04.05.2010
Vorwort
Im Herbst 2009 bildete sich an der Elisabethschule ein Schulprogramm-Ausschuss unter Einschluss von Eltern und Schülern, der eine Neufassung des Schulprogramms erarbeiten und den Gremien zur Entscheidung vorlegen sollte.
Der Ausschuss orientierte seine Arbeit daran, dass das Schulprogramm folgenden Grundsätzen genügen sollte:
- Reduzierung auf die wesentlichen Punkte schulischer Arbeit
- Kürze, Übersichtlichkeit und gute Lesbarkeit
- Formulierung des Leitbildes und der Besonderheiten der Elisabethschule
- Darstellung von Zielen und Maßnahmen (Agenden), die zu Arbeitsvorhaben mit entsprechender Evaluation konkretisiert werden können
- Orientierung am „Referenzrahmen Schulqualität in Hessen“ (Kap. 4-7)
Das Ergebnis der Arbeit des Schulprogramm-Ausschusses ist das hier vorgelegte Schulprogramm. Es dient für die Schulgemeinde als Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre und für die Öffentlichkeit als Orientierung über das Profil und die Arbeitsvorhaben der Elisabethschule.
Dem Schulprogramm ist das Leitbild vorangestellt, das eine überarbeitete Fassung des bereits 2002 erarbeiteten Leitbildes darstellt. Das folgende pädagogisch-fachliche Konzept besteht ebenfalls bereits seit einigen Jahren und dient als Handlungsorientierung aller Schulmitglieder und als Konkretisierung des Leitbildes. Das Kapitel „Das Besondere an der Elisabethschule“ hebt Spezifisches unserer Schule und Unterschiede zu anderen Schulen hervor. Die folgenden Kapitel skizzieren für die wesentlichen Aspekte der Schulqualität zunächst jeweils die bestehende Situation, formulieren Ziele der Weiterarbeit und schließlich als Agenda die unmittelbaren Arbeitsschritte.
Zwar hatte die Schule bereits 2002 in einem langen Arbeitsprozess ein Schulprogramm erstellt, doch stellte dies – neben dem Leitbild der Schule – ein umfangreiches Kompendium der schulischen Arbeitsbedingungen, der fachspezifischen Probleme, der laufenden und geplanten Projekte in der Elisabethschule dar. Es war also mehr eine Bestandsaufnahme als ein Arbeitsprogramm. In den Jahren 2003 und 2005 wurde das Schulprogramm jeweils aktualisiert, 2008 wurde eine erneute Befragung der Fachschaften zu ihren Zielvorstellungen durchgeführt.
Erst der Inspektionsbericht 2008 gab dann aber den Anstoß, das Schulprogramm grundlegend zu überarbeiten mit dem Ziel, eine gut zu handhabende Darstellung der Arbeitsziele und ihrer Umsetzungsmaßnahmen zu erstellen.
Freilich trägt auch das vorliegende Schulprogramm den Charakter der Allgemeinheit und Vorläufigkeit. Der Schulprogramm-Ausschuss, die Fachschaften, die schulischen Gremien und alle Mitglieder der Schulgemeinde haben im Verlauf des folgenden Jahres die Aufgabe, das pädagogisch-fachliche Konzept zu überarbeiten, die Agenden zu vervollständigen, zu präzisieren und Zuständigkeiten und Zeitpläne dafür zu erstellen.
Marburg, im Mai 2010