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23.06.2017

Aktionstag Tierheim

Im Rahmen des Ethikunterrichts haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 c, d und e der Elisabethschule mit sozialen Einrichtungen und gemeinnützigen Projekten in und um Marburg beschäftigt.

Dabei zeigte sich schnell, dass sich der Kurs unter der Leitung von Frau Glebe besonders für das  Tierheim in Cappel interessierte. Um dieses zu unterstützen, beschlossen die SchülerInnen Spenden zu sammeln und hatten zahlreiche Ideen, wie sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzten konnten: Im Familien- und Bekanntenkreis sammelten die Kinder über drei Wochen hinweg fleißig Futterspenden und trugen diese fast säckeweise in die Schule. Sie opferten ihre großen Pausen dafür Obst und möglichst gesunde Snacks, die sie zuvor eigenständig einkauften und vorbereiteten, in der Schule zu verkaufen.

Die Einnahmen sollten komplett an das Tierheim gespendet werden und summierten sich letztendlich auf über 150 Euro.  

Neben diesem zusätzlichen Engagement bereiteten die Schülerinnen und Schüler auch im Ethikunterricht thematisch ihr selbst gewähltes Projekt auf. Dazu beschäftigten sie sich mit umweltethischen Grundpositionen und fokussierten die Beziehung zwischen Mensch und Tier, die im Zentrum der Tierethik angesiedelt ist.

Außerdem setzte sich der Kurs in Form einer Online-Rallye intensiv mit dem Marburger Tierheim auseinander. Besonders überrascht waren die SchülerInnen darüber, wie viel Geld selbst ein Kleintier das Tierheim im Durchschnitt kostet. Insgesamt waren das Interesse, die Motivation und besonders die Eigenverantwortung jedes Einzelnen erfreulich hoch. Dies lag sicherlich nicht zuletzt daran, dass die Kinder an der Ausgestaltung ihres Projektes aktiv beteiligt waren und der Anreiz, tatsächlich den Klassenraum zu verlassen und konkret etwas zu bewirken, sehr hoch war.  

Den Abschluss des Projekts stellte am Donnerstag, den 22.06., schließlich ein Besuch im Tierheim dar. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Futter- und Geldspenden selbst überreichen und von ihrem Projekt berichten. Weiterhin erhielten sie eine Führung durch das gesamte Tierheim und erfuhren, wie viel Arbeit und Mühe hinter der Einrichtung steckt.

Die Besichtigung führte zunächst durch das Katzenhaus, über die Vivarien der Reptilien, durch die Hundezwinger und -ausläufe bis hin zu den Kleintieren und Nagern. Dabei freuten sich die SchülerInnen besonders darüber, dass sie viele der Katzen und Kleintiere streicheln konnten und mit Tierheim-Maskottchen Sparky, einem 13-monatigen Rüden, sogar im Hundepool spielen konnten. Somit stellte der Besuch einen gelungenen Projektabschluss dar, für den die Schüler und Schülerinnen sogar bei über 30° C den Weg ins Tierheim fanden, während die übrige Schülerschaft der Elisabethschule sich bereits über einen verfrühten Schulschluss dank Hitzefrei erfreuen durfte.  

"Uns hat das gesamte Projekt Spaß gemacht, besonders weil wir alles mitbestimmen durften und selbst Geld gesammelt haben. Im Tierheim war es super und wir würden es auch wieder besuchen, statt Hitzefrei zu haben", so zogen Antonia, Lisa und Tahmina aus dem Ethikkurs ihre Bilanz.  

F. Glebe  

19.04.2013

Aktion gegen Massentierhaltung

Am Freitag, dem 19. April 2013, veranstaltete die Klasse 5c im Rahmen des Biologieunterrichtes in der ersten und zweiten großen Pause einen Projekttag zum Thema "Massentierhaltung".

Dabei informierte die Klasse andere Schülerinnen und Schüler über die gesellschaftlichen Auswirkungen der Massentierhaltung,  führte eine Umfrage zum Fleischkonsum durch und sammelte Unterschriften für die Begrenzung des Fleischverbrauchs. Als besonderes Highlight stellte eine kleine Gruppe von Schülerinnen die Ergebnisse ihrer Umfrage zum Fleischkonsum in Marburger Supermärkten vor.

An einem gesonderten Stand wurden kleine fleischlose Snacks wie Gemüsespieße mit Dips, Eierbrote und belegte Brötchen angeboten.  Die Einnahmen des Verkaufs sollen an das Marburger Tierheim gespendet werden.

Das Interesse der Schüler/innen und Kolleg/innen an dem Projekt war groß, so dass der Tag als Erfolg für die Klasse 5c gewertet werden kann.

Thorsten Michels