Lehren und Lernen

Lehren und Lernen

Dieser Qualitätsbereich gilt als der Kernbereich innerschulischer Entwicklungsprozesse.

Zu den Stärken der Elisabethschule im Bereich des Unterrichtens zählen wir:

  • Besondere Angebote in Einzelklassen, wie beispielsweise die Ganztagsklasse, die Laptopklasse oder Tandem-Team-Strukturen sind gelungene Beispiele für die Umsetzung neuerer pädagogischer Ansätze.
  • Die Schule hält ein breites außerunterrichtliches Förderangebot für stärkere und schwächere Schülerinnen und Schüler bereit.
  • Die Schule verfügt über ein breites Beratungsangebot und pflegt die Kooperation mit schulischen und außerschulischen Institutionen in besonderer Weise.


Ziele und Maßnahmen

 

Wir sind nicht frei von Schwächen, etwa wenn wir an die konkrete und kontinuierliche  unterrichtliche Umsetzung unseres Leitbildes denken, Schülerinnen und Schüler zu fordern und zu fördern. 

Die Reflexion der Lernprozesse, die Schaffung individualisierter Zugänge und die Entwicklung überfachlicher Kompetenzen im Unterricht muss noch mehr zum Anliegen der pädagogisch verantwortlich Handelnden werden.

1. Aufbau von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen

Die gezielte Förderung berufsrelevanter Kompetenzen wird ausgebaut,

  • die Nutzung außerschulischer Lernorte und die Einbindung von externen Fachkräften, auch Eltern, im Unterricht werden fortgesetzt,
  • die konzeptionelle Verankerung  in Form von Fach-, Projekt- und  Jahresplänen wird durch Fachschaftsarbeit vorangebracht,
  • überfachliche Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen erhalten einen größeren Stellenwert,
  • die unterrichtsbegleitenden Projekte „SchülerInnen lernen selbstständig“ werden in den Jahrgangsstufen 5/6 und 7/8  nicht in Abhängigkeit von einzelnen Lehrkräften, sondern  allgemein durchgeführt und evaluiert.

2. Strukturierte und transparente Lehr-  und Lernprozesse

  • Wir legen weiterhin großen Wert auf eine klare Strukturierung und Transparenz des Unterrichts ebenso wie auf die lernwirksame Nutzung der Unterrichtszeit, insbesondere auf effiziente Klassenführung.
  • Die Lehrkräfte halten die Variabilität der methodischen Lernarrangements hoch und profitieren durch den fachlichen Austausch unterschiedlicher Erfahrungen voneinander.

3. Umgang mit heterogen Lernvoraussetzungen

Verschiedene Formen des selbstständigen Lernens sollen in allen Fächern und Klassenstufen  viel stärker als bisher schulcurricular verankert und praktiziert werden.

  • Das ausgeprägte Förderangebot außerhalb des Unterrichts für leistungsstärkere und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler soll fortgesetzt werden.
  • Die Bedeutung der Förderung von leistungsstärkeren und  -schwächeren Schülern im Unterricht ist durch den Austausch von gelungenen Förderbeispielen und der Absprache zwischen Klassen- und Fachlehrern sowie auf pädagogischen Klassenkonferenzen voranzubringen.
  • Klassen- und Fachlehrer/innen arbeiten im Bedarfsfall mit Lernverträgen, nachdem diese Methode durch Selbststudium und/oder in schulinterner Fortbildung eingeführt wurde.

4. Lernförderliches Klima und Lernumgebung

Um den von wechselseitiger Wertschätzung, Fairness und Unterstützung geprägten Umgang von Lehrern und Schülern miteinander zu erhalten, evaluieren wir diesen laufend schulintern.

 

Agenda

 

  • Die Förderung der Lesekompetenz wird im Rahmen eines Entwicklungsplanes durch die Fachschaft Deutsch zu einem Gesamtkonzept weiterentwickelt und praktiziert.
  • Der kompetente Umgang mit verschiedenen Medien, insbesondere dem PC und dem Internet werden gezielt gefördert. Dazu wird ein schuleigener Methoden- und Medienfahrplan für die Schullaufbahn aller Schülerinnen und Schüler erstellt.
  • Zur Verbesserung der Reflexion von Prozessen und Ergebnissen greift die Lehrerschaft eine Initiative der Schülerschaft aus dem letzten Schuljahr auf, die sich ausdrücklich an alle Lehrer/innen gewandt hatte, um in möglichst vielen Klassen eine „Unterrichtsevaluation durch Schüler“ durchzuführen.
  • Erstmalig am Schuljahresende 2009/10 startet eine  Gruppe von ca. 10 bis 15  freiwilligen  Kolleginnen und Kollegen in den Klassen 5, 7 und 11, also den Klassen, die zum Schuljahresbeginn in neuer Zusammensetzung begonnen haben, eine Befragung zum  Klassenklima.
  • Ein Ausschuss erarbeitet ein Methodencurriculum.