08.12.2010
Weimar-Exkursion
...unterwegs in der Stadt der Schiller- und Goethe-Kaufhäuser
Ein Beitrag von Lena Hilberger und Kevin Hartmann, Schüler des Deutsch-Leistungskurses des Jahrgangs 13.
Wir, die Schüler des 13-er Deutsch-Leistungskurses von Frau Jahnke-Schuck, verbrachten Ende November zwei Tage in dieser tollen Stadt im Osten Deutschlands. Das Labyrinth Hostel, das übrigens am Goethe-Platz liegt, bot uns dort vortrefflichen Unterschlupf und ist für jeden zu empfehlen, der die Kulturstadt erkunden möchte. Der Name ist hier Programm, denn die das Hostel prägenden Wandmalereien und Gänge führen schon ein wenig zur Verwirrung, ganz dem Nachteil zum Trotz. Das Wohnzimmer... nein, jetzt haben wir uns geirrt, der Aufenthaltsraum, der wie ein großes Wohnzimmer wirkt, so müsste es richtig heißen, ist ebenfalls Zeichen eines wirklich guten Hostels, denn hier fühlt man sich richtig wohl.
Der Reise erster Tag
Wir besichtigten am ersten Tag das Wohnhaus Schillers, welches mit seinem gelben Anstrich sehr freundlich wirkte. Im Inneren erwartete uns bereits eine Kunsthistorikerin, die uns - mit Hörverstärkern zum besseren Verständnis bewaffnet - durch das durchaus imposante, doch kleine und gemütliche Haus Schillers führte und uns eine gute Information zu dessen Leben und Wirken gab.
Der Reise zweiter Tag
Am zweiten Tag besichtigten wir das Wohnhaus Goethes, ein großes Haus, sehr repräsentativ eingerichtet doch ebenfalls gelb. Angrenzend an das Wohnhaus ist Goethes Farbenlehre in einem eigenen Museum ausgestellt, beide durften wir, geführt von der Kunsthistorikern vom Vortag, besichtigen und gewannen erneut neue Einsichten und Erkenntnisse. Alles in Allem bekamen wir den Eindruck, dass Goethe weitaus mehr verdiente als Schiller, denn letzterer schien mit Leidenschaft und Hingabe Werke zu seiner eigenen Versorgung zu schreiben, ja quasi "raus zu hauen", um über die Runden zu kommen. Die Entscheidung, ob man nun in Goethes Repräsentantenhaus oder in der gewöhnlichen Behausung Schillers wohnen wollte, fiel da nicht schwer, man einigte sich einstimmig auf Schiller. Die Geldlage Goethes ließ also darauf schließen, dass er sich mit Ruhe an seine Werke setzen konnte, was allerdings nicht als Einschränkung der Genialität dieses Mannes zu verstehen sei. An diesem Tag besuchten wir auch das Gartenhaus Goethes, das direkt, ja mitten drin, im Schlosspark von Weimar gelegen ist. Es wirkte relativ klein und primitiv, doch die Aussicht auf den Park und das doch geräumige Innere machten diesen Eindruck schnell vergessen.
Weimar, eine runde Stadt?
Wenn wir in kleinen Gruppen die Straßen und Gassen Weimars durchzogen und uns einen näheren Eindruck machten, stellten wir schnell fest, dass man sehr dazu neigt, einfach im Kreis zu laufen, man kommt wieder dort hinaus, wo man losgegangen ist, selbst wenn man nahezu stur geradeaus geht. Ebenfalls fällt dem aufmerksamen Betrachter schnell ins Auge, dass Weimar nicht mit Goethe und Schiller geizt. Kaufhäuser, Cafés, Läden, Straßen, Plätze, Märkte - alle trugen sie die Namen der berühmten Lyriker.
Kultur zum Anfassen
In den zwei kurzen Tagen unseres Aufenthaltes wurden wir mit einer großen Zahl von Informationen, Eindrücken und Erkenntnissen bereichert, doch keinesfalls davon überschwemmt, denn die Struktur führte von einem Eindruck zum anderen und uns allen ist damit das Wissen über eine Zeit der Autoren geschenkt worden, die keiner missen möchte. Und das alles haben wir an zwei Tagen geschafft, Wissen über Goethe und Schiller anhäufen und die wunderschöne, kleine und sehr berühmte Stadt Weimar kennen lernen. Eine unvergessliche Erfahrung, für die wir uns hiermit ganz herzlich bei unserer Lehrerin, Frau Jahnke-Schuck bedanken möchten.
23.04.2010
Kompetenzorientiertes Unterrichten
Dokumentation der Planung, Durchführung und Reflexion der Unterrichtsreihe
"Kompetenzorientiertes Unterrichten" in der Jahrgangsstufe 7 im Fach Deutsch zum Thema "Charakterisieren von literarischen Figuren aus dem Themenkreis Recht und Gerechtigkeit"
im Rahmen des Pilotprojektes zum kompetenzorientierten Unterricht des SSA Marburg-Biedenkopf
Schule: Elisabethschule Marburg
Beteiligte Lehrkräfte:
Silvia Lerch-Denfeld, Ute Trautwein, Inga Theiß, Eva Drude
Vorgelegte Dokumente:
Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe
Tabellarische Übersicht zur Unterrichtsreihe
Kompetenzorientiertes Unterrichten - Leitfaden nach Bauch
Unterrichtsmaterial (für die Hand des Schülers und Lehrers)
Ziele der Einheit - was Du am Ende dieser Unterrichtsreihe erreicht haben kannst
Test zur Lernausgangslage einschl. Text
Böll - Balek - Erarbeitungsphase
Böll - Balek - Figurencharakteristiken - Lösung
Charakterisierung - Leitfaden
Boie - Aufgabenstellung
Boie - Lösung
Diagnosebogen
Reding - Aufgabenstellung
Reding - Lösung
Vergleich Großvater- Manu - Ellebracht
Klassenarbeit - Aufgabenstellung
Klassenarbeit - Erwartungshorizont
Klassenarbeit - Originaltext

