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23.04.2017

Anerkennung durch Regionalmanagment Mittelhessen 2017

Am 30. März 2017 veröffentlicht das Regionalmanagment Mittelhassen auf seiner Homepage folgenden Artikel, um auf die besondere Form der MINT-Förderung an der Elisabethschule aufmerksam zu machen:

"Heute stellen wir Ihnen das "Pull-Out"-Projekt der Elisabethschule in Marburg vor. Hier erhalten besonders leistungsstarke und leistungsbereite Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 die Möglichkeit, über einen Zeitraum von sechs Wochen an selbst gewählten MINT-Forschungsthemen zu arbeiten. Die Produkte der Forschungstätigkeit werden dann beim Wettbewerb "Jugend forscht" und "Jugend experimentiert" vorgestellt." Opens external link in new windowWeiter ...

29.11.2016

Pull-out-Kurse 2016

Hier ein paar Bilder aus den Schülerlaboren, den Schülerinnen und Schülern über die Schulter geschaut, während sie an ihren kleinen Forschungsarbeiten basteln.

 

13.12.2015

Pull-out-Kurse 2015

 

Die Pull-out-Teams der Mittelstufe sind kurz vor Weihnachten in der heißen Phase ihrer Forschung. Dabei kommt erstmals auch die neue technische Ausstattung der Schülerlabore wie z. B. Tablet-PCs und eine moderne Wärmebildkamera zum Einsatz.

In drei Gruppen arbeiten unsere 7 Jungforscher derzeit an so spannenden Themen wie der Entwicklung eines vollautomatischen Reinigungssystems für Einkaufswagengriffe, einer beheizbaren Thermoskanne und an der thermischen Verbesserung von leichten Zelten zur besseren Unterbringung von Flüchtlingen im Winter.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die die Forscherteams Anfang 2016 im Wettbewerb Jugend forscht präsentieren werden.

11.12.2014

Pull-out-Kurse 2014

Mit einem neugierigen Blick stecken wir unsere Nase mal in die Forscherlabore der Pull-out-Kurse, die wieder im November angelaufen sind. Wie man sieht, wird fleißig experimentiert unf getüftelt. Worüber geforscht wird, wird erst später verraten.

11.03.2014

Forschung statt Unterricht

Elisabethschule erweitert Förderangebot für besonders begabte Schüler/innen

Parallel zum aktuellen Umstellungsprozess der hessischen Schulen von G8 zu G9, mit dem für alle Schüle­rinnen und Schüler die Bedingungen durch zusätzliche Lernzeit verbessert werden sollen, hat die Elisabeth­schule in diesem Schuljahr ein neues Förderangebot für besonders leistungsstarke und begabte Schülerin­nen und Schüler erprobt.

Lernstarke Schüler/innen sind neben ihrem überdurchschnittlichen schulischen Engagement häufig auch am Nachmit­tag in unterschiedlichen Bereichen wie Sportvereinen, Jugendgruppen oder Musikschulen aktiv. Freie Zeit bleibt da sowohl unter G8 als auch im G9-Schulsystem kaum. Gleichzeitig sind be­sonders leistungsstarke Schüler trotz differenzierender Unterrichtsformen im normalen, von häufi­gen Wiederholungsphasen ge­prägten Schulalltag oft unterfordert und verlieren dadurch bereits im Vormittag wertvolle Zeit, die durch attraktive Förderangebote sinnvoller genutzt werden kann.

Um diesen Zeit- und oft auch Motivationsver­lust im regulären Unterricht zu verringern und die Förder­möglichkeiten für überdurchschnittlich begabte Schüler auch nach der Rückkehr zu G9 weiter zu verbessern, ohne das bewährte differenzierende Unter­richtskonzept für die Mitschüler zu verändern, wurden an der Elisabethschule in diesem Jahr erst­mals For­scherteams im sogenannten Pullout-Verfahren, also als Alternativangebot zum normalen Unterricht, einge­richtet.

Fünf Schülerinnen und Schülern, die zu den Jahrgangsbesten der Klassen 8 und 9 gehören, wurde die Möglich­keit gegeben, parallel zum normalen Stundenplan über mehrere Wochen eigenständig in zwei speziell dafür eingerichteten Schülerlabors an selbst gewählten naturwissenschaftlichen For­schungsthemen zu arbeiten. Den regulären Unterricht haben die fünf jungen Forscher in dieser Zeit nach eigenem Ermessen nur in we­nigen Stunden besucht, um sich voll ihren Projekten widmen zu können.

Die Ergebnisse ihrer Forschung haben die Schüler als Beiträge für den Öffnet internen Link im aktuellen FensterWettbewerb „Jugend forscht“ eingereicht und dabei in der Kategorie „Schüler experimentieren“ neben zwei Buchpreisen auch einen Ersten Preis sowie den Sonderpreis für die herausragende Arbeit des Wettbewerbs ge­wonnen (die OP berichtete).

Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Schulleiter Tobias Meinel und Herrn Joeres, der an der Eli­sabeth­schule für den Bereich Begabtenförderung zuständig ist. Fachlich betreut wurden die Nachwuchswissen­schaftler von Ihren Lehrern, Dr. Stefan Purkl und Moritz Rommelspacher. Beide Kollegen haben im Unter­richt und in Arbeitsgemeinschaften bereits mehrfach Schülerinnen und Schüler erfolgreich auf die Teil­nahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben vorbereitet und haben sich mit großem Engagement auch in diesem Jahr der neuen Herausforderung des Pullout-Projekts und der Betreuung von drei selbst­ständig forschenden Teams angenommen.

Aus Sicht der beteiligten Schüler, Eltern und Lehrer war das Projekt ein großer Erfolg. In der abschließenden Evalua­tion zeigten sich die Eltern besonders vom Lernzu­wachs ihrer Kinder im Bereich des selbstständigen und selbstorganisierten Lernens und Arbeitens überzeugt. Die Schülerinnen und Schüler waren eben­falls von ihrer selbstständigen Forschertätigkeit und der Möglich­keit, eigenverantwortlich zu arbei­ten, begeistert und würden die Teilnahme an einem solchen Forscher­team jederzeit anderen leis­tungsstarken Schülern weiterempfehlen. Weiter ergab die Evaluation des Pro­jekts, dass die anschließende Rückkehr in den Unterricht und der Anschluss an die versäumten Unter­richtsinhalte den Schülern, wie zu erwarten, keine Schwierigkeiten bereitet haben.

Nach den eindrucksvollen Wettbewerbserfolgen und den positiven Rückmeldungen der Beteiligten in die­sem ersten Pullout-Durchgang sollen im kommenden Schuljahr neben neuen naturwissenschaftli­chen For­schungsprojekten auch geistes- und sozialwissenschaftliche Forscherteams entstehen, die erneut in spezi­ellen Kursen parallel zum regulären Unterricht eigenständig an selbst gewählten The­men arbeiten. Auf die Ergebnisse darf man schon heute gespannt sein. Der Ausbau von attraktiven Angeboten zur gezielten För­derung besonders leistungsstarker Schüler steht neben den bereits be­stehenden und bewährten Konzep­ten zur Förderung weniger leistungsstarker Schüler auch unter G9 weiterhin im Fokus der Schulentwicklung an der Elisabethschule.

J.Joeres