit guten Informationen zum politischen System in Deutschland gingen wir der Aare entlangt bis zum Bärenpark und waren so bei den letzten Besuchern, die die Bärenkinder "Berna" und "Ursina" sehen konnten, bevor sie bald nach Rumänien in einen größeren Park kommen.

Nach einer Freizeit in der Stadt, bei der einige auch das Berner Münster besichtigten, und weiteren Informationen im Käfigturm über den Schweizer Entwicklungsdienst brachte uns nach einem langen ereignisreichen Tag ein eigener Postbus durch den dünnen Regen wieder nach Aarberg.

Gemeinsames Erbe
Römisches Mühlespiel
Ringmauer in Murten
Römisches Theater Avenches

15.06.2011

Aarberg Tag 3

15.06.11 - Römische Geschichte und Spiele, Murten, Avenches

Wiederum in geteilten Gruppen haben wir uns zur Vorbereitung unserer Exkursion mit unserem gemeinsamen Erbe - nämlich z.B. der Römerzeit - gewidmet. Neben Sachinformationen gab es auch die Möglichkeit, ein traditionelles römisches Mühlespiel selbst aus Leder zu gestalten.

Mittags sind wir dann mit der Bahn nach Murten gefahren und haben die historische Ringmauer besichtigt und sind sie abgegangen. In Avenches konnten wir das relativ gut erhaltene und bis heute kulturell genutzte Amphitheater und ein Römisches Theater aus der Nähe betrachten und bei Restaurationen zuschauen. Wiederum begleitete uns den ganzen Tag strahlender Sonnenschein.

14.06.2011

Aarberg Tag 1 und 2

Ein Teil der Gruppe auf dem neuen Schulhof
Schülervortrag in der historischen Altstadt

14.06.11 - Unterricht und Stedtli

In geteilten Gruppen haben wir zunächst kurz die Schule erkundet. Anschließend wurde in drei Gruppen "hart" gearbeitet. Während eine Gruppe vier Lieder für die Präsentation am Freitag einstudierte, hat die nächste sich mit "Vergangenheit und Zukunft von Schweiz und Deutschland" befasst und die dritte Gruppe "Schweiz und Deutschland im 2. Weltkrieg" bearbeitet. Dann wurden die Gruppen zweimal gewechselt, so dass jeder alles mitbekommen hat.

Nach einem Picknik auf dem Schulhof sind wir in die Stadt gegangen und gerade heute kam die Leitet Herunterladen der Datei einTour de Suisse durch Aarberg (Film - 8 MB!!) und wir konnten ein bisschen anfeuern. Danach wurden wir von dem Gemeindepräsidenten (Bürgermeister) empfangen, den wir ein wenig zur schweizer Mitbestimmung befragten. Im Schwimmbad klang bei super Sonnenschein der Tag aus.

13.06.11 - Marburger Schüler (9a) in Aarberg angekommen

Nach einer entspannten Zugfahrt, die unterwegs teilweise 30 Minuten hinter dem Fahrplan war, haben wir dennoch alle Folgezüge bekommen und sind wohlbehalten in Aarberg angekommen und sehr herzlich in Empfang genommen worden. Die Freundschaften vom ersten Besuch waren sofort wieder aktualisiert.

06.06.2011

Schweizaustausch 2011

Bereits in 7. Auflage fährt eine Klasse der Elisabethschule zu unseren Schweizer Freunden der Öffnet externen Link in neuem FensterReal- und Sekundarschule Aarberg. Thema des diesjährigen Treffens in Aarberg ist: Gemeinsame Herkunft - gemeinsame Zukunft.

Anliegen und Idee ist, den schweizer und deutschen Schülern das gemeinsame historische Erbe bewusst zu machen. Dies bietet sich besonders an, da die Klasse aus Marburg eine Lateinklasse ist und die Aarberger Schüler in der Nähe des ehemaligen Aventicum (größte römische Stadt im Alpenraum) wohnen.  Daher wird eine Tagesexkursion (eventuell Museumsbesuch in Aventicum) am Donnerstag an diesen Ort führen; vorher geht es dann nach Murten, einem zentralen Ort der Schweizer Geschichte.

Zur gemeinsamen Geschichte gehört natürlich auch der Zweite Weltkrieg. Die besondere schweizerische Position aufzuzeigen, ist eine attraktive Möglichkeit, um Anstöße für ein Nachdenken über die besonderen Beziehungen der beiden Länder zu geben.

Die schweizerische Rolle als neutraler Staat in der aktuellen Europapolitik wird ein weiterer Untersuchungsaspekt werden. In diesem Zusammenhang ist auch der bereits geplante Besuch in der deutschen Botschaft in Bern am Mittwoch zu sehen. Im Unterricht können Fragen der Neutralität eine besondere Rolle spielen oder das aktuelle Verhältnis zu den nordafrikanischen Staaten. Die gemeinsame politische Zukunft wäre damit Schwerpunkt in diesem Workshop.

Besuche und Gegenbesuche

ZeitBesuch
18.-24.06.2017Gegenbesuch der Klasse 9c in Aarberg
verantwortlich: Frau Drude, Frau Bechtler und Herr Hauke
Thema: typisch Schweiz
11.-17.09.2016

 

Besuch der Klasse 9 von Frau Kauer unserer Partnerschule aus Aarberg
verantwortlich: Frau Drude und Frau Bechtler
Thema: Geschichte entdecken – Geschichten erzählen
05.-11.06.2016

 

Gegenbesuch der Klasse 9e in Aarberg
verantwortlich: Frau Follmann, Herr Hoffmann und Frau Drude
Thema: typisch Schweiz
06.-12.09.2015

 

Besuch der Klasse 9 von Herrn Zysset unserer Partnerschule aus Aarberg
verantwortlich: Frau Follmann und Frau Drude
Thema: Auf den Spuren von Emil von Behring
07.-13.06.2015

 

Gegenbesuch der Klasse 9b in Aarberg
verantwortlich: Frau Steubing, Herr Koch und Frau Drude

Thema: typisch Schweiz
07.-13.09.2014

 

Besuch der Klasse 9 von Frau Zumstein unserer Partnerschule aus Aarberg
verantwortlich: Frau Steubing und Frau Drude
Thema: Wohnen in Marburg

09.-14.06.2014

Gegenbesuch der 9b/d in Aarberg
verantwortlich: Frau Jacobi, Frau Rupp, Frau Drude, Frau Kraatz, (Herr Weyer)

Thema: WM 2014 bzw. Swiss made
08.-14.09.2013

Besuch aus unserer Partnerschule in Aarberg in der 9b+d
verantwortlich: Frau Jacobi, Frau Rupp, Frau Drude, Frau Kratz

Thema: Ameisenstraße bzw. ökologischer Fußabdruck
16.-22.06.2013

Gegenbesuch der 9d in Aarberg
verantwortlich: Frau Drude, Frau Kraatz, Herr Hahn-Schröder

Thema: Berge versetzen
09.2012

Besuch aus unserer Partnerschule in Aarberg
verantwortlich: Frau Drude, Frau Kraatz, Herr Hahn-Schröder

Thema: Brüder Grimm
06.2012

Gegenbesuch aus unserer Partnerschule in Aarberg
verantwortlich: Frau Drude, Frau Kratz, Herr Joeres

Thema:  Wir und die Welt - Migration
10.-16.09.2011

Besuch aus unserer Partnerschule aus Aarberg in der 9b
verantwortlich: Herr Joeres, Frau Kraatz

Thema: Unser Nachbar Frankreich
13.-18.06.2011

Gegenbesuch der 9a in Aarberg
verantwortlich: Herr Koch, Frau Kraatz, Herr Weyer

Thema: Gemeinsame Herkunft - gemeinsame Zukunft
12.-18.09.2010

Besuch aus unserer Partnerschule aus Aarberg in der 9a
verantwortlich: Herr Koch, Frau Kraatz, Herr Weyer, Frau Malkus

Thema: Grenzen - los
Juni 2010

Gegenbesuch der 10a in Aarberg
verantwortlich: Frau Kraatz, Herr Wüst

Thema: Türen öffnen II
September 2009

Besuch aus unserer Partnerschule aus Aarberg in der 10a
verantwortlich: Herr Kerber, Frau Kraatz

Thema: Türen öffnen I
Mai 2009

Gegenbesuch der 10a in Aarberg
verantwortlich: Herr Wachtel

Thema: Dürrenmatt: der Richter und sein Henker
September 2008

Besuch aus unserer Partnerschule aus Aarberg in der 10a
verantwortlich: Herr Wachtel, Frau Kraatz

Thema: Gemeinsam Lesen und Gestalten: Lesetag und Brückenbau
Juni 2008

Gegenbesuch unserer Partnerschule aus Aarberg
verantwortlich: Frau Kraatz, Herr Hatscher

Thema: 60 Jahre Menschenrechte
September 2007

Besuch aus unserer Partnerschule aus Aarberg
verantwortlich: Herr Hatscher, Frau Kraatz

Thema: Die Heilige Elisabeth - eine europäische Persönlichkeit
Juni 2006

Besuch aus unserer Partnerschule aus Aarberg
verantwortlich: Frau Kraatz, Herr Dr. Voget-Grote

Thema: Rund um den Fußball - WM in Deutschland
September 2005

Gegenbesuch der 10a in Aarberg
verantwortlich: Frau Kraatz, Herr Dr. Voget-Grote

Thema: Marburg, Märchen, Mundart
Juni 2005

Thema: Auf den Spuren Wilhelm Tells

September 2004

Thema: Denkmäler

Juni 2002

Thema: Geschichte und Landeskunde im Vergleich: Die Schweiz

September 2001

Thema: Geschichte und Landeskunde im Vergleich: Die Bundesrepublik Deutschland