Profil

Profil - das Besondere an der Elisabethschule

Die Elisabethschule ist eines von drei großen innerstädtischen Gymnasien der Stadt Marburg.

Sie besitzt unter den Marburger Schulen das größte Schulgelände. Es ist vielfältig gegliedert und unterschiedlich gestaltet und bietet abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten. Der alte Baumbestand und die Weitläufigkeit des Geländes sollen auf Dauer besser genutzt und aufgewertet werden.

Das Selbstverständnis der Elisabethschule als städtisches Vollgymnasium bedeutet, dass sich neben der Pflicht zur Unterrichtsabdeckung eine Reihe Strukturmerkmale, die typisch für die Schule sind, herausgebildet haben.

So besitzt sie das Angebot eines bilingualen Sach-Fach-Unterrichts, bei dem von Klasse 7 an abwechselnd die Fächern Geschichte, Politik und Wirtschaft sowie Erdkunde auf Englisch unterrichtet werden.

Ein Ganztagsangebot besteht in der Elisabethschule seit 2004 und wird derzeit und in den nächsten Jahren in Form der pädagogischen Mittagsbetreuung durchgeführt, die allerdings AGs und Betreuungsangebote bis nach 15 Uhr gewährleistet. Diese Form des Ganztagsangebots wird auch in den nächsten Jahren weiter geführt, wobei die Möglichkeiten einer Ausdehnung auf die Jahrgangsstufen 7-9 untersucht werden sollen.

Die Elisabethschule bietet in der Jahrgangsstufe 5 eine informations- und kommunikationstechnische Grundbildung, ein naturwissenschaftliches Praktikum und ein „Life-Skills“-Projekt an, wodurch die Schülerinnen und Schüler einen Teil der Verpflichtungen des Wahlunterrichts erfüllen können.

Mit der sog. „Laptop-Klasse“ wurde ein Projekt ins Leben gerufen, in dem die Einbindung kleiner tragbarer Rechner in den Regelunterricht erprobt werden soll. Schülerinnen und Schüler dieser Klassen lernen den Rechner als Arbeitsgerät kennen und nutzen.

Die Elisabethschule betreibt erfolgreich das Angebot eines Leistungskurses Kunst in der Oberstufe. Sie hat ein in der Mittelstufe und in der Oberstufe in AG- und Wahlbereich verankertes Theaterangebot, welches hinführt auf das Fach „Darstellendes Spiel“, das an der Schule bis zum Abitur gleichberechtigt neben Kunst und Musik belegt werden kann.

Die Elisabethschule ist das einzige Marburger Gymnasium, welches in der Regel von der Jahrgangsstufe 5 bis zur Jahrgangsstufe 10 einen nach Geschlechtern getrennten Sportunterricht erteilt. In der Jahrgangstufe 8 findet eine Klassenfahrt mit wintersportlichem Schwerpunkt statt.

An die fachlich-pädagogische Konzeption „Fordern-Fördern-Erziehen-Beraten“ knüpft ein umfassendes Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler mit Leistungsschwächen  (z.B. bei Lese- und Rechtsschreibschwächen in Deutsch, als umfassendes Förderprogramm in Mathematik). Auch der Förderung besonders leistungsstarker Schülerinnen und Schülern gilt ein besonderes Augenmerk. Die Elisabethschule hat vom Hessischen Kultusministerium das "Gütesiegel für Schulen, die hochbegabte Schülerinnen und Schüler besonders fördern" erhalten. Ebenfalls zertifiziert ist in diesem Zusammenhang die Beratungsarbeit und die Sucht- und Gewaltprävention.

Dem sozialen Auftrag der Namenspatronin verpflichtet hat sie eine Patenschaft mit der Partnerschule Kurmi Wasi in La Paz, Bolivien, übernommen und organisiert jährlich den „La-Paz-Tag“, an dem Schülerinnen und Schüler für diese Partnerschule Geld verdienen.

Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern genauso wie die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer wechseln und verändern sich mit der Zeit. So kann es nur ein temporärer Eindruck sein, wenn in Umfragen unter den verschiedenen Gruppen der Schulgemeinde ein durchaus positives Bild der Schule entsteht. Dieses aktuell erfreuliche Bild sollte allen Mitgliedern der Schulgemeinde Ansporn sein, an der Gestaltung des Miteinanders weiter zu arbeiten.