07.03.2011
Projekttag der 11. Klassen
Von Janina Pohl
Am 17./18./19. Januar fanden Projekttage für die 11. Klassen statt, an denen wir uns über Berufe und Betriebspraktika informieren konnten.
Zum Einstieg haben wir Partnerinterviews durchgeführt, um unsere persönlichen Interessen und Fähigkeiten besser kennenzulernen. Anschließend haben wir in einem umfangreichen Berufseignungstest herausgefunden, für welchen Beruf oder für welches Berufsfeld man sich am ehesten geeignet. Das fand ich sehr interessant, denn viele Fragen bzgl. der Berufsfindung waren neu und anregend. In Gruppen haben wir uns dann über unsere Ergebnisse ausgetauscht.
Als Nächstes folgte ein Vortrag der Arbeitsberaterin Frau Weber, die uns umfassend über die einzelnen Schritte zur Berufs- und Studienorientierung informierte. Danach wählte jeder einen Beruf aus, über den er im Internet oder in berufsbezogenen Fachbüchern recherchierte, um mehr Informationen zu dem ausgewählten Beruf zu erhalten und ihn mit wesentlichen Gesichtspunkten auf einem Plakat darzustellen, sodass sich später auch andere Schüler/innen darüber informieren können.
Mittags berichteten uns Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 13 von ihren Praktikumserfahrungen. So erhielten wir einen lebendigen Eindruck davon, was uns im Praktikum erwarten könnte.
Inzwischen waren unsere Plakate in einem Klassenraum wie in einer Galerie ausgestellt. Bei einer gemeinsamen Besichtigung der Plakate konnte man sich schnell einen Überblick über die verschiedenen Berufe verschaffen. Sehr interessant fand ich, dass eine so große Bandbreite an Berufen vertreten war. Hier zeigte sich deutlich, wie weit unsere Interessensgebiete auseinander liegen.
Insgesamt war die Veranstaltung sehr informativ und gut organisiert. Sie bot außerdem ausreichende Möglichkeiten zur persönlichen Auseinandersetzung mit beruflicher Orientierung.
Von Marie Gemmerich (11d),
Johanna Basten (11e)
Wir, die Klassen 11 der Elisabethschule, haben am 17./18./19. Januar 2011 an einem Projekt im Fach Politik und Wirtschaft teilgenommen, bei dem es um die Vorbereitung für unser Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 12 und um eine allgemeine Studien- und Berufsorientierung ging.
Übersicht:
Verlauf
Der Tag begann mit einer Selbstfindungsphase, in der jeder Schüler herausfinden sollte, welche Stärken und Schwächen er hat, wie er sich selbst sieht und wie er von anderen eingeschätzt wird. Dazu haben wir uns gegenseitig mit einem Partner interviewt und einen Fragebogen bearbeitet, bei dem verschiedene Interessensfelder behandelt wurden. Zur Auswertung haben wir die Ergebnisse dieses Fragebogens in eine Matrix übertragen, sodass wir eine Orientierung erhielten, welches Berufsfeld bzw. welcher Beruf für uns persönlich in Frage kommt.
Mit diesen ersten Erkenntnissen ausgestattet besuchten wir einen Vortrag von Frau Weber, einer Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit, in dem sehr deutlich wurde, wie wichtig es ist, sich frühzeitig eine Berufsorientierung zu verschaffen und zu klären, über welche Qualifikationen man bereits verfügt und verfügen muss, um erfolgreich den gewünschten Beruf ergreifen zu können. Im nächsten Schritt konnte man in einer Freiarbeitsphase mit Hilfe von Broschüren, Büchern und Internet ein Plakat zu seinem aktuellen Berufswunsch gestalten. Diese Plakate wurden an Stellwänden ausgestellt, sodass jeder Schüler sich in Ruhe in dem so entstandenen Galeriegang über die verschiedenen Berufe informieren konnte.
Für unseren Jahrgang war dieser Tag eine aufschlussreiche Erfahrung, da wir eine Hilfestellung für unsere individuelle Berufswahl bekommen haben und nun auch eine Vorstellung haben, an wen wir uns in Zukunft bei auftretenden Fragen wenden können. Zudem war es ein gut gewählter Zeitpunkt, um sich frühzeitig für das Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 12 zu informieren. Da das Projekt dieses Jahr versuchsweise das erste Mal durchgeführt wurde, würden wir uns dafür aussprechen, es für den folgenden Jahrgang im nächsten Jahr zu wiederholen.
21.03.2010
Berufsbörse
Die Praxis hat das Wort:
Studien- und Berufsorientierung an der Elisabethschule
Unter reger Beteiligung der Oberstufenschüler fand an der Elisabethschule in Marburg eine Veranstaltung zur Studien- und Berufsorientierung statt.
Nicht die professionellen Berater der Agentur für Arbeit kamen diesmal zum Einsatz, sondern Berufspraktiker, die den Jugendlichen Rede und Antwort standen. In vielen kleinen Gesprächsrunden informierten sie über Ausbildungswege und Anforderungsprofile. Am wichtigsten waren aber die persönlichen Erfahrungen, die den Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in das Berufsleben gaben.
Die federführend vom Schulelternbeirat in Zusammenarbeit mit Lehrkräften organisierte Veranstaltung richtete sich in erster Linie an Jahrgangsstufen 11 und 12, die sich schon früh auf die Wahl eines Studiengangs oder eines beruflichen Ausbildungswegs vorbereiten müssen.
Ein großer Teil der Berater rekrutierte sich aus der Elternschaft, die ein breites Spektrum von nahezu 50 verschiedenen Berufen vorstellen konnten. Ein besonderer Schwerpunkt lag bei den sozialen Berufen, aber auch Fachrichtungen, die in Wirtschaft und Technik angesiedelt sind, wurden präsentiert.
Ein zusätzliches interessantes Angebot für die Pausen lockte in der Aula: Öffentliche Institutionen wie die Fachhochschule Gießen-Friedberg, renommierte heimische Unternehmen wie der Heizungsbauer Viessmann oder Polizei und Bundeswehr stellten ihre Bildungsangebote vor.
Die Berufsbörse ist Teil eines umfassenden Studien- und Berufwahlkonzepts mit verschiedenen Beratungs- und Orientierungsmöglichkeiten. Ihre ersten Erfahrungen mit der Arbeitswelt sammeln die Schülerinnen und Schüler der Elisabethschule in einem zweiwöchigen Praktikum in der neunten Klasse. Ein weiteres Praktikum in der Jahrgangsstufe 12 soll ihnen vor allem die Studien- oder Berufswahl erleichtern. Darüber hinaus bietet die Schule außer Schullaufbahnberatung auch regelmäßige Sprechstunden der Arbeitsagentur und andere Informationsveranstaltungen an.
27.01.2011
Information
Ausbildungswege nach den Klassen 9(*) oder 10 des Gymnasiums
Von Silvia Lerch-Denfeld
(Koordinatorin der Studien-und Berufswahlorientierung)
(*) Schüler/innen des G8-Modells, die nach der Klasse 9 das Gymnasium mit der Versetzung in die Oberstufe verlassen, erhalten ihren Mittleren Bildungsabschluss nach erfolgreichem Besuch der Grundstufe einer Ausbildung bzw. der Klasse 11 der Fachoberschule oder der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule.
Für genaue Informationen zu einzelnen Schulformen (Aufbau, Ziele, Inhalte, Zulassungsvoraussetzungen) sollte die
Homepage der jeweiligen beruflichen Schule besucht werden. Angesichts der Fülle der Angebote kann hier nur ein grober Überblick erfolgen.
Teilzeitbereich
Ausbildung im dualen System (meist dreijährig; Ausbildungsorte: Betrieb und Berufsschule) z. B. in den Berufsfeldern
- Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit (
Kaufmännische Schule), - Naturwissenschaft und Technik (
Adolf-Reichwein-Schule) - Hotellerie und Gastronomie, Sozialwesen, Gesundheit, Ernährung (
Käthe-Kollwitz-Schule)
Vollzeitbereich
- Zweijährige Höhere Berufsfachschule
endet mit einem Berufsabschluss als staatlich geprüfte(r) Assistent(in) (vollschulische Ausbildung), erfolgreicher Abschluss berechtigt auch zum Besuch der FOS Form B;
Anmeldeschluss: 30.04.2011.
Zugangsvoraussetzungen:
Mittlerer Bildungsabschluss und i. d. R. jeweils befriedigende Leistungen in zwei der Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, keine mangelhafte Leistung - Zweijährige Fachoberschule - Beginn mit Klasse 11.
Sie baut auf dem Mittleren Bildungsabschluss auf und umfasst in der Organisationsform A die Klassen 11 und 12, in der Organisationsform B die Klasse 12 (nur Schüler mit Berufsabschluss),
Anmeldeschluss: 31.03.2011.
Zugangsvoraussetzungen:
ENTWEDER
der Mittlere Abschluss (s. u.) oder ein Versetzungszeugnis nach Kl. 11/10(*) einer öffentlichen oder staatlichen anerkannten gymnasialen Oberstufe- die Eignungsfeststellung der abgebenden Schule
- die Praktikumszusage eines einschlägigen Betriebes
- die Bescheinigung über die Berufs-/oder Schullaufbahnberatung des Arbeitsamtes oder der abgebenden Schule.
ODER
Der Mittlere Abschluss mit mindestens befriedigenden Leistungen in zwei der Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch (wobei in keinem dieser Fächer die Note schlechter als ausreichend sein darf) kann nachgewiesen werden durch:- ein Abschlusszeugnis der Realschule oder
- ein Abschlusszeugnis der Zweijährigen Berufsfachschule oder
- ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.
- Berufliches Gymnasium - umfasst die Jahrgangsstufen 11 bis 13.
Erfolgreicher Besuch endet mit der Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur).
Zulassungsvoraussetzungen:
Die Aufnahme in das berufliche Gymnasium kann erfolgen, wenn
ENTWEDER
ein Versetzungszeugnis in die Jahrgangsstufe 11/10(*) einer öffentlichen oder staatlich anerkannten gymnasialen Oberstufe vorliegt
ODER
der Mittlere Abschluss (Realschul- oder vergleichbarer Abschluss, Notendurchschnitt s. u.) nachgewiesen wird und die Klassenkonferenz der abgebenden Schule die Eignung für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe und in das berufliche Gymnasium ausspricht.
Die Aussprache der Eignung setzt voraus, dass die bisherige Lernentwicklung, der Leistungsstand und das Arbeitsverhalten eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht erwarten lassen und dass der Mittlere Abschluss mit einer Durchschnittsnote von besser als befriedigend in den Fächern Deutsch, Mathematik, erste Fremdsprache und einer Naturwissenschaft sowie in den übrigen Fächern gleichfalls einer Durchschnittsnote von besser als befriedigend erreicht wurde.
Anmeldung:
Schülerinnen und Schüler, die unmittelbar von der Schule, an der sie den Mittleren Abschluss erwerben, in das berufliche Gymnasium übergehen, haben sich bei der bisher besuchten Schule bis spätestens zwei Wochen nach Zeugniserteilung zum Schulhalbjahr, d. h. bis zum 15. Februar eines jeden Jahres, anzumelden.
Die Anmeldung wird von der bisher besuchten Schule zusammen mit einem Gutachten der Klassenkonferenz an das aufnehmende berufliche Gymnasium bis zum 1. März weitergeleitet.
Bewerberinnen und Bewerber, die in die Jahrgangsstufe 11 eines Gymnasiums versetzt wurden oder zum Schuljahresende versetzt werden, benötigen kein Gutachten der abgebenden Schule.
08.01.2010
Junior Mentoring Program 2009
Das MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik bietet ein einjähriges Mentoring-Programm an. Berufserfahrene Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung begleiten jeweils eine Schülerin, Studentin, Doktorandin oder Absolventin. Sie beraten rund um Studium, Berufseinstieg und Karriere und ermöglichen einen praxisnahen Einblick in ihren Arbeitsalltag.
Die Mentorinnen kommen aus den unterschiedlichsten Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Behörden aus dem gesamten Bundesgebiet, manche sogar aus dem europäischen Ausland. Sie werden speziell für ihre Rolle als Mentorin fortgebildet und können durch die Arbeit mit der Mentee ihre Führungs- und Beratungskompetenzen vertiefen.
2009 haben aus der Jahrgangsstufe 12 am Mentoring Program teilgenommen:
- Kessler, Kerstin
- Mootz, Isabella
- Schäfer, Sarah



