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Hedwig Jahnow (1879–1944) – eine Erinnerung

Die junge Hedwig Jahnow

Von Dr. Rosa Friess (Abiturjahrgang 1936, 1916–2007)

Frau Lic. Jahnow stand für uns kleine Sextanerchen ganz oben am Schulhimmel. Wir kannten sie nur von den Montagsandachten; es waren kurze, kraftvolle Ansprachen. Dann schmetterten wir ein Lied, die Aula fasste die ganze Schule (400) und wir stürzten in die Klassen. Ich fand, das war ein guter Wochenanfang, kein Getrödel, kein zu spät kommen.

Genau weiß ich nicht mehr, wann unser Unterricht bei Frau Jahnow anfing. Es muss im Goethe-Jahr '32 gewesen sein, denn meine beiden Freundinnen und ich sollten zur Feier die Faust-Erzengel deklamieren. Frau Jahnow hatte neben dem Lehrerzimmer und dem Chefzimmer ein eigenes sehr kleines Zimmer, wo wir übten. Sie war verzweifelt über unser blödes Geschnatter, dass wir voller Mitleid mit ihr waren, aber es trotzdem nicht besser konnten!

Unsere so beliebte, jugendbewegte Frau Strauss musste die Schule verlassen. An ihre Stelle trat dann Frau Jahnow. Sie war im Gegensatz zu ihrem Temperament eine etwas gebrechliche, ältere Dame. Sie hielt den Unterricht nur vom Katheder aus. Es war Geschichte. Sie zitierte viele Quellen. Das gab einen wissenschaftlichen Anstrich. Aber es war doch etwas trocken. Sie nannte sich mir Vorliebe "Klassenmutter", aber wir wollten ja gar nicht bemuttert werden. Lebendiger war ihr Religionsunterricht: Daran ließ sie mich großzügig teilnehmen - bis zur Reformation. Plötzlich, ein halbes Jahr vor dem Abitur, musste sie die Schule verlassen, aus rassischen Gründen. Ein Großelternteil war nicht arisch. Jetzt fühlten wir, was wir an ihr gehabt hatten. Wir besuchten sie - jedenfalls die meisten von uns - und sie freute sich sehr. Nie fiel ein bitteres Wort. Sie stand haushoch über diesem elenden Zeitgeist. Am Abiturtag richteten wir eine Staffel ein, immer lief eine, um über den Fortgang der mündlichen Prüfungen zu berichten. Dann lud sie alle zu sich zu Kaffee und Kuchen ein mit einem langen, launigen Gedicht über die Schulzeit. Es zerstreuten sich alle zum Arbeitsdienst. Ich nahm danach - ich glaube als einzige - den Kontakt wieder auf und besuchte sie wieder. Sie war nicht einsam. Sie hatte einen großen Freundeskreis gleichgesinnter, alter Akademikerinnen. Besondere Freundschaft verband sie mit Frau Prof. Berthold.

Als ich im Studium meinen Mann kennen lernte, stellte ich ihn Frau Jahnow vor. Vom ersten Augenblick an bestand ein großes gegenseitiges Verstehen. Mein Mann war ja auch in erster Linie Philologe. Weil aus politischen Gründen eine Anstellung nicht möglich war, wich er auf Medizin aus.

Das erwies sich im Krieg als großes Glück. Es waren immer fruchtbare Gespräche und Frau Jahnow las uns manchmal ihre politischen Gedichte vor: Schärfer als scharf. Sie zeigte uns, wo sie versteckt waren: Im theologischen Lexikon. Wer sie wohl gefunden hat?

Es waren die vielen schrecklichen Schicksale und sie machte sich auch Gedanken, was aus ihr einmal würde. Wie sehr sie Angst hatte zeigt, dass sie mich mehrmals fragte, ob ich kein Mittel hätte, um im Ernstfall ihrem Leben ein Ende zu machen. Aber ich wusste mir da keinen Rat, so etwas lernt man in der Klinik nicht.

Zu meiner Promotion schenkte sie mir ein Gedicht:

Röschen

Röschen

Zum 14. Januar 1942
(Nur die beiden letzten der fünf Strophen)
...

Heut Nachmittag geht sie aus.
Ohne viel Triumphgeschrei
Bringt den Doktor sie nach Haus
Wiederum nur nebenbei

Wird sie für den Myrtenkranz
Aber eines Tages frei,
Dann erscheint sie endlich ganz
Keineswegs mehr nebenbei!

Die alte Klassenmutter

Der Myrtenkranz ließ nicht lange auf sich warten. Eine jüngere Kollegin wurde abkommandiert in den Osten. Sie fuhr sofort nach Berlin und erfuhr, dass, wenn man verheiratet sei, brauche man das nicht. Ihr Mann war bei der Wehrmacht und innerhalb von drei Tagen war sie kriegsgetraut. Jetzt guckten mich alle vielsagend an. Und da machte ich dasselbe. An einem Samstagmorgen schlichen wir zum Standesamt und montagmorgens war Dienst wie immer. An einen freien Tag war nicht zu denken. Übers Jahr schenkte ich meinem Führer ein Söhnchen und damit war der Krieg für mich ganz aus.

Das Schicksal von Frau Jahnow: Eine Studentin hatte im Treppenhaus gehört, dass bei Frau Jahnow der englische Sender (BBC) lief. Sie erstatte Anzeige bei Prof. Pfannenstiel, ein Schürzenjäger und ein NS-Verbrecher. Der Mann dieser Studentin wurde später einen Kopf kürzer gemacht, wegen seiner Verbrechen bei der Besetzung Hollands. Ich erwähne das deshalb, um zu zeigen, wie doch der ganze Bodensatz im „Reich" zusammenhing.

Frau Jahnow landete im Gefängnis und kam schließlich nach Theresienstadt. Anfänglich war sie noch voll Interesse für die Nachrichten in der Hoffnung auf Befreiung. Sie unterrichtete die Kinder der Mithäftlinge. Aber als sie schließlich die Hoffnung verlor, aß und trank sie nichts mehr und starb bald an Entkräftung. Welch ein heldenhafter Tod! Das alles erfuhr mein Mann von einem Mithäftling aus Theresienstadt, der überlebt hatte.

1986, 50 Jahre Abitur, machte die Schule für uns eine ganz kleine Feier. Von Frau Jahnow war da kein Wort und es erfolgte auch keine Reaktion auf mein Erinnern. Inzwischen allerdings, in den Jahren 1990 und 1992, wurde Hedwig Jahnows in den Sonderheften im „Experiment" der Elisabethschule ausführlich gedacht.

aus: Jahrbuch der Elisabethschule, Marburg 2007, S. 95–96

Postkarte aus Theresienstadt vom 1. Mai 1944

Schw. Charlotte Meyer
Thersienstadt/Protektorat
Westgasse 15/10
Frau
Annemarie Heiler
Marburg a/Lahn (Hessen)
Marbacher Weg 18

 

Th., d. 1.5.44

Sehr geehrte gnädige Frau,

meine Cousine Hedwig Jahnow, früher Marburg,
Wilhelmstraße 3 wohnhaft, bat mich hier
vor längerer Zeit, Ihnen einmal Nach-
richt über sie zu geben. So darf ich
Ihnen heute leider mitteilen, daß sie
am 22.3. nach längerem Kranksein hier ver-
storben ist, nachdem sie ihre letzten Lebens-
monate recht behaglich in einem Altersheim
verbracht hatte. Ich verliere in ihr meine einzi-
ge Anverwandte und stehe somit ganz allein.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir den Er-
halt dieser Karte bestätigen würden, weil ich gern. ein-
mal Post erhaltnen möchte. Ergebener Gruß. Schw. Lotte Meyer

01.02.2010

Zum Gedenken an Hedwig Jahnow (1879–1944)

Hedwig Jahnow

Von Charlotte Bergengruen, geb. Hensel (1896–1990)

Ich gehöre noch zu denen, die lange vor dem ersten Weltkrieg in die Marburger „Höhere Töchterschule“ gingen, Jahrgang 1896. Das Leben bewegte sich in festen, unangezweifelten Bahnen, Sedan und Kaisers Geburtstag waren die einzigen schulfreien, wenn auch durch eine patriotische Feier beeinträchtigten Tage. Die Vorliebe unseres Herrschers für die Marine bestimmte die Matrosenkleidermode, in martialischem Paradeschritt übten wir in der Turnstunde einen Reigen ein zu dem Liede „Alle Vögel sind schon da“, bis die Erfindung der Turnhose für Mädchen, die aber aussehen musste wie ein Rock, gestaltet von der Turnlehrerin Fräulein Hüppeden, — ja, so hieß sie wirklich, — den Anbruch einer neuen Zeit für die Frau signalisierte und wir uns jauchzend im Gefühl gewonnener Freiheit über Bock und Barren schwangen.

Ich denke es war Ostern 1909, als Lizentiatin Hedwig Jahnow (geboren am 21. März 1879, gestorben in Theresienstadt) mit wiegendem Schritt das Klassenzimmer betrat. Ich sehe sie noch vor mir: klein, untersetzt, in einem lila Jugendstilgewand, ein Veilchentuff hing von der Schulter herab, schwarzer, gelockter Bubikopf, alles sehr ungewöhnlich für die damalige Zeit. Der Spitzname „das Veilchen“ bot sich natürlich sofort an, aber wir merkten schnell, dass sie keineswegs im Verborgenen blühte, sondern uns fest in den Griff nahm.

Sie war die erste „Studierte“ an unserer Schule, Deutsch, Religion und Geschichte waren ihre Fächer, und wir wussten, Universitätskinder, die wir waren, dass der Lizentiat noch über dem Doktorgrad rangierte.

Ihre Stunden waren großartig und unvergesslich. Es begann mit den Schillerschen Balladen und dem Lied von der Glocke, und sie vermittelte uns mühelos die Einsicht in den gedrungenen Stil, den Bildreichtum, das große Pathos, die Plastizität und Gestrafftheit der Handlung, die in der „Glocke“ jede Zeile zu einem Zitat unserer Sprache gerinnen ließ. In meiner Begeisterung lernte ich alle Balladen auswendig und kürze mir noch heute in meinem neunten Lebensjahrzehnt gelegentlich meine schlaflosen Nächte damit.

Dann folgten die Schillerschen Dramen. Wir lasen sie mit verteilten Rollen und bestürmten sie immer, die Hauptrolle zu übernehmen, denn sie las hervorragend: eine tiefe, sehr modulationsfähige Stimme, für Männer- wie Frauenrollen gleicherweise geeignet. Ich höre sie noch den Leicester-Monolog aus „Maria Stuart“ sprechen:

Ich lebe noch, ich trag es noch zu leben,
stürzt dieses Dach nicht sein Gewicht auf mich?

Solche Worte und die Tragik, die sie aussprachen, hatten einen fremdartigen Zauber, als könnten sie in unserer übersichtlichen und festgefügten Welt niemals Wirklichkeit werden.

In der Klasse über mir war sie Klassenlehrerin und unterrichtete in ihren drei Fächern auch meine spätere Schwägerin Marieluise Hensel, geborene Flothmann. Hedwig Jahnow weckte in ihr ein tiefes Interesse für Theologie und auf dieser Basis entwickelte sich eine Lebensfreundschaft, die sich noch vertiefte, als meine Schwägerin seit 1933 bis zu ihrem tragischen Ende wieder in Marburg lebte.

Die ruhigen Jahre, die sie in enger Freundschaft und Hausgemeinschaft mit Fräulein Staubesand verbunden hatten, anteilnehmend an allen geistigen und vor allem theologischen Entwicklungen, die die Marburger Universitätsstadt damals in so reichem Maße zu bieten hatte, verbanden sie mit dem vergleichenden Religionswissenschaftler Rudolf Otto und als aufrechte Demokratin auch mit dem Kreis um Martin Rade. Es mögen noch gute Zeiten gewesen sein.

Dann brach der Nationalsozialismus aus. Gescheit und nüchtern zugleich, mag sie sich immer wieder die Frage vorgelegt haben, ob sie gehen oder bleiben solle, solange es noch Zeit war. Sie war eine aufrichtige und geradlinige Natur und sie war eine Christin. Sie sah den ihr vorgeschriebenen Weg und sie blieb. Sie hatte ihr gutes Recht durch ihr Beharren zu verteidigen und das lag ihrer Natur. Vielleicht glaubte sie auch, wie so viele, dass eine so wahnsinnige Entwicklung sich nur kurz würde am Leben halten können, — bis es zu allem zu spät war.

Ihr großartiger Humor half ihr über den Tag. Sie soll vortreffliche und äußerst komische Gedichte über das Dritte Reich und seine Führerpersönlichkeiten gemacht haben, aber es hat sich begreiflicherweise nichts davon erhalten. Für jeden, bei dem ein solches Stuck gefunden worden wäre, hätte es KZ oder Tod bedeutet und für sie selbst erst recht.

Es kam der Sommer 1942. Der gemeinsame Haushalt mit Fräulein Staubesand wurde nicht mehr geduldet. Da das Haus aber Fräulein Staubesand gehörte, erreichte diese, dass Hedwig Jahnow wohnen bleiben durfte. In dieser Wohnung in der Wilhelmstraße habe ich sie ein letztes Mal besucht. Das Abhören ausländischer Sender war für uns alle der letzte Strohhalm, an den wir uns klammerten. Sie tat es ganz unbekümmert und muss dabei unvorsichtig die Tür ihres Wohnzimmers offengelassen haben. Ein Professor, der sie im Treppenhaus belauscht hatte, zeigte sie an.

Es war die Zeit der ersten Judendeportationen. Meine Schwägerin befand sich mit ihrem Sohn in den Ferien in Überlingen als eines Morgens eine ihr nur wenig bekannte Marburgerin sie dort aufsuchte und sie bat, für eine jüdische Marburger Familie, die abtransportiert werden sollte, eine Fluchtmöglichkeit an der Schweizer Grenze zu suchen. Meine Schwägerin hat bei diesem Versuch den Tod gefunden.

Wenige Tage darauf, am 5. oder 6. September, sollte sich auch Hedwig Jahnows Schicksal erfüllen. Sie war aus ihrer behaglichen Wohnung nach der Anzeige in eine Judenkommune in der Casseler Straße verbracht worden. Dort erfuhr sie einen Tag vor ihrem Abtransport den Tod von Fräulein Staubesand und von der zweiten ihr nächsten Freundin, meiner Schwägerin. Beide waren am selben Tag gestorben.

Es ist nur bekannt geworden, dass sie nach Theresienstadt verbracht wurde.

Ich wurde noch einmal sehr eindringlich an Hedwig Jahnow erinnert. Es muss im Jahre 1963 gewesen sein. Ich saß mit Freunden in Baden-Baden nach dem Theater im Cafe. Sie hatten einen Berliner Journalisten mitgebracht, und es wurde zufällig meine Heimatstadt Marburg erwähnt.

„Es ist wohl ziemlich überflüssig, dass ich danach frage und sehr unwahrscheinlich, dass Sie etwas über meine Tante wissen, aber ich tue es trotzdem. Haben Sie zufällig Hedwig Jahnow gekannt?“ Ich konnte ihm alles bis auf das traurige Ende berichten.

Am nächsten Morgen erzählte ich beim Frühstück meinem Mann und einer Berliner Freundin, die bei uns zu Besuch war, von der Begegnung und nannte den Namen des Journalisten.

„Ist er als Kind nach Australien ausgewandert?“ fragte sie. „Dann habe ich seine Mutter im Berliner Untergrund betreut.“ Ich rief ihn gleich an, und er kam und war tief erschüttert. Seine Mutter war noch vor der Deportation gestorben. Das brachte seine quälenden Gedanken zur Ruhe.

Hedwig Jahnows Leben war vielleicht arm an äußeren bewegten Schicksalen, aber reich an dem, was sie weiterzugeben hatte.

Unsere Gedanken können einem Menschen, den niemand auf seinem letzten Weg begleitet hat, noch nachträglich ein liebendes Geleit geben.

aus: 1879–1979 100 Jahre Elisabethschule, Festschrift der Elisabethschule, Marburg 1979, S. 96–98

Hedwig Jahnow wurde als Hedwig Inowraclawer geboren. Sie bestand bereits im November 1898, also im Alter von 19 Jahren, die Lehrerinnenprüfung für höhere und mittlere Mädchenschulen. Von 1903 bis 1906 absolvierte sie ein sechssemestriges Studium als Gasthörerin an der Berliner Universität, ehe sie im November 1906 das Oberlehrerinnen-Examen für die Fächer Geschichte und Religion bestand. Zum damaligen Zeitpunkt war es für Frauen noch nicht möglich, an der Berliner Universität ein reguläres Studium zu absolvieren. Nach ihrer erfolgreich absolvierten Examensprüfung bewarb sie sich um die Stelle einer akademisch gebildeten Oberlehrerin an der Elisabethschule in Marburg, wo sie ab 1907 tätig war.

1925 wurde Jahnow zur Oberstudienrätin befördert und zur stellvertretenden Schulleiterin der Elisabethschule ernannt. Ein Jahr später wurde sie von der Universität Gießen mit der Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät für ihre wissenschaftliche Arbeit vor allem im Fachgebiet Altes Testament, die sie bereits ab 1909 in Zusammenarbeit mit Hermann Gunkel leistete, geehrt. 1935 wurde sie von den Nationalsozialisten aus ihrer Position als stellvertretende Schulleiterin gedrängt und anschließend auf Grund ihrer jüdischen Vorfahren aus dem Schuldienst suspendiert. Zum 31. Dezember 1935 wurde sie in den Ruhestand versetzt.

Nachdem der Verfolgungsdruck auf Juden und jüdischstämmige Personen in Deutschland immer mehr zunahm, versuchte Jahnow Ende 1938 nach England zu emigrieren. Allerdings wurde die damals 59-Jährige von den dortigen Behörden wegen ihres hohen Alters abgelehnt. England nahm damals nur junge Emigranten auf. Im Juni 1942 wurde Jahnow von einem Gericht wegen Hörens von Fremdsendern, also Radiosendern aus dem Ausland, zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt. Zwei Studentinnen im Haus hatten sie und ihre Mitbewohnerin verraten und vor Gericht gegen sie ausgesagt. Jahnow wurde daraufhin im Gefängnis in Ziegenhain untergebracht. Am 7. September 1942 wurde sie gemeinsam mit anderen Juden und jüdischstämmigen Menschen aus Marburg nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 22. März 1944 an Unterernährung starb. Sie wurde in einer Urne mit der Nummer 22710 beigesetzt.

Quelle: Wikipedia