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21.12.2013

Die Geburt des Individuums

Athen in Antike und Gegenwart

Fächerübergreifende, schulinterne Fortbildung in der unterrichtsfreien Zeit vom 31.Januar bis 3. Februar 2014

Fächer/Zielgruppe: alle Fachschaften, bes. Geschichte, Latein, Griechisch, Kunst, Politik, Religion, Geographie, Deutsch, Tutoren in spe zwecks Vorbereitung einer Studien-/Austausch-/Begegnungsfahrt


Athen ist bekanntlich die Wiege der Demokratie. In der attischen Polis bildete sich erstmals eine Herrschaftsform heraus, die heute als international verbindliche Norm für jede politische Ordnung gilt. Gleichzeitig war das antike Athen der Geburtsort der Paideia, der Erziehung des jungen Menschen zum mündigen Bürger, der Ausbildung seiner geistigen und körperlichen Fähigkeiten. Grundlage dafür war ein völlig neues Menschenbild, das dem Einzelnen einen Wert an sich zugestand.

Alle Stufen der kulturellen Entwicklung Europas, ganz gleich ob in der Philosophie, in der Kunst und Architektur oder in der Wissenschaft, griffen immer wieder auf dieses antike Erbe zurück, obwohl es oft verleugnet wurde und in Gefahr geriet. Sich dieser Spuren der Antike in der Gegenwart zu vergewissern, sich mit der Kontinuität und Diskontinuität dieser historischen Beziehungen auseinanderzusetzen, ist die Aufgabe dieser Exkursion. Sie will aus einem interdisziplinären Ansatz heraus ein multiperspektivisches Bild von diesen Prozessen erarbeiten und deshalb auch ganz bewusst das moderne Athen, seine Stellung in der EU und die jüngsten Debatten über die Mitgliedschaft Griechenlands in der Euro-Zone in die Überlegungen einbeziehen.

Die Teilnehmer/innen erwerben vertiefte Kenntnisse und Einsichten über die Bedeutung der antiken Kultur für die Entwicklung der europäischen Kunst, Geistesgeschichte und politischen Kultur. Sie setzen sich kritisch mit Kontinuität und Diskontinuität der Antike-Rezeption auseinander und reflektieren den Prozess der Wiedergeburt der griechischen Nation und deren Integration in die Europäische Union.

Die Veranstaltung ist als exemplarischer Lehrausflug konzipiert, der grundlegende exkursionsdidaktische Probleme reflektiert und die Kompetenz der Lehrkräfte erweitert, die fachspezifische Methode der Exkursion zur Gestaltung von Lernprozessen einzusetzen. Darüber hinaus ist Athen für die Elisabethschule im Rahmen ihrer Comenius-Projekte ein interessanter Partner für die Zukunft.


Leitung: Tobias Meinel, Johannes Göbel

Kosten: ca. 237,- Flug, Ü/F im EZ 59 Euro, im DZ 65 Euro, Transfer, Führungen, Eintritte

Unterbringung:  Hotel Plaka, Kapnikareas und Mitropoleos Straße 7. Plaka .Athen.
Tel: + 30 2103222096, http://www.plakahotel.gr/DE/

Flug:

  • Hinflug am 31. Jan 2014 mit LH 1278 von 9:45 -13:30
  • Rückflug am 3. Feb 2014 mit LH 1279 von 14:20 - 16:30

Programmentwurf:

31. Januar, Freitag

     6:45 Abfahrt in Marburg vor der Elisabethschule mit Bus

     9:45 Flug ab Frankfurt, LH 1278

   13:30 an Athen, Transfer mit Bus zum Hotel, Einchecken

   15:00 Erkundung der Altstadt

   19:30 gemeinsames Abendessen

1. Februar, Samstag

   11:00 Nora Pantelaki (staatl. gepr. Fremdenführerin) zeigt uns Athen:

              Plaka, Akropolis, Akropolis-Museum, griechische und römische Agora etc.

   20:00 Abendessen in

2. Februar, Sonntag

    10:00 Besuch des legendären Flohmarkts, 150m vom Hotel

    12.00 Archäologisches Nationalmuseum (schließt um 15:00 oder 16:00)

    16:00 Tempel des olymp. Zeus, antikes Olympiastadion

    20.00 Abendessen in

3. Februar, Montag

    10:00 Zeit zur freien Verfügung

    11:30 Transfer zum Flughafen

    14:20 Abflug ab Athen, LH 1279

    16:30 an Frankfurt, Transfer mit Bus nach Marburg, dort ca. 18:00 Ankunft


Material:

Leitet Herunterladen der Datei einAttischer Seebund

Athen in der Antike: Leitet Herunterladen der Datei ein1. Version, Leitet Herunterladen der Datei ein2. Version

Leitet Herunterladen der Datei einAkropolis in der Antike, Leitet Herunterladen der Datei einVersion 2

Leitet Herunterladen der Datei einAgora in der Antike

Leitet Herunterladen der Datei einStadtplan heute mit Empfehlungen von Frau Dimitroulis