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13.02.2017

Elisabeth 2.7

Editorial

Jahrbücher gibt es in den großen Schulen des Landes Hessen, seit sich unsere Landesherren mit der falschen politischen Partei verbündet haben und unser rückständiges Land zur Strafe von Preußen besetzt wurde. Das war nicht nach der letzten Landtagswahl, sondern im Jahr 1866, und es war nicht das Schlechteste, was uns passieren konnte, denn es führte zu einer Modernisierung und — in engen Grenzen — sogar zu einer Demokratisierung des ganzen Landes.

Auch die Elisabethschule musste sich den neuen preußischen Verwaltungsvorschriften unterwerfen, spätestens als sie 1909 als Mädchengymnasium (Lyzeum) anerkannt wurde. Dazu gehörte auch, dass jährlich dem preußischen Bildungsministerium ein Bericht vorzulegen war, was in der Schule gelehrt worden war und welche besonderen Ereignisse sich zugetragen hatten. Das wäre für sich genommen noch kein Zeichen für Modernisierung und Demokratisierung, aber die Berichte wurden auch gedruckt und waren jedem zugänglich, der sie lesen wollte.

Man nennt das heute Transparenz. In trockenem Bürokratendeutsch verfasst und ohne jede Illustration waren sie keine besonders vergnügliche Lektüre und unterschieden sich insofern doch sehr von unserer Elisabeth, aber streng genommen waren sie ihre Vorläufer, so dass wir auf eine lange Jahrbuch-Tradition zurückblicken können, gewiss mit vielen Unterbrechungen zu Zeiten, als man das Medium nicht mehr für zeitgemäß hielt oder die enorme Anstrengung scheute.

Und tatsächlich ist es jedes Mal wieder ein ungeheurer Kraftakt, unsere Elisabeth herauszuputzen und auf ihren großen Auftritt vorzubereiten. Manchmal beschleicht uns als Redaktionsteam sogar der Verdacht, dass dieses analoge Medium von Internet & Co überrannt wird, aber wenn wir uns klarmachen, dass jeder Artikel auf unserer Homepage in wenigen Jahren, manchmal nur wenigen Monaten schon wieder für alle Zeiten verschwunden sein wird, dann wird man einsehen, dass ein Jahrbuch in gedruckter Form für das kollektive Gedächtnis einer Schule nicht zu ersetzen ist, und das seit Preußens Zeiten.

Wir haben uns deshalb alle Mühe gegeben, und mit uns alle, die an diesem Jahrbuch mitgewirkt haben, Elisabeth neu einzukleiden, ohne ihren Stil zu ändern, ihr ein schickes, modernes Outfit zu verpassen, Business Casual, also mal etwas strenger, mal etwas lockerer, so dass sie bei allen gut ankommt.

Der QR-Code ist kein modisches Accessoire, sondern vernetzt die analoge mit der digitalen Welt und lässt Elisabeth 2.7 hoffentlich zu einem Kassenschlager werden, denn der Code führt nicht zum E-Book, sondern zum Bestellformular für das gedruckte Exemplar.

Früher war es das Privileg des Schulleiters, die Jahresberichte für seine Anstalt zu verfassen. Demokratisierung und Partizipation verbieten solches autokratisches Gebahren. Das ganze Kollegium schreibt heute das Jahrbuch, und das gelingt ihm auch viel besser, als wenn sich der Schulleiter daran versuchen würde.

Elisabeth 2.7 ist mit den Jahresberichten zu Kaisers Zeiten nicht zu vergleichen. Aber das liegt nicht nur am Autor, sondern auch daran, dass sich die Schule verändert hat: bunter, fröhlicher, lebendiger, kreativer, einfach menschlicher ist sie geworden. Und darüber weiß Elisabeth 2.7 ganz viel zu erzählen.

Allen guten Geistern und helfenden Händen, die zu dem Auftritt von Elisabeth 2.7 beigetragen haben, unseren herzlichen Dank, und unseren Leserinnen und Lesern eine interessante und vergnügliche Lektüre!

Udo Buffler, Katja Hofmann, Tobias Meinel, Katrin Ortwein, Rüdiger Weyer

17.12.2015

Elisabeth 2.6

Editorial

Obwohl Herr Buffler schon im letzten Schuljahr unter Aufbietung seines ganzen Charmes – und diesem kann man eigentlich kaum widerstehen – um Beiträge für das nächste Jahrbuch geworben und von Konferenz zu Konferenz immer flehentlicher um Unterstützung gebeten hatte, war diesmal alles wieder ganz knapp. Die letzten Fotos wurden noch geschossen, als die Hälfte des Buches bereits gesetzt war, und die letzten Wortbeiträge wurden noch geschrieben, als die Druckvorlage schon fast fertig war.

Jedes Mal nehmen wir uns vor, früher anzufangen, das Material schneller zusammenzutragen, den Redaktionsschluss konsequent einzuhalten – und jedes Mal geht uns auf den letzten Metern fast die Luft aus.

Liegt es an mangelnder Unterstützung? Nein, denn das Kollegium bemüht sich wirklich, das Schulleben übers Jahr hinweg zu dokumentieren und das Material für das Jahrbuch bereitzuhalten. Den Beitrag für die Publikation vorzubereiten, verlangt dann freilich noch einige Anstrengung, ebenfalls die Lücken zu schließen und noch ein paar auflockernde Schnipsel einzusammeln. Aber das Redaktionsteam hatte diesmal sogar Verstärkung bekommen, indem Frau Hofmann und Frau Ortwein für den ausgeschiedenen Herrn Schmidt das Lektorat für einen großen Teil der Beiträge übernommen haben.

Liegt es am Zeitpunkt des Erscheinens? Gewiss ist gerade vor den Weihnachtsferien noch ganz viel zu erledigen. Eine neue Runde von Klassenarbeiten und Klausuren beginnt nach den Herbstferien, Praktikum, Elternsprechtage, Betriebspraktikum, Kommunikationsprüfungen – da wird die Zeit knapp. Und erst recht vor den Herbstferien: Studienfahrten, Weimarfahrt, Konferenzen, Elternabende, Informationsveranstaltungen, Bauplanungen. Aber ob nun vor oder nach irgendwelchen Ferien, immer haben wir das Gefühl, dass uns die Zeit davonläuft und wir gar nicht alles schaffen können, was an Pflichten und Aufgaben zu erledigen ist. Eine Zeit des Müßiggangs findet sich jedenfalls das ganze Jahr über nicht, und deshalb ist es letztlich auch gleichgültig, wann das Jahrbuch erscheint, knapp ist es immer.

Elisabeth 2.6 tritt im gleichen Gewand an wie in den Jahren zuvor. Der Zuschnitt hat sich bewährt, eher sportlich-leger als haut Couture, alltagstaugliches Prêt-à-Porter, bunt, wie das Leben in unserer Schule, vielseitig, heiter, optimistisch. So können wir sie auf den Laufsteg unserer Schule schicken, natürlich immer noch mit dem geheimen Wunsch, dass wir auch Schülerinnen und Schüler für das Redaktionsteam gewinnen können. Wir sind jedoch schon sehr froh, dass sie wieder viele gute Beiträge geliefert haben – dafür unseren ganz besonderen Dank. Auch allen anderen, die zum Gelingen von Elisabeth 2.6 beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön und viel Vergnügen bei der Lektüre.

Udo Buffler, Katja Hofmann, Tobias Meinel, Katrin Ortwein, Rüdiger Weyer

17.12.2014

Elisabeth 2.5

Editorial

Als wir vor fünf Jahren mit den Vorarbeiten für das erste Jahrbuch in der neuen Gestalt begannen, zweifelten wir insgeheim daran, dass es uns überhaupt gelingen würde, in kurzer Zeit das bunte Leben unserer Schule zwischen zwei Pappdeckel zu zwängen. Noch unsicherer waren wir, was die Zukunft betraf: Würde es uns auch ein zweites, ein drittes, ein viertes Mal gelingen?

Mutig gaben wir damals unserer Elisabeth den Untertitel „Magazin 2.1“ und weckten damit die Erwartung, dass dieser ersten Ausgabe viele weitere folgen sollten. Wir hatten hoch gepokert, denn frühere Erfahrungen und das Schicksal vergleichbarer Publikationen an anderen Schulen gemahnten zur Vorsicht.

Wir freuen uns umso mehr, dass wir heute mit Elisabeth 2.5 schon die fünfte Ausgabe unseres Jahrbuchs präsentieren können.
Sie setzt das erfolgreiche Konzept des letzten Jahres fort: Alle Klassen und Tutorkurse sind wieder mit einer kleinen Selbstvorstellung in Wort und Bild vertreten, auch wenn damit Volumen, Gewicht und Kosten steigen. Unsere ursprüngliche Idee, jedem Jahrbuch ein Motto voranzustellen, ließ sich auch diesmal nicht realisieren – zu unterschiedlich waren die Ereignisse, über die berichtet werden sollte.

Für die Zukunft wünschen wir uns hauptsächlich ein stärkeres Engagement auf Seiten der Schülerschaft. Dass unsere Schülerinnen und Schüler hervorragende Journalisten sein können, beweisen sie alljährlich bei dem OP-Projekt. Und mit ElliOnline, dem Nachrichtenkanal der Elisabethschule auf Youtube, haben sie gezeigt, dass sie sich sogar mit den Profis vom Fernsehen messen können.

Diese Fähigkeiten würden wir gerne auch für die Elisabeth nutzen. Das Jahrbuch sollte nicht nur für die ganze Schulgemeinde geschrieben werden, sondern auch von der ganzen Schulgemeinde, also auch von der Schülerschaft und den Eltern, mehr als es jetzt der Fall ist. Wir denken dabei nicht in erster Linie an den klassischen Bericht, sondern vielmehr an neue, kreative journalistische Formen, gerne ironisch und provokativ, aber auch nachdenklich oder analytisch-kritisch.

Bevor wir aber weiter über die nächsten Entwicklungsschritte unserer Elisabeth nachdenken, möchte sich das Redaktionsteam bei allen, die zum Gelingen dieser Ausgabe beigetragen haben, ganz herzlich bedanken. Ohne die Hilfe ganz vieler Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler wäre diese Arbeit nicht zu leisten gewesen. Trotz der kurzen Zeit zwischen den Sommer- und den Herbstferien haben sie neben allen anderen Verpflichtungen geschrieben, geknipst und gesammelt, so dass wir Ihnen heute die fünfte Ausgabe unseres Periodikums übergeben können.

Udo Buffler, Tobias Meinel, Stefan Schmidt, Rüdiger Weyer

17.12.2013

Elisabeth 2.4

Editorial

Im letzten Jahrbuch haben wir unsere Elisabeth mit einer anspruchsvollen Dame verglichen, die ihre Launen hat, die hofiert werden will und der man es nie ganz recht machen kann. Dieser Vergleich trägt auch bei der vierten Ausgabe unseres Periodikums.

Sie herauszuputzen und auf ihren Auftritt vorzubereiten, kostete wieder viel Mühe, auch wenn wir an Stil und Machart nichts geändert haben.

Auf ein Motto oder ein Thema haben wir diesmal verzichtet. Das Leben unserer Schule ist zu bunt, zu vielfältig, zu facettenreich, als dass man es auf einen Nenner bringen könnte. Schon beim letzten Mal hatte es sich als schwierig herausgestellt, das Thema „Natur“ wie einen roten Faden durch das unübersichtliche Gelände der verschiedenen Artikel zu ziehen.

Trotzdem kann Elisabeth 2.4 mit einem neuen Accessoire aufwarten, das sie weiter herausputzt: Alle Klassen und Tutorien sind jetzt mit einer kleinen Selbstvorstellung in Wort und Bild vertreten. Damit müsste Elisabeth so attraktiv sein, dass sich niemand mehr ihrem Charme entziehen kann. Wer wollte jetzt nicht in den Besitz dieser betörenden Dame gelangen? Sie müsste uns nach ihrem Erscheinen eigentlich aus den Händen gerissen werden.

Trotzdem haben wir die Auflage nur geringfügig erhöht, in der Erwartung, dass knappe Güter besonders stark nachgefragt werden. Das System der Vorbestellung haben wir beibehalten, obwohl wir uns in naher Zukunft eine andere Form der Finanzierung wünschen, die weniger aufwändig ist und mehr Planungssicherheit erlaubt.

Das Redaktionsteam möchte sich bei allen, die zum Gelingen dieses neuerlichen Auftritts unserer Elisabeth beigetragen haben, ganz herzlich bedanken. Ohne die Hilfe ganz vieler Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler wäre diese Arbeit nicht zu leisten gewesen. Dass einige Beiträge gekürzt oder leicht geändert werden mussten und manches gar nicht aufgenommen werden konnte, dient allein der schlanken Linie unserer Elisabeth.

Aber nun Licht an und Vorhang auf für Elisabeth 2.4 – wir wünschen eine spannende Vorstellung!

Udo Buffler, Tobias Meinel, Stefan Schmidt, Rüdiger Weyer

14.01.2013

Elisabeth 2.3

Editorial

Man könnte meinen, mit der dritten Ausgabe eines Periodikums würde Routine einkehren, die Abläufe wären eingespielt und der Aufwand überschaubar. Leider weit gefehlt! Unsere Elisabeth ist eine eigenwillige Dame, die sehr viel Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, die ihre Launen hat, die umworben werden will und die zur Eitelkeit neigt.

Wir haben diesmal versucht, ihre Zuneigung durch ein Thema zu gewinnen. Wir hatten gedacht, dass das Schlagwort "Natur" die ganze Schulgemeinde beflügelt und zu einer wahren Flut von Beiträgen führt. Diesem Begriff lässt sich vieles zuordnen, er inspiriert Maler, Dichter und Wissenschaftler gleichermaßen, er eignet sich als geistiges Band für eine Vielzahl von unterschiedlichen Aspekten.

Doch auch diesmal dauerte es lange, bis die ersten Beiträge eintrudelten. Erst Mitte November war so viel Material zusammengekommen, dass wir uns sicher waren, dass wir unserer anspruchsvollen Dame zu einem weiteren Auftritt verhelfen könnten.

Make up und Kostüm sollten den ersten beiden Ausgaben gleichen; sie haben sich bewährt und sind mittlerweile zum Markenzeichen aller unserer Publikationen geworden. Das Titelbild greift das Thema auf, ist gleichzeitig aber auch eine Einladung zum  Perspektivenwechsel, erzeugt ein Spiel der Augenpaare, der sichtbaren, der unsichtbaren und der des Betrachters, und rückt die Eule als Inbegriff der Weisheit in das Zentrum des Bildes und damit auch pädagogisch in den Mittelpunkt.

Das Sammeln, Sichten und Redigieren der Beiträge, das Bearbeiten der Bilder, das Sortieren und Gruppieren des Materials hat wieder viel Mühe gekostet, aber am Ende sind wir doch ein bisschen stolz darauf, dass Elisabeth nun ein drittes Mal die Bühne betritt, wieder als Magazin, als ein bunter und lebendiger Einblick in das Schulleben des vergangenen Jahres, weit davon entfernt, alles dokumentieren zu wollen, was wichtig gewesen ist.

Allen, die zum Gelingen dieses Auftritts beigetragen haben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Ohne die Hilfe ganz vieler Kolleginnen und Kollegen wäre diese Arbeit nicht zu leisten gewesen. Für die gelegentlich notwendige redaktionelle Veränderung von Texten und Bildern bitten wir um Nachsicht. An einigen Stellen Abnäher anzubringen verbessert die Proportionen, verschlankt die Figur und lässt unsere Dame noch besser aussehen.

Für den nächsten Auftritt wünschen wir uns, dass wir über das ganze Jahr hinweg an Elisabeth denken, das Material für sie gleich zur Seite legen, also Herrn Buffler geben, und mit den Vorbereitungen direkt nach den Sommerferien beginnen können. Das Redaktionsteam hofft, bis dahin auch Verstärkung gefunden zu haben, besonders durch Schülerinnen und Schüler, die gerne schreiben oder illustrieren.

Aber nun Vorhang auf für Elisabeth 2.3 – wir wünschen gute Unterhaltung!

Udo Buffler, Tobias Meinel, Stefan Schmidt, Rüdiger Weyer

27.12.2011

Elisabeth 2.2

Editorial

Als wir Anfang Dezember 2010 die Arbeit an der ersten Ausgabe der Elisabeth beendet und die Druckvorlage der Druckerei übergeben hatten, waren wir alle so erschöpft, dass wir schon jede Hoffnung auf eine Fortsetzung fahren lassen wollten.

Das Material zu sammeln, die Vielzahl der Beiträge zu sichten und redaktionell zu überarbeiten, die Bilder auszuwählen und schließlich alles in das richtige Layout zu bringen, kostet jedes Mal wieder so viel Anstrengung, dass man schier daran verzweifeln könnte.

Als wir dann aber die Elisabeth 2.1 in den Händen hielten, waren wir doch stolz auf das, was die Schule als ganze und was wir als Redaktion geschafft hatten. Die positive Resonanz, die das Büchlein fand, hat uns dann doch wieder motiviert, uns an die Arbeit zu machen und die nächste Ausgabe vorzubereiten.

Auch diesmal streben wir keine vollständige Dokumentation der zurückliegenden Ereignisse an, sondern betonen den Magazin-Charakter, der es erlaubt, ganz unterschiedliche Beiträge aufzunehmen und gelegentlich neue Akzente zu setzen.

Beibehalten haben wir natürlich das Layout. Es fand in der Schulgemeinde sehr viel Zustimmung, hat inzwischen auf andere Publikationen abgefärbt und ist damit zu einem wichtigen Baustein unserer corporate identity geworden.

Auch der Name ist von den Lesern der letzten Ausgabe offenbar gnädig aufgenommen worden, obwohl wir befürchteten, dass er für eine moderne Schule als zu altmodisch empfunden wird. In dem Titel "Elisabeth" soll aber eben nicht nur der Name unserer Schule anklingen, sondern er soll auch signalisieren, dass Solidarität und Hilfsbereitschaft unser Zusammenleben prägen.

Wir haben uns bei Elisabeth 2.2 auch wieder für das umständliche Subskriptionsverfahren entschieden, haben aber die Werbetrommel früher gerührt, so dass wir hoffentlich alle Interessenten rechtzeitig erreicht haben. Vielleicht gelingt es uns eines Tages, unser Magazin so populär zu machen, dass Vorbestellungen überflüssig werden.

Allen, die zum Gelingen der zweiten Ausgabe von Elisabeth beigetragen haben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt für die Texte und Bilder, die diese Broschüre bereichern. Wegen der Beschränkung auf 120 Seiten konnten wir nicht alle Texte aufnehmen, mussten einige Beiträge leicht verändern und konnten auch viele aufschlussreiche Fotos aus dem Leben in unserer Schule nicht abdrucken. Wir bitten deshalb um Verständnis, wenn einige der eingereichten Artikel in modifizierter Form erscheinen.

Damit wir auch im nächsten Jahr wieder auf einen breiten Fundus zurückgreifen können, möchten wir alle Mitglieder der Schulgemeinde ermuntern, von Dezember an wieder Ideen und Beiträge zu sammeln. Besonders freuen würden wir uns auch über eine stärkere Mitwirkung der Schülerschaft und der SV, nicht nur durch mehr Beiträge, sondern auch durch Beteiligung an der redaktionellen Arbeit.

Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir nun eine interessante und vergnügliche Lektüre.

U. Buffler, T. Meinel, St. Schmidt


120 Seiten, Preis: 5,- Euro, erhältlich im Sekretariat

16.12.2010

ELISABETH 2.1 — Neues Jahrbuch erschienen

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
woraus wir nicht vertrieben werden können.
Jean Paul

Michael Ende erzählt in "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" von einer recht merkwürdigen Gestalt, von dem Scheinriesen Tur Tur. Er besitzt die erstaunliche Eigenschaft, umso größer zu erscheinen, je mehr man sich von ihm entfernt. Jeder, der in seiner Kindheit dieses wunderbare Buch gelesen hat, kennt diese eigentümliche Figur, dieses bedauernswerte Geschöpf, das völlig vereinsamt ist, weil sich jeder, der ihn nur von Ferne sieht, vor ihm fürchtet und Reißaus nimmt. Kommt man ihm aber näher und steht ihm am Ende gegenüber, ist er ein ganz normaler, gewöhnlicher Mensch, an dem man sonst achtlos vorbeigegangen wäre.

Ganz ähnlich wie mit Herrn Tur Tur verhält es sich mit einem Büchlein wie diesem. Aus der Nähe betrachtet enthält es womöglich nicht viel mehr als nur ein paar Berichte aus dem letzten Schuljahr, ein paar Namen und Bilder. Manchem scheint es nicht der Mühe wert, eine kleinen Beitrag dazu zu leisten, andere meinen sogar, man müsse es überhaupt nicht besitzen. Eine Zeitschrift sei doch viel unterhaltsamer, da erfahre man wenigstens etwas Neues, was man noch nicht weiß oder nicht selbst erlebt hat.

Schreitet die Zeit aber fort, entfernt man sich und blickt eines Tages zurück auf dieses Büchlein, z.B. aus der Sicht des Abiturienten auf seine Zeit als Neuankömmling in der Elisabethschule, dann erscheint diese Publikation schon viel gewichtiger. Und hat man die Schule erst mal ein paar Jahre hinter sich, trifft sich zum zehn- oder zwanzigjährigen Abi-Jubiläum, dann sind solche Erinnerungen von unschätzbaren Wert.

Eine Scheinriesin ist Elisabeth 2.1 noch aus einem anderen Grund. Steht man am Anfang der Arbeit, erscheint sie ein gewaltiges Unterfangen, eine herkulische Anstrengung, die man niemals zu bewältigen können glaubt, die Angst und Schrecken verbreitet, wenn man nur davon hört. Hat man sich aber einmal überwunden und an die Arbeit begeben, hat die nötigen Vorbereitungen getroffen und schon zusammengetragen, was sich über das Jahr ohnehin angesammelt hat, dann verliert ein solches Vorhaben seinen Schrecken. Schnell findet man Beistand, Ermutigung und tatkräftige Unterstützung. Und am Ende gelingt es sogar, alle Termine einzuhalten und die „Elisabeth 2.1“ noch vor den Weihnachtsferien aus der Druckerei abzuholen.

Ich wäre froh, wenn ich dergleichen aus meiner Schulzeit besäße. Um so dankbarer bin ich allen, die die Tradition unseres Jahrbuchs wieder aufgegriffen und an der Elisabeth 2.1 mitgewirkt haben, weil sie mit ihren Beiträgen das Leben unserer Schule bereichert und für uns alle, Schüler wie Lehrer, Augenblicke der Gegenwart festgehalten haben, an die wir uns später gerne erinnern werden. Mein ganz besonderer Dank gilt meinen Redaktionskollegen, allen voran Herrn Buffler, der offenbar ein wahrer Spezialist für Scheinriesen ist, weil er sich nie aus der Ruhe bringen ließ, sondern uns mit zuversichtlichem Lächeln über jede Schwierigkeit hinweghalf.

T. Meinel